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Spende für Wunschbäume

Freitag, 20. Dezember 2013, 16:18 Uhr
Ein Nordhäuser Unternehmen, das Verpackungssysteme produziert, hat heute dem Landkreis Nordhausen eine Spende über 2.000 Euro übergeben, um damit die Wunschbaum-Aktion zu unterstützen...

Gespendet (Foto: J. Piper) Gespendet (Foto: J. Piper)

Landrätin Birgit Keller und der Beigeordnete Stefan Nüßle freuten sich, dass auch durch diese Spende die Wunschbaum-Aktion der Stiftung Familiensinn, die der Landkreis in diesem Jahr zum ersten Mal gemeinsam mit der Stadt Nordhausen in der Region gestartet hat, gelingen konnte.

"Ich freue mich über die Spende von THIMM und den Erfolg der Wunschbaum-Aktion und hoffe, dass es jetzt viele leuchtende Kinderaugen gibt in Familien, die nicht so in der Sonne des Lebens stehen", sagt Landrätin Birgit Keller. "Jährlich starten wir eine Aktion und beschäftigen und mit Dingen, wo es Probleme gibt und wo wir dann helfen wollen", sagt Werkleiter Steffen Appenrodt. "Das soll auch möglichst regional sein, damit die Hilfe hier auch wieder ankommt."

In diesem Jahr hat sich die Firma THIMM dafür entschieden, in diesem und im kommenden Jahr die Wunschbaum-Aktion zu unterstützen. "Der Gedanke der Aktion ist, dass Kinder aus bedürftigen Familien einen Wunsch äußern", sagt Stefan Nüßle. Viele wollten nicht anonym spenden, sondern konkret Kinder unterstützen, so der Beigeordnete.

Durch die Spenden von Unternehmen, vieler Mitarbeiter der Landkreis- und Stadtverwaltung und von Einwohnern ist es gelungen, die eingegangenen Wunschzettel zu erfüllen. Verteilt hat der Landkreis die Wunschzettel vorab in sozialen Einrichtung und die Kinder der dort betreuten Familien konnten ihre Wünsche aufschreiben. Inzwischen sind die Wunschzettel schon "abgearbeitet", die Nordthüringer Lebenshilfe hat die Geschenke verpackt und sie sind in den Familien verteilt.

Auch im kommenden Jahr soll es wieder eine Wunschbaum-Aktion im Landkreis Nordhausen geben. "Ich wünsche mir natürlich, dass es auch im nächsten Jahr wieder so eine positive Resonanz gibt", so Birgit Keller. Die Stiftung Familiensinn hat die Wunschbaum-Aktion auch ins Leben gerufen, um auf die Problematik der Kinderarmut in Thüringen aufmerksam zu machen. Verschiedene Städte im Freistaat beteiligen sich. Hier haben Landrätin Birgit Keller und Oberbürgermeister Dr. Klaus Zeh die Schirmherrschaft übernommen.

Auch in den vergangenen Jahren hat das Verakcungsunternehmen soziale Belange unterstützt, beispielsweise den Verein Schattenkinder und die Nordhäuser Tafel. Im Unternehmen arbeiten in Nordhausen rund 350 Mitarbeiter. Die Firma wurde 1993 gegründet und ist mit sieben Mitarbeitern gestartet. Inzwischen hat sich das Unternehmen auf 50.000 Quadratmeter in drei Werken in Nordhausen erweitert.
Autor: red

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