Sorgen um die Zukunft
Neustädter verlassen Gemeinderat
Montag, 21. September 2015, 08:00 Uhr
So kann es nicht weiter gehen, beschlossen Dr. Marcus Schade (parteilos), Josephine Steinmetz (CDU) und Holger Gerlach (CDU) vom Neustädter Gemeinderat. Nach mehreren Krisengesprächen zogen sie nun daraus ihre Konsequenzen und traten zurück...
Holger Gerlach, Josephine Steinmetz und Dr. Marcus Schade (Foto: Sandra Witzel)
Dr. Marcus Schade, Josephine Steinmetz und Holger Gerlach sind drei der vier Mitglieder des Neustädter Finanzausschusses. Wir sind handlungsunfähig, erklärt Holger Gerlach die wirtschaftliche Situation der Gemeinde.
In den letzten Monaten wurden für die Bürgerinnen und Bürger so einige Kosten erhöht, doch es reicht nicht. Auch die beantragten Bedarfszuweisungen lassen auf sich warten. Die Prioritäten werden in unserem Land falsch gesetzt, die Folge wird eine Steigerung der Abgabenlast der Bevölkerung sein, heißt es in einem offenen Brief an die verbliebenen Gemeinderäte und Bürgermeister Dirk Erfurt (CDU).
Wir warten seit Monaten auf Unterstützung vom Land, so wie viele andere Kommunen auch, doch das ist für die drei Lokalpolitker nicht zufriedenstellend. Wir waren gezwungen zu handeln, meint auch Josephine Steinmetz, die im Mai dieses Jahres zur Vorsitzenden des CDU Ortsverbandes und im September in den Kreisvorstand gewählt wurde. Dr. Marcus Schade, Josephine Steinmetz und Holger Gerlach haben nach Informationen der nnz am Sonntag in einem Schreiben ihr Mandat im Gemeinderat nieder gelegt. Holger Gerlach und Josephine Steinmetz wollen auch die CDU verlassen.
"Wir wollen uns gemeinsam mit einigen Neustädtern politisch neu positionieren. Wir haben viele Ideen und Vorstellungen, die wir in eine politische Alternative tragen wollen", berichtet Holger Gerlach. "Wir sehen uns in die Pflicht genommen, für die Wähler das Beste zu erreichen, dass ist in der jetzigen Konstellation leider nicht möglich. Warten gehört nicht zu den Aufgaben eines Kommunalpolitikers."
Sandra Witzel
Autor: swi
Holger Gerlach, Josephine Steinmetz und Dr. Marcus Schade (Foto: Sandra Witzel)
Dr. Marcus Schade, Josephine Steinmetz und Holger Gerlach sind drei der vier Mitglieder des Neustädter Finanzausschusses. Wir sind handlungsunfähig, erklärt Holger Gerlach die wirtschaftliche Situation der Gemeinde.
In den letzten Monaten wurden für die Bürgerinnen und Bürger so einige Kosten erhöht, doch es reicht nicht. Auch die beantragten Bedarfszuweisungen lassen auf sich warten. Die Prioritäten werden in unserem Land falsch gesetzt, die Folge wird eine Steigerung der Abgabenlast der Bevölkerung sein, heißt es in einem offenen Brief an die verbliebenen Gemeinderäte und Bürgermeister Dirk Erfurt (CDU).
Wir warten seit Monaten auf Unterstützung vom Land, so wie viele andere Kommunen auch, doch das ist für die drei Lokalpolitker nicht zufriedenstellend. Wir waren gezwungen zu handeln, meint auch Josephine Steinmetz, die im Mai dieses Jahres zur Vorsitzenden des CDU Ortsverbandes und im September in den Kreisvorstand gewählt wurde. Dr. Marcus Schade, Josephine Steinmetz und Holger Gerlach haben nach Informationen der nnz am Sonntag in einem Schreiben ihr Mandat im Gemeinderat nieder gelegt. Holger Gerlach und Josephine Steinmetz wollen auch die CDU verlassen.
"Wir wollen uns gemeinsam mit einigen Neustädtern politisch neu positionieren. Wir haben viele Ideen und Vorstellungen, die wir in eine politische Alternative tragen wollen", berichtet Holger Gerlach. "Wir sehen uns in die Pflicht genommen, für die Wähler das Beste zu erreichen, dass ist in der jetzigen Konstellation leider nicht möglich. Warten gehört nicht zu den Aufgaben eines Kommunalpolitikers."
Sandra Witzel
