Historisches Erbe bewahren
Montag, 22. Oktober 2012, 11:05 Uhr
Die Städtische Wohnungsbaugesellschaft mbH Nordhausen (SWG) saniert derzeit das denkmalgeschützte Hauses Domstraße 12 in der Nordhäuser Altstadt. Damit wird historisches Erbe direkt bewahrt. Einzelheiten wie immer in Ihrer nnz...
Ich freue mich, dass die SWG historisches Erbe in unserer Altstadt bewahrt, sagte Oberbürgermeister Dr. Klaus Zeh (CDU). Die Sanierung ist ein weiteres Beispiel dafür, wie die SWG als kommunales Unternehmen, auch im historischen Stadtteil seiner Verantwortung für unsere Stadt nachkommt. In den vergangenen Tagen wurde in Absprache mit dem Landesamt für Denkmalpflege und der Denkmalschutzbehörde die östliche Fassade im 1. Obergeschoss wieder instant gesetzt. Sie war stark dem Verfall preisgegeben.
Nach dem Originalbefund von 1564 wurden hier die Gefache neu ausgemauert, die Freskomalerei mit Originalfarben und floralen Ornamenten wieder aufgetragen. Auch die eingebauten bleiverglasten Eichenfenster mit Schiebeflügeln entsprechen denen aus der Renaissance-Zeit im 16. Jahrhundert, sagte Roland Schunke vom beauftragten Architektur- und Ingenieurbüro FAI Schunke und Stolze.
Nachdem bei den Voruntersuchungen am Gebäude im 1. Obergeschoss eine komplett erhaltene Bohlenstube aus dem 15./16. Jahrhundert gefunden wurde, war zuvor jedoch die vordringlichste Aufgabe, das Gebäude zu sichern. So wurde das Dach neu eingedeckt, aber das Original-Dachgespärre von 1327 bzw. 1380 blieb auch hier erhalten, erklärte Roland Schunke. Als nächste Aufgabe steht nun die Erarbeitung eines Nutzungskonzeptes an.
Autor: nnzIch freue mich, dass die SWG historisches Erbe in unserer Altstadt bewahrt, sagte Oberbürgermeister Dr. Klaus Zeh (CDU). Die Sanierung ist ein weiteres Beispiel dafür, wie die SWG als kommunales Unternehmen, auch im historischen Stadtteil seiner Verantwortung für unsere Stadt nachkommt. In den vergangenen Tagen wurde in Absprache mit dem Landesamt für Denkmalpflege und der Denkmalschutzbehörde die östliche Fassade im 1. Obergeschoss wieder instant gesetzt. Sie war stark dem Verfall preisgegeben.
Nach dem Originalbefund von 1564 wurden hier die Gefache neu ausgemauert, die Freskomalerei mit Originalfarben und floralen Ornamenten wieder aufgetragen. Auch die eingebauten bleiverglasten Eichenfenster mit Schiebeflügeln entsprechen denen aus der Renaissance-Zeit im 16. Jahrhundert, sagte Roland Schunke vom beauftragten Architektur- und Ingenieurbüro FAI Schunke und Stolze.
Nachdem bei den Voruntersuchungen am Gebäude im 1. Obergeschoss eine komplett erhaltene Bohlenstube aus dem 15./16. Jahrhundert gefunden wurde, war zuvor jedoch die vordringlichste Aufgabe, das Gebäude zu sichern. So wurde das Dach neu eingedeckt, aber das Original-Dachgespärre von 1327 bzw. 1380 blieb auch hier erhalten, erklärte Roland Schunke. Als nächste Aufgabe steht nun die Erarbeitung eines Nutzungskonzeptes an.


