Arnsmeyer führt Südharzer Fachwerkzentrum
Montag, 09. Dezember 2013, 06:26 Uhr
Der Verein Südharzer Fachwerkzentrum hat einen neuen Vorstand. Zum Vorsitzenden wählten die Mitglieder den Nordhäuser Prof. Jörg Arnsmeyer. Er löste den Vorgänger ab, der seinen Posten nach drei Jahren aus beruflichen Gründen abgab...
Im Amt bestätigt wurde der stellvertretende Vorsitzende Markus Veit. Schatzmeisterin ist nun Sabine Langner. Um die nun komplexer werdenden Aufgaben auf breitere Schultern zu legen, einigte man sich zudem, einen Beirat zu gründen, der dem Vorstand beratend zur Seite stehen soll. Er besteht unter anderem aus Frank Schubert, Maik Tesch und Holger Lennart.
Der scheidende Vorsitzende hatte zuvor eine positive Bilanz gezogen. In diesem Jahr haben wir einen großen Sprung gemacht in Altendorf 48, sagte er. So sei der Gewölbekeller aus dem 13. Jahrhundert komplett saniert. Im Untergeschoss konnten das Fundament und die Schwellen erneuert werden. Die Fassade sei fast vollständig mit alten Hölzern wiederhergestellt worden. Besonders sichtbar ist natürlich, dass die schadhaften Stellen an den Holzschnitzarbeiten verschwunden sind, wurde berichtet. Die gebrochenen Balkenköpfe gehörten der Vergangenheit an. Alles in allem stehe das noch vor drei Jahren abrissgefährdete Haus nun wieder auf sicheren Füßen.
Das haben wir in erster Linie der Friedrich-Christian-Lesser-Stiftung, der Kreissparkasse und den zahlreichen Spendern unserer Dachziegelaktion zu verdanken, betonte Markus Veit. Aber auch Unternehmer hätten sich eingebracht. Da gebe es in Nordhausen wirklich einen guten Zusammenhalt.
Im kommenden Jahr soll nun in jedem Fall das Dach in Angriff genommen werden. Hier bedarf es aber noch Vorarbeiten, die man in diesem Umfang nicht erwartet hatte. Bauanträge, statische Gutachten und nicht zuletzt eine Finanzierungslücke sorgen dafür, dass es noch einige Monate braucht, bevor dieses große Wunschprojekt beginnen kann. Immerhin muss und soll an dem Haus unter den strengen Regeln des Denkmalschutzes gearbeitet werden.
Mit Arbeitseinsätzen soll auch der riesige, über 100 Jahre alte Backofen geöffnet und untersucht werden. Genug Arbeit liegt vor den Fachwerklern. Weitere Spenden sind willkommen.
Wer sich vom Fortgang der Arbeiten überzeugen möchte, ist am 15. Dezember von 10 bis 18 Uhr zu einer kleinen Weihnachtsbäckerei in Altendorf 48 eingeladen.
Autor: redIm Amt bestätigt wurde der stellvertretende Vorsitzende Markus Veit. Schatzmeisterin ist nun Sabine Langner. Um die nun komplexer werdenden Aufgaben auf breitere Schultern zu legen, einigte man sich zudem, einen Beirat zu gründen, der dem Vorstand beratend zur Seite stehen soll. Er besteht unter anderem aus Frank Schubert, Maik Tesch und Holger Lennart.
Der scheidende Vorsitzende hatte zuvor eine positive Bilanz gezogen. In diesem Jahr haben wir einen großen Sprung gemacht in Altendorf 48, sagte er. So sei der Gewölbekeller aus dem 13. Jahrhundert komplett saniert. Im Untergeschoss konnten das Fundament und die Schwellen erneuert werden. Die Fassade sei fast vollständig mit alten Hölzern wiederhergestellt worden. Besonders sichtbar ist natürlich, dass die schadhaften Stellen an den Holzschnitzarbeiten verschwunden sind, wurde berichtet. Die gebrochenen Balkenköpfe gehörten der Vergangenheit an. Alles in allem stehe das noch vor drei Jahren abrissgefährdete Haus nun wieder auf sicheren Füßen.
Das haben wir in erster Linie der Friedrich-Christian-Lesser-Stiftung, der Kreissparkasse und den zahlreichen Spendern unserer Dachziegelaktion zu verdanken, betonte Markus Veit. Aber auch Unternehmer hätten sich eingebracht. Da gebe es in Nordhausen wirklich einen guten Zusammenhalt.
Im kommenden Jahr soll nun in jedem Fall das Dach in Angriff genommen werden. Hier bedarf es aber noch Vorarbeiten, die man in diesem Umfang nicht erwartet hatte. Bauanträge, statische Gutachten und nicht zuletzt eine Finanzierungslücke sorgen dafür, dass es noch einige Monate braucht, bevor dieses große Wunschprojekt beginnen kann. Immerhin muss und soll an dem Haus unter den strengen Regeln des Denkmalschutzes gearbeitet werden.
Mit Arbeitseinsätzen soll auch der riesige, über 100 Jahre alte Backofen geöffnet und untersucht werden. Genug Arbeit liegt vor den Fachwerklern. Weitere Spenden sind willkommen.
Wer sich vom Fortgang der Arbeiten überzeugen möchte, ist am 15. Dezember von 10 bis 18 Uhr zu einer kleinen Weihnachtsbäckerei in Altendorf 48 eingeladen.

