Comics im Kunsthaus
Dienstag, 11. Februar 2014, 14:24 Uhr
Comics – wer denkt da nicht sofort an Micky Mouse, die Digedags oder vielleicht an Asterix und seine widerspenstigen Gallier? Aber an den bekannten Bauhauskünstler Lyonel Feininger, den man meist mit seinem berühmten Motiv der Kirche von Gelmeroda in Verbindung bringt, mit seinen prismatischen Farbakzenten, mit seinen Räumlichkeiten aus Flächen und Farben?
Dabei ist er nach Aussage der Kritiker der Erfinder der Comic-Serien oder ‚neudeutsch‘ Comic-Strips! Für den Kunsthaus Meyenburg Förderverein Anlass genug, um am 19. Februar im Kunsthaus-Keller zu dem Vortrag Comics und Karikaturen – Anmerkungen zum Frühwerk einzuladen.
Das Ehepaar Dres. Hannelore und Wolfgang Pientka möchte nicht nur die Mitglieder des Fördervereins, sondern alle Kunst interessierten Bürger mitnehmen auf eine kleine Reise in das Frühwerk Lyonel Feiningers, der als junger, in Deutschland lebender Amerikaner auf eine auch heute noch verblüffende Art und Weise gepaart mit Detailkenntnis diverse Aspekte des Alltags im damaligen Kaiserreich, aber auch in Politik und Kirche bis hin zu Neuerungen in Technik und Wissenschaft in Karikaturen regelrecht ‚aufspießt‘ und die Leser diverser Blätter – gewissermaßen den Vorläufern des über viele Jahre schwer zu erstehenden Eulenspiegels – zum Schmunzeln wie auch zum Nachdenken bringt.
Früchte (Foto: Archiv Dr. Wolfgang Pientka)
Um aber dem Vortragstitel auch zu entsprechen bilden die beiden bekanntesten Comic-Serien The Kin-der-Kids und Wee Willie Winkie’s World mit Tante Jim-Jam im Heißluftballon, mit Sherlock Bones, dem blauen Dackel und Little Japansky, eine Art mechanische Spielzeugfigur, die von einem japanischen U-Boot verloren wurde, um nur einige der Figuren zu benennen, einen weiteren Teil der Darstellungen. Um den Bogen zu unserer Stadt zu spannen, wird zum Abschluss auf das 1947 geschaffene Aquarell der Blasii-Kirche eingegangen, das Anfang der Neunziger Jahre Gegenstand von Diskussionen und Sammlungen war, heute leider nur in Chicago zu sehen.
Da von Lyonel Feininger auch einige Kompositionen bekannt sind und sein Werk nicht nur sehens-, sondern auch hörenswert ist, werden die Gäste vor Beginn des Vortrages zum Einstimmen auch ein wenig (Hintergrund-)Musik dieses All-Round-Genies zu hören bekommen.
Für diese Veranstaltung wird kein Eintritt erhoben, jedoch bittet der Förderverein um eine Spende, da weiterhin Mittel benötigt werden für die Schaffung einer Bronzebüste von Michael Meyenburg - der Beitrag des Vereins zur Lutherdekade und zur Würdigung des Bürgermeisters unserer Stadt zur Lutherzeit. Wie immer sind Getränke im Angebot und so kann und sollte der Abend ausklingen bei netten Begegnungen und interessanten Gesprächen.
Begleiten Sie uns also in die Welt der Karikaturen und der Comics und wie Lyonel Feininger vor ca. 100 Jahren seine Leser verblüffte und vergnügte!
Dr. Wolfgang Pientka
Autor: redDabei ist er nach Aussage der Kritiker der Erfinder der Comic-Serien oder ‚neudeutsch‘ Comic-Strips! Für den Kunsthaus Meyenburg Förderverein Anlass genug, um am 19. Februar im Kunsthaus-Keller zu dem Vortrag Comics und Karikaturen – Anmerkungen zum Frühwerk einzuladen.
Das Ehepaar Dres. Hannelore und Wolfgang Pientka möchte nicht nur die Mitglieder des Fördervereins, sondern alle Kunst interessierten Bürger mitnehmen auf eine kleine Reise in das Frühwerk Lyonel Feiningers, der als junger, in Deutschland lebender Amerikaner auf eine auch heute noch verblüffende Art und Weise gepaart mit Detailkenntnis diverse Aspekte des Alltags im damaligen Kaiserreich, aber auch in Politik und Kirche bis hin zu Neuerungen in Technik und Wissenschaft in Karikaturen regelrecht ‚aufspießt‘ und die Leser diverser Blätter – gewissermaßen den Vorläufern des über viele Jahre schwer zu erstehenden Eulenspiegels – zum Schmunzeln wie auch zum Nachdenken bringt.
Früchte (Foto: Archiv Dr. Wolfgang Pientka)
Um aber dem Vortragstitel auch zu entsprechen bilden die beiden bekanntesten Comic-Serien The Kin-der-Kids und Wee Willie Winkie’s World mit Tante Jim-Jam im Heißluftballon, mit Sherlock Bones, dem blauen Dackel und Little Japansky, eine Art mechanische Spielzeugfigur, die von einem japanischen U-Boot verloren wurde, um nur einige der Figuren zu benennen, einen weiteren Teil der Darstellungen. Um den Bogen zu unserer Stadt zu spannen, wird zum Abschluss auf das 1947 geschaffene Aquarell der Blasii-Kirche eingegangen, das Anfang der Neunziger Jahre Gegenstand von Diskussionen und Sammlungen war, heute leider nur in Chicago zu sehen.Da von Lyonel Feininger auch einige Kompositionen bekannt sind und sein Werk nicht nur sehens-, sondern auch hörenswert ist, werden die Gäste vor Beginn des Vortrages zum Einstimmen auch ein wenig (Hintergrund-)Musik dieses All-Round-Genies zu hören bekommen.
Für diese Veranstaltung wird kein Eintritt erhoben, jedoch bittet der Förderverein um eine Spende, da weiterhin Mittel benötigt werden für die Schaffung einer Bronzebüste von Michael Meyenburg - der Beitrag des Vereins zur Lutherdekade und zur Würdigung des Bürgermeisters unserer Stadt zur Lutherzeit. Wie immer sind Getränke im Angebot und so kann und sollte der Abend ausklingen bei netten Begegnungen und interessanten Gesprächen.
Begleiten Sie uns also in die Welt der Karikaturen und der Comics und wie Lyonel Feininger vor ca. 100 Jahren seine Leser verblüffte und vergnügte!
Dr. Wolfgang Pientka
