nnz-Ergebnisdienst: Handball
Sonntag, 08. Dezember 2013, 18:01 Uhr
Zwei Wochen vor dem Fest gibt es im Nordhäuser Handballlager allem Grund zum Jubeln. Der Nachwuchs bestätigte seine blendende Form und die Männer konnten einen wichtigen Heimsieg landen. Einzig die Auswärts-Niederlage der Damen ist ein Wermutstropfen...
Mit einem am Ende sicheren Doppelpunktgewinn haben sich die Nordhäuser pünktlich zu Beginn der heißen Phase zurückgemeldet und bleiben zumindest auf heimischen Parkett damit ungeschlagen. Unter der Woche noch mit den Nachwirkungen der letzten Begegnungen kämpfend, hat die medizinische Abteilung ganz tief in die Trickkiste gegriffen.
So spielte Marc Tube mit einer Bauchbinde und Marcel Effenberger mit einem Fuß dessen Schuhgröße sich um eine Nummer auf Grund der Bandage vergrößerte. Doch das allein war am Ende nicht ausschlaggebend.
Nach sieben Auswärtsbegegnungen und nur zwei Heimauftritten verbunden mit den Verletzungssorgen waren die Nordhäuser mental richtig angeschlagen. Da die eingereichte Spielverlegung von den Gästen keine Fürsprache fand, setzte eine Trotzreaktion ein.
Der noch an seinen Fingerbruch laborierende Marco Holznagel stieg ins Training ein, um der Abwehr zu helfen. Im Angriff stellte sich, der ebenfalls noch immer nicht schmerzfreie Steffan Fuhrmann zur Verfügung. Als dann auch noch Linkshänder Sebastian Kreutz zur Mannschaft stieß war die Zuversicht in die NSV Reihen zurückgekehrt. Auch die Zweite hatte einen nicht unmaßgeblichen Anteil daran. Die Leistungsträger der Mannschaft erklärten sich zur Aushilfe bereit.
Mit neuem Selbstvertrauen kompensierten sie die restlichen Ausfälle und erzielten einen "fast" Start Ziel - Sieg. Nur beim Eröffnungstreffer um beim 2:3 konnten die SG die Führung übernehmen. Das Spielfluss der Hausherren klemmte anfänglich ein wenig. Nach den Umstellungen jedoch eine erwartete Phase, die sie sie nach dem 4:4 überwunden hatten. Die Ballstafetten wurden von Minute zu Minute sicherer vorgetragen. Aber auch die Gäste der Spielgemeinschaft wurden besser und gaben sich nicht so leicht geschlagen. Mit einer 12:9 Halbzeitführung schlossen die Südharzer die erste Etappe erfolgreich ab.
Nach der Pause gab es einen offenen Schlagabtausch. Diesmal waren es die Fans von den Tribünen die die Einheimischen nach vorn trieben. Brenzlich die Situation vom Anschlusstreffer zum 17:16 bis zum 20:19. Danach waren die Hausherren wieder voll da und erzwangen mit 26:20 eine Vorentscheidung. Am Ende verbuchten sie mit 30:25 einen sichern Erfolg.
Nun gilt es für die Nordhäuser weiter Schwung aufzunehmen. Denn in die kommende Auswärtspartie in Erfurt gegen den HSC gehen sie nicht ohne Chancen. Erfurt verlor klar beim Tabellenletzten Großschwabhausen und liegt nun einen Platz vor dem NSV. Danach folgen im Januar die Begegnungen gegen Großschwabhausen, Apolda und Mühlhausen in der Ballspielhalle, bevor die nächste Reise nach Großschwabhausen ansteht.
Eine bittere Niederlage der Nordhäuser Damen in Jena, gegen die Zweite vom HBV. Eine die aber fast ohne Folgen blieb. Da der Rest den Feldes die Liga an der Spitze kräftig aufmischte, reihen die Südharzerinnen auf Platz 7 liegend nur zwei Minuspunkte hinter dem Zweiten ein. Alles noch recht hoffnungsvoll, wenn die nächsten Begegnungen anders verlaufen.
Eine Claudia Dudek allein reicht dem Nordhäuser Spiel nicht. Sie warf 11 der 21 erzielten Treffer ihrer Mannschaft und hielt diese damit lange Zeit im Rennen. Entscheidend für die Niederlage, der Schlussspurt der ersten Halbzeit und dem Mittelteil der Zweiten Halbzeit.
Diese mussten sie jeweils an die Jenaerinnen abgeben. Am Ende wurde es beim 24:26 noch einmal eng. Doch Kraft und Zeit waren endlich, so das die Hausherrinnen mit zwei weiteren Treffern den Deckel auf die Partie legten.
Ergebnis und Kurzbericht wird nachgereicht.
Auch die A-Jugendlichen fanden an diesem Wochenende in die Erfolgsspur zurück. Nur beim 0:1 für die Nessetaler ließen sie sich überraschen, ansonsten dominierten sie die Partie eindeutig.
Eindeutiger als es der Endstand von 33:25 aussagt. Trotz des Erfolges merkte man ihnen eine gewisse Verunsicherung, resultierend aus den letzten Auftritten, an. In der Abwehr fehlte die nötige Aggressivität zum Ball und Gegenspieler. Dadurch erzielten die Gäste der SG zu viele Treffer aus dem unmittelbaren Rückraum. Auch ihre berüchtigte Schlafeinlage, vom 5:1 zum 9:9, legten sie ein, überstanden sie aber diesmal schadlos.
Danach warfen sie sich endgültig auf die Gewinnerstrasse. Das dabei alle Mannschaftsteile sich das nötige Selbstvertrauen für kommende Aufgaben holen sollten war verständlich, bremste aber wiederum den Spielfluss, jedoch ohne sichtbare Folgen auf der Anzeigetafel.
Die Nordhäuser schreiten durch den Erfolg weiterhin gemeinsam mit Mühlhausen an der Spitze der Liga. Die Meisterschaft wird sich wohl auch zwischen den beiden Mannschaften entscheiden. Derzeit trennen beide nur das Torverhältnis in der Tabelle.
Gegen die jungen Spieler der VSG Oberdorla zeigten die Nordhäuser von Beginn an eine konzentrierte Leistung. Körperlich und spielerisch unterlegen kämpften die kleinen einheimischen Ballkünstler vorbildlich, konnten aber einen schnellen Rückstand nicht verhindern. Nachdem 7:2 nahm sich NSV zurück und fing an neue Aufstellungsvarianten zu probieren. Dies war nicht immer von Glück beschert, gab aber wichtige Aufschlüsse auf dem Weg zum Spitzenspiel. Mit 15:9 wurden die Seiten gewechselt.
Nach einer Halbzeit Manndeckung, Vorschrift vom Verband, stand nun die Kür der Zweilinienabwehr auf den Plan. Der NSV ließ es dabei ruhig angehen, gestundet ihrer körperlichen Überlegenheit. Jedoch die VSG Spieler waren davon wenig beeindruckt und zeigten tolle Kreisanspiele. Und dies schien dem NSV Torhüter gerade recht zu sein. Er vernagelte seinen Kasten in der Folgezeit mit Glanzparaden. Nur ein einzigen Treffer im zweiten Durchgang fand den Weg in die Maschen des NSV zu. Am Ende stand ein auch in der Höhe verdienter Erfolg von 26:10 zu Buche.
Mit gemischten Gefühlen in die Saison gestartet, nach drei Spieltagen die Führung übernommen ums sie am vierten auszubauen. So das Fazit der 11/12 jährigen Mädchen des NSV. Mit diesem Erfolg legten sie schon zu einem frühen Zeitpunkt der Saison die Meßlatte auf Rekordhöhe. Da der unmittelbare Verfolger SVW Eisenach noch nach Nordhausen kommen muß, stehen die Chancen nicht schlecht das sie den Platz ganz oben auf dem Treppchen bis zum letzten Spieltag verteidigen können.
Die Partie gegen die HSG Werratal war schnell Geschichte. Nach 5:0 Führung und 10:1 Zwischenstand ging es in die Halbzeitpause mit 19:3. In der zweiten Halbzeit ließen sie dann weitere 5 Treffer zu und warfen selbst 14. In der Summe ein Kantersieg, der in der Höhe voll auf in Ordnung geht, mit 33:8.
Frank Ollech
Autor: redMänner Thüringenliga
Nordhäuser SV - Spielgemeinschaft Könitz/Saalfeld 30:25Mit einem am Ende sicheren Doppelpunktgewinn haben sich die Nordhäuser pünktlich zu Beginn der heißen Phase zurückgemeldet und bleiben zumindest auf heimischen Parkett damit ungeschlagen. Unter der Woche noch mit den Nachwirkungen der letzten Begegnungen kämpfend, hat die medizinische Abteilung ganz tief in die Trickkiste gegriffen.
So spielte Marc Tube mit einer Bauchbinde und Marcel Effenberger mit einem Fuß dessen Schuhgröße sich um eine Nummer auf Grund der Bandage vergrößerte. Doch das allein war am Ende nicht ausschlaggebend.
Nach sieben Auswärtsbegegnungen und nur zwei Heimauftritten verbunden mit den Verletzungssorgen waren die Nordhäuser mental richtig angeschlagen. Da die eingereichte Spielverlegung von den Gästen keine Fürsprache fand, setzte eine Trotzreaktion ein.
Der noch an seinen Fingerbruch laborierende Marco Holznagel stieg ins Training ein, um der Abwehr zu helfen. Im Angriff stellte sich, der ebenfalls noch immer nicht schmerzfreie Steffan Fuhrmann zur Verfügung. Als dann auch noch Linkshänder Sebastian Kreutz zur Mannschaft stieß war die Zuversicht in die NSV Reihen zurückgekehrt. Auch die Zweite hatte einen nicht unmaßgeblichen Anteil daran. Die Leistungsträger der Mannschaft erklärten sich zur Aushilfe bereit.
Mit neuem Selbstvertrauen kompensierten sie die restlichen Ausfälle und erzielten einen "fast" Start Ziel - Sieg. Nur beim Eröffnungstreffer um beim 2:3 konnten die SG die Führung übernehmen. Das Spielfluss der Hausherren klemmte anfänglich ein wenig. Nach den Umstellungen jedoch eine erwartete Phase, die sie sie nach dem 4:4 überwunden hatten. Die Ballstafetten wurden von Minute zu Minute sicherer vorgetragen. Aber auch die Gäste der Spielgemeinschaft wurden besser und gaben sich nicht so leicht geschlagen. Mit einer 12:9 Halbzeitführung schlossen die Südharzer die erste Etappe erfolgreich ab.
Nach der Pause gab es einen offenen Schlagabtausch. Diesmal waren es die Fans von den Tribünen die die Einheimischen nach vorn trieben. Brenzlich die Situation vom Anschlusstreffer zum 17:16 bis zum 20:19. Danach waren die Hausherren wieder voll da und erzwangen mit 26:20 eine Vorentscheidung. Am Ende verbuchten sie mit 30:25 einen sichern Erfolg.
Nun gilt es für die Nordhäuser weiter Schwung aufzunehmen. Denn in die kommende Auswärtspartie in Erfurt gegen den HSC gehen sie nicht ohne Chancen. Erfurt verlor klar beim Tabellenletzten Großschwabhausen und liegt nun einen Platz vor dem NSV. Danach folgen im Januar die Begegnungen gegen Großschwabhausen, Apolda und Mühlhausen in der Ballspielhalle, bevor die nächste Reise nach Großschwabhausen ansteht.
Landesliga Frauen
HBV Jena 2 - Nordhäuser SV 28:24Eine bittere Niederlage der Nordhäuser Damen in Jena, gegen die Zweite vom HBV. Eine die aber fast ohne Folgen blieb. Da der Rest den Feldes die Liga an der Spitze kräftig aufmischte, reihen die Südharzerinnen auf Platz 7 liegend nur zwei Minuspunkte hinter dem Zweiten ein. Alles noch recht hoffnungsvoll, wenn die nächsten Begegnungen anders verlaufen.
Eine Claudia Dudek allein reicht dem Nordhäuser Spiel nicht. Sie warf 11 der 21 erzielten Treffer ihrer Mannschaft und hielt diese damit lange Zeit im Rennen. Entscheidend für die Niederlage, der Schlussspurt der ersten Halbzeit und dem Mittelteil der Zweiten Halbzeit.
Diese mussten sie jeweils an die Jenaerinnen abgeben. Am Ende wurde es beim 24:26 noch einmal eng. Doch Kraft und Zeit waren endlich, so das die Hausherrinnen mit zwei weiteren Treffern den Deckel auf die Partie legten.
Männer Verbandsklasse
HV Merkers 2 - Nordhäuser SV 2Ergebnis und Kurzbericht wird nachgereicht.
Thüringenliga männliche Jugend A
Nordhäuser SV - Spielgemeinschaft Goldbach/Hochheim/Gotha 33:25Auch die A-Jugendlichen fanden an diesem Wochenende in die Erfolgsspur zurück. Nur beim 0:1 für die Nessetaler ließen sie sich überraschen, ansonsten dominierten sie die Partie eindeutig.
Eindeutiger als es der Endstand von 33:25 aussagt. Trotz des Erfolges merkte man ihnen eine gewisse Verunsicherung, resultierend aus den letzten Auftritten, an. In der Abwehr fehlte die nötige Aggressivität zum Ball und Gegenspieler. Dadurch erzielten die Gäste der SG zu viele Treffer aus dem unmittelbaren Rückraum. Auch ihre berüchtigte Schlafeinlage, vom 5:1 zum 9:9, legten sie ein, überstanden sie aber diesmal schadlos.
Danach warfen sie sich endgültig auf die Gewinnerstrasse. Das dabei alle Mannschaftsteile sich das nötige Selbstvertrauen für kommende Aufgaben holen sollten war verständlich, bremste aber wiederum den Spielfluss, jedoch ohne sichtbare Folgen auf der Anzeigetafel.
Verbandsliga männliche Jugend D
VSG Oberdorla - Nordhäuser SV 10:26Die Nordhäuser schreiten durch den Erfolg weiterhin gemeinsam mit Mühlhausen an der Spitze der Liga. Die Meisterschaft wird sich wohl auch zwischen den beiden Mannschaften entscheiden. Derzeit trennen beide nur das Torverhältnis in der Tabelle.
Gegen die jungen Spieler der VSG Oberdorla zeigten die Nordhäuser von Beginn an eine konzentrierte Leistung. Körperlich und spielerisch unterlegen kämpften die kleinen einheimischen Ballkünstler vorbildlich, konnten aber einen schnellen Rückstand nicht verhindern. Nachdem 7:2 nahm sich NSV zurück und fing an neue Aufstellungsvarianten zu probieren. Dies war nicht immer von Glück beschert, gab aber wichtige Aufschlüsse auf dem Weg zum Spitzenspiel. Mit 15:9 wurden die Seiten gewechselt.
Nach einer Halbzeit Manndeckung, Vorschrift vom Verband, stand nun die Kür der Zweilinienabwehr auf den Plan. Der NSV ließ es dabei ruhig angehen, gestundet ihrer körperlichen Überlegenheit. Jedoch die VSG Spieler waren davon wenig beeindruckt und zeigten tolle Kreisanspiele. Und dies schien dem NSV Torhüter gerade recht zu sein. Er vernagelte seinen Kasten in der Folgezeit mit Glanzparaden. Nur ein einzigen Treffer im zweiten Durchgang fand den Weg in die Maschen des NSV zu. Am Ende stand ein auch in der Höhe verdienter Erfolg von 26:10 zu Buche.
Verbandsliga weibliche Jugend D
Nordhäuser SV - HSG Werratal 33:8Mit gemischten Gefühlen in die Saison gestartet, nach drei Spieltagen die Führung übernommen ums sie am vierten auszubauen. So das Fazit der 11/12 jährigen Mädchen des NSV. Mit diesem Erfolg legten sie schon zu einem frühen Zeitpunkt der Saison die Meßlatte auf Rekordhöhe. Da der unmittelbare Verfolger SVW Eisenach noch nach Nordhausen kommen muß, stehen die Chancen nicht schlecht das sie den Platz ganz oben auf dem Treppchen bis zum letzten Spieltag verteidigen können.
Die Partie gegen die HSG Werratal war schnell Geschichte. Nach 5:0 Führung und 10:1 Zwischenstand ging es in die Halbzeitpause mit 19:3. In der zweiten Halbzeit ließen sie dann weitere 5 Treffer zu und warfen selbst 14. In der Summe ein Kantersieg, der in der Höhe voll auf in Ordnung geht, mit 33:8.
Frank Ollech






























