Prima heizen und prima Strom
Mittwoch, 19. Dezember 2012, 17:39 Uhr
Auf der Suche nach Einsparmöglichkeiten geht die Stadt Heringen auch weiter neue Wege. Einer davon führte in den Kindergarten der Helmestadt, zu einem Mikro-Blockheizkraftwerk...
Von links: Rosenstock, Schröter, Schulte
So hat der Stadtrat in seiner Sitzung vom 26. November den Bürgermeister Maik Schröter ermächtigt, einen Contracting-Vertrag für die Wärmeversorgung in der KITA im Ortsteil Heringen abzuschließen. Ein Privatunternehmen installierte im ersten Schritt ein Blockheizkraftwerk, welches die Grundwärme für Brauchwasseraufbereitung und Wärmeversorgung zur Verfügung stellt.
Die Wärme wird hier zu einem Festpreis abgegeben. Der erzeugte Strom dient als Abprodukt der Eigennutzung. In der zweiten Stufe wird der Ölbrenner durch ein modernes Gas-Brennwertgerät ersetzt. Auch hier muss die Stadt nicht in Vorleistung gehen. Wartung, Garantie für die Technik sowie die Funktionsüberwachung liegen dann komplett in einer Hand. Das Einsparpotenzial kann auf etwa 5.000 Euro pro Jahr kalkuliert werden.
Am Mittwoch erfolgte bereits die offizielle Inbetriebnahme. Vom Beschluss bis zur Realisierung dauerte es nur rekordverdächtige drei Wochen. In Gegenwart vom Erfinder und Patentinhaber, Franz-Josef Schulte, einigen Stadträten und Mitarbeitern der Stadt, sowie Helmut Rosenstock als Vertriebsleiter und konnte Bürgermeister Maik Schröter die Anlage pünktlich um 13:00 Uhr in Betrieb nehmen.
Auch die Photovoltaikanlage für die Eigenversorgung der Feuerwehr im Ortsteil Heringen wurde fertig installiert und geht voraussichtlich am 7. Januar ans Netz. Insbesondere bei der Heringer Ortsfeuerwehr ist ein hoher Stromverbrauch festzustellen. Dies hängt mit den vielen Erhaltungsladegeräten sowie der Funktechnik zusammen. 40 % des erzeugten Stromes werden somit für den Eigenbedarf genutzt.
Autor: nnzVon links: Rosenstock, Schröter, Schulte
So hat der Stadtrat in seiner Sitzung vom 26. November den Bürgermeister Maik Schröter ermächtigt, einen Contracting-Vertrag für die Wärmeversorgung in der KITA im Ortsteil Heringen abzuschließen. Ein Privatunternehmen installierte im ersten Schritt ein Blockheizkraftwerk, welches die Grundwärme für Brauchwasseraufbereitung und Wärmeversorgung zur Verfügung stellt.
Die Wärme wird hier zu einem Festpreis abgegeben. Der erzeugte Strom dient als Abprodukt der Eigennutzung. In der zweiten Stufe wird der Ölbrenner durch ein modernes Gas-Brennwertgerät ersetzt. Auch hier muss die Stadt nicht in Vorleistung gehen. Wartung, Garantie für die Technik sowie die Funktionsüberwachung liegen dann komplett in einer Hand. Das Einsparpotenzial kann auf etwa 5.000 Euro pro Jahr kalkuliert werden.
Am Mittwoch erfolgte bereits die offizielle Inbetriebnahme. Vom Beschluss bis zur Realisierung dauerte es nur rekordverdächtige drei Wochen. In Gegenwart vom Erfinder und Patentinhaber, Franz-Josef Schulte, einigen Stadträten und Mitarbeitern der Stadt, sowie Helmut Rosenstock als Vertriebsleiter und konnte Bürgermeister Maik Schröter die Anlage pünktlich um 13:00 Uhr in Betrieb nehmen.
Auch die Photovoltaikanlage für die Eigenversorgung der Feuerwehr im Ortsteil Heringen wurde fertig installiert und geht voraussichtlich am 7. Januar ans Netz. Insbesondere bei der Heringer Ortsfeuerwehr ist ein hoher Stromverbrauch festzustellen. Dies hängt mit den vielen Erhaltungsladegeräten sowie der Funktechnik zusammen. 40 % des erzeugten Stromes werden somit für den Eigenbedarf genutzt.

