Synergien herstellen und nutzen
Mittwoch, 12. Februar 2014, 09:51 Uhr
Die HABAU Unternehmensgruppe am Standort Heringen ist sicherlich in erster Linie für die Produktion von Betonfertigteilen und deren Montage an nationalen und internationalen Investitionsstandorten bekannt, doch die beiden Unternehmen – die HABAU Hoch- und Tiefbau GmbH Heringen und Universalbeton Heringen GmbH & Co. KG (UBH) – sind seit vielen Jahren bewährte Partner in Ausbildung, Forschung und Entwicklung...
Neben der innerbetrieblichen beruflichen Ausbildung von Azubis werden auch Praktika oder Themen für Diplom-, Bachelor- und Masterarbeiten angeboten. Auf der Grundlage von Diplomarbeitsthemen der UBH zur Optimierung der Gleistragplatten-Produktion oder zur Verbesserung der Qualität in der Montage haben zwei Studieerende ihr Diplom erworben und und nach ihrem Studium einen Anstellungsvertrag bei der UBH erhalten. Das ist die eine Seite.
Die andere Seite ist die Mitarbeit der beiden Firmen in Forschungs- und Entwicklungsprojekten. So wurde in einem Gemeinschaftsprojekt mit Forschungseinrichtungen in Weimar ein Beton entwickelt, der zum Beispiel zu 99 Prozent vor Handystrahlung schützt. Deutschlandweit hatte die Fachpresse darüber berichtet. Der Produzent von Betonfertigteilen beteiligte sich darüber hinaus an den Forschungsvorhaben Einsatz von zementgebundenen Baustoffen auf der Basis nanoskaliger Bindemittel, an der Entwicklung eines Hochleistungsbetons mit verminderter CO2-Last sowie aktuell an der Konzipierung eines Betons mit Leichtzuschlägen auf Holzbasis, die gleichzeitig als Bewehrung dienen.
Partner sind hierbei neben der bewährten langjährigen Zusammenarbeit mit dem Institut für Materialprüfung und Forschung Nordhausen-Leimbach unter Leitung von Norbert Mühlenberg und Prof. Dr. Lukas, das Institut für angewandte Bauforschung in Weimar (IAB) unter Leitung von Dr. Palzer, die technische Universität Clausthal-Zellerfeld unter Leitung von Prof. Dr. Wolter.
Eine besonders enge Zusammenarbeit besteht im Rahmen eines Kooperationsvertrages mit der Fachhochschule Nordhausen. Seit dem vergangenen Jahr werden Baustoffkundepraktika in Heringen unter fachlicher Anleitung und Mitwirkung von Herrn Keilholz (UBH) und Frau Große bzw. Herrn Struth (FH Nordhausen) durchgeführt.
Der Schlüssel zum Erfolg dieser Forschungsvorhaben ist die Synergie, die sich für beide Seiten ableiten lässt. Sowohl das Unternehmen als auch die Fachhochschule profitieren von der Zusammenarbeit, die längst keine Einbahnstraße mehr ist. Die HABAU -Unternehmensgruppe ist in der Region damit nicht nur ein solider Arbeitgeber, sondern auch ein verlässlicher Partner für die Wissenschaft, der ausgebildeten Akademikern auch nach dem Studium eine berufliche Perspektive geben kann.
Autor: redNeben der innerbetrieblichen beruflichen Ausbildung von Azubis werden auch Praktika oder Themen für Diplom-, Bachelor- und Masterarbeiten angeboten. Auf der Grundlage von Diplomarbeitsthemen der UBH zur Optimierung der Gleistragplatten-Produktion oder zur Verbesserung der Qualität in der Montage haben zwei Studieerende ihr Diplom erworben und und nach ihrem Studium einen Anstellungsvertrag bei der UBH erhalten. Das ist die eine Seite.
Die andere Seite ist die Mitarbeit der beiden Firmen in Forschungs- und Entwicklungsprojekten. So wurde in einem Gemeinschaftsprojekt mit Forschungseinrichtungen in Weimar ein Beton entwickelt, der zum Beispiel zu 99 Prozent vor Handystrahlung schützt. Deutschlandweit hatte die Fachpresse darüber berichtet. Der Produzent von Betonfertigteilen beteiligte sich darüber hinaus an den Forschungsvorhaben Einsatz von zementgebundenen Baustoffen auf der Basis nanoskaliger Bindemittel, an der Entwicklung eines Hochleistungsbetons mit verminderter CO2-Last sowie aktuell an der Konzipierung eines Betons mit Leichtzuschlägen auf Holzbasis, die gleichzeitig als Bewehrung dienen.
Partner sind hierbei neben der bewährten langjährigen Zusammenarbeit mit dem Institut für Materialprüfung und Forschung Nordhausen-Leimbach unter Leitung von Norbert Mühlenberg und Prof. Dr. Lukas, das Institut für angewandte Bauforschung in Weimar (IAB) unter Leitung von Dr. Palzer, die technische Universität Clausthal-Zellerfeld unter Leitung von Prof. Dr. Wolter.
Eine besonders enge Zusammenarbeit besteht im Rahmen eines Kooperationsvertrages mit der Fachhochschule Nordhausen. Seit dem vergangenen Jahr werden Baustoffkundepraktika in Heringen unter fachlicher Anleitung und Mitwirkung von Herrn Keilholz (UBH) und Frau Große bzw. Herrn Struth (FH Nordhausen) durchgeführt.
Der Schlüssel zum Erfolg dieser Forschungsvorhaben ist die Synergie, die sich für beide Seiten ableiten lässt. Sowohl das Unternehmen als auch die Fachhochschule profitieren von der Zusammenarbeit, die längst keine Einbahnstraße mehr ist. Die HABAU -Unternehmensgruppe ist in der Region damit nicht nur ein solider Arbeitgeber, sondern auch ein verlässlicher Partner für die Wissenschaft, der ausgebildeten Akademikern auch nach dem Studium eine berufliche Perspektive geben kann.







