Mehr Aufgaben für die "Service"
Dienstag, 29. April 2014, 15:00 Uhr
Es ist noch nicht allzu lange her, da gab es bei der Service-Gesellschaft einige kleinere Probleme. Von denen redet niemand mehr. Im Gegenteil, das Unternehmen soll eine Erfolgsgeschichte werden...
Ab dem kommenden Jahr wird die Service Gesellschaft den Straßenbetriebsdienst für die Kreisstraßen komplett übernehmen. Das bringt nicht nur neue Einnahmen in die Unternehmenskasse, sondern verursacht natürlich auch Ausgaben.
Zum Beispiel müssen Maschinen angeschafft werden. Drei Unimogs und ein weiteres Fahrzeug kosten rund 850.000 Euro, hinzu kommen etwa 100.000 Euro für den Umbau am ehemaligen Feuerwehrtechnischen Zentrum am Salzagraben. Hinsichtlich des Winterdienstes soll ein Silo angeschafft werden, das 200 Tonnen fassen kann. Insgesamt werden pro Winter (den zurückliegenden ausgenommen) rund 900 Tonnen Streusalz für die 130 Kilometer an Kreisstraßen eingeplant. Mit den Südharzwerken soll es Gespräche für eine Einkaufsgemeinschaft geben, damit am Markt entsprechend niedrige Preise am Salzmarkt erzielt werden können.
Für Landrätin Birgit Keller ist das ein weiterer Schritt in Richtung kommunaler Aufgabenübernahme nach der Gründung der Südharzwerke. Dieser Schritt soll sich selbstverständlich auch in der Geldbörse der 115 Mitarbeiter auswirken. Angepeilt sind in diesem Jahr 2,4 Millionen Euro Umsatz, bei einem prognostizierten Gewinn von 19.000 Euro, im kommenden sollen es noch einmal 600.000 Euro mehr sein. Am Ende dieses Jahres sollen die Hausmeister in den Schulen und die Straßenarbeiter bis zu 10,50 Euro pro Stunde verdienen.
Künftig könnte die Service Gesellschaft auch für die Sanierung von vier Schulen im Landkreis Nordhausen verantwortlich sein. Möglich seien unter anderem das Gymnasium in Bleicherode oder die Regelschule in Niedersachswerfen. Aber das sei noch Zukunftsmusik, in die auch der neue Kreistag einstimmen müsste.
Peter-Stefan Greiner
Autor: redAb dem kommenden Jahr wird die Service Gesellschaft den Straßenbetriebsdienst für die Kreisstraßen komplett übernehmen. Das bringt nicht nur neue Einnahmen in die Unternehmenskasse, sondern verursacht natürlich auch Ausgaben.
Zum Beispiel müssen Maschinen angeschafft werden. Drei Unimogs und ein weiteres Fahrzeug kosten rund 850.000 Euro, hinzu kommen etwa 100.000 Euro für den Umbau am ehemaligen Feuerwehrtechnischen Zentrum am Salzagraben. Hinsichtlich des Winterdienstes soll ein Silo angeschafft werden, das 200 Tonnen fassen kann. Insgesamt werden pro Winter (den zurückliegenden ausgenommen) rund 900 Tonnen Streusalz für die 130 Kilometer an Kreisstraßen eingeplant. Mit den Südharzwerken soll es Gespräche für eine Einkaufsgemeinschaft geben, damit am Markt entsprechend niedrige Preise am Salzmarkt erzielt werden können.
Für Landrätin Birgit Keller ist das ein weiterer Schritt in Richtung kommunaler Aufgabenübernahme nach der Gründung der Südharzwerke. Dieser Schritt soll sich selbstverständlich auch in der Geldbörse der 115 Mitarbeiter auswirken. Angepeilt sind in diesem Jahr 2,4 Millionen Euro Umsatz, bei einem prognostizierten Gewinn von 19.000 Euro, im kommenden sollen es noch einmal 600.000 Euro mehr sein. Am Ende dieses Jahres sollen die Hausmeister in den Schulen und die Straßenarbeiter bis zu 10,50 Euro pro Stunde verdienen.
Künftig könnte die Service Gesellschaft auch für die Sanierung von vier Schulen im Landkreis Nordhausen verantwortlich sein. Möglich seien unter anderem das Gymnasium in Bleicherode oder die Regelschule in Niedersachswerfen. Aber das sei noch Zukunftsmusik, in die auch der neue Kreistag einstimmen müsste.
Peter-Stefan Greiner
