Demo gegen Hochschulpolitik
Dienstag, 10. Dezember 2013, 12:52 Uhr
Mit leeren Stühlen ist am Mittag vor der Mensa der Nordhäuser Fachhochschule gegen eine "heuchlerische" Hochschulpolitik der Thüringer Landesregierung protestiert worden...
Initiiert hatte die Aktion die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft, genauer gesagt deren Betriebsverband an der FH. Mit den leeren Stühlen sollte auf die Stellenkürzungen an den Thüringer Hochschulen und Universitäten hingewiesen werden. Laut GEW sollen an der Nordhäuser FH 13 Stellen wegfallen.
Der Protest richtete sich aber auch gegen die immer noch vorherrschende Tendenz, Mitarbeiter mehr und mehr Projekt bezogen einzustellen. Das heißt im Klartext: befristeter Arbeitsvertrag. Von den rund 180 Mitarbeitern der Nordhäuser Einrichtung arbeiten laut GEW fast 37 Prozent befristet. Einige von ihnen haben bislang mehr als zehn verschiedene Arbeitsverträge in der Tasche gehabt.
Die Nordhäuser Gewerkschafter werden sich auf jeden Fall morgen an der landesweiten Demo in Erfurt beteiligen. Die ist zweigeteilt: Zuerst wird auf dem Willy-Brandt-Platz demonstriert, dann zieht der Protestzug zum Kultusministerium.
Autor: redInitiiert hatte die Aktion die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft, genauer gesagt deren Betriebsverband an der FH. Mit den leeren Stühlen sollte auf die Stellenkürzungen an den Thüringer Hochschulen und Universitäten hingewiesen werden. Laut GEW sollen an der Nordhäuser FH 13 Stellen wegfallen.
Der Protest richtete sich aber auch gegen die immer noch vorherrschende Tendenz, Mitarbeiter mehr und mehr Projekt bezogen einzustellen. Das heißt im Klartext: befristeter Arbeitsvertrag. Von den rund 180 Mitarbeitern der Nordhäuser Einrichtung arbeiten laut GEW fast 37 Prozent befristet. Einige von ihnen haben bislang mehr als zehn verschiedene Arbeitsverträge in der Tasche gehabt.
Die Nordhäuser Gewerkschafter werden sich auf jeden Fall morgen an der landesweiten Demo in Erfurt beteiligen. Die ist zweigeteilt: Zuerst wird auf dem Willy-Brandt-Platz demonstriert, dann zieht der Protestzug zum Kultusministerium.


