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Donnerstag, 12. September 2013, 13:40 Uhr
Die helle Aufregung herrschte heute Mittag vor und im IFA-Museum in Nordhausen. Auf drei Tieflader gepackt und verstaut, kamen nach rund 90 Jahren vier Lokomotiven zurück an ihre „Geburtsstätte“...

Zurück in der Heimat (Foto: nnz) Zurück in der Heimat (Foto: nnz)

Für die Fans des Nordhäuser Lokomotivenbaus seien die Typen vorweg einmal genannt:
  • L308, Bj: 1922
  • H2, Bj: 1927
  • RL 4, Bj: 1931 und
  • RL 1C, Bj: 1937
. Die vier Lokomotiven standen bis Anfang dieser Woche im privaten Bahnmuseum Kerzers in der Schweiz, das von Rolf Wymann und seinem Sohn Roger betrieben wird. Seit acht Jahren befinden sich die vier Loks im Besitz der Schweizer, die natürlich wussten, dass die Loks bei Orenstein & Koppel in Nordhausen gebaut wurden.

Und so machten sich Rolf und Roger im Internet auf die Suche nach einem Eisenbahnmuseum in Nordhausen – gefunden hatten sie das IFA-Museum. Im Juni dieses Jahres entstand der erste Kontakt.

Am Montagabend dieser Woche kamen die Nordhäuser "Delegation" mit drei Tiefladern in Kerzers an, am Dienstagabend wurde aufgeladen und heute Mittag abgeladen. Die Nordhäuser IFA-Raner möchten sich an dieser Stelle für die Gastfreundschaft bedanken, die ihnen in der Schweiz von der Familie Wymann entgegengebracht wurde. Rolf Wymann selbst begleitete den Transport bis nach Nordhausen.

Der Verein des IFA-Museums bedankt sich an dieser Stelle bei allen Privatpersonen, bei allen Unternehmen, die dieses Abenteuer mit Sach- und Geldspenden ermöglichten. Eine Aufzählung birgt immer die Gefahr, dass der eine oder andere vergessen wird. Wichtig ist und bleibt. Gemeinsam wurde ein Stuck Industriegeschichte nach Nordhausen zurückgeholt.
Peter-Stefan Greiner
Autor: red

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