NSV-Handball
Fehlstart der NSV-Handballfrauen
Montag, 21. September 2015, 13:12 Uhr
Mit einer ärgerlichen 28:29-Niederlage kehrten die Handballfrauen des Nordhäuser SV von ihrem Auftaktspiel der Thüringenliga aus Apolda zurück. Eine völlig unnötige Niederlage gegen den schon vor Wochenfrist mit einer deftigen Schlappe in die neue Saison gestarteten Vorjahresletzten...
Vielleicht hatte man das Spiel deshalb auch zu leicht genommen, denn eigentlich schien nur die Höhe des Sieges zur Debatte zu stehen. Doch die Mannschaft fand einfach keine Einstellung zum Gegner.
In der Abwehr gab es große Abstimmungsprobleme und im Angriff trat einmal mehr die schon seit Jahren immer wieder bestehende Torwurfschwäche deutlich zu Tage. Hätte man nur die allerklarsten der vergebenen Chancen genutzt, wäre man trotz aller anderen Schwächen als Sieger vom Parkett gegangen. Und der Sieg war ja bis in die Schlussminute hinein auch möglich.
Nordhausen begann eigentlich vielversprechend, führte schnell 2:0 dann 4:2. Doch dann wendete sich das Blatt. Oder besser, man wendete es durch die vielen eigenen Unzulänglichkeiten selber. Apolda konnte jedenfalls zum 4:4 ausgleichen und nach nochmaliger NSV-Führung auf 7:5 vorbeiziehen und dann sogar auf 9:6 und 10:7 erhöhen. Auszeit und der Trainerweckruf wurde erhört.
Mit fünf Treffern in Folge übernahm der NSV wieder die Regie und blieb bis zum Halbzeitsignal auch tonangebend ohne dabei aber wirklich zu überzeugen. Das schien auch nicht erforderlich gegen die noch schwächeren Apoldaerinnen zu sein. Mit einen 15:13-Vorsprung für Nordhausen wurden die Seiten gewechselt.
Der Vorsprung hatte nach Wiederbeginn aber nicht lange Bestand, weil Apolda nun konsequenter die Abwehrschwächen der Gäste bestrafte und Nordhausen seinerseits immer wieder klarste Chancen versiebte Unter anderen blieben vier von fünf Siebenmetern ungenutzt. Die Gastgeberinnen zogen auf 19:17 vorbei.
In der Folge wogte der Kampf – leider blieben die spielerischen Elemente zu häufig auf der Strecke – hin und her, wobei Nordhausen aber langsam wieder etwas Oberwasser gewinnen konnte und bei 23:20-Führung endgültig auf die Siegerstraße einzubiegen schien. Aber man verstand es an diesem Tag einfach nicht, den Vorsprung über die Zeit zu bringen. Freilich haderte man zu Recht über manche eigenartige Schiedsrichterentscheidung, die sogar das eigene Apoldaer Kampfgericht mit manchem Kopfschütteln begleitete, obwohl es ja ihrer Mannschaft nutzte. Dennoch gab Nordhausen letztlich selber den Sieg aus der Hand. Beim 25:25 hatte der HSV wieder ausgeglichen, geriet beim 27:28 zwar noch einmal in Rückstand, setzte aber die entscheidenden letzten beiden Treffer.
Uwe Tittel
Handball-Thüringenliga Frauen
HSV Apolda – Nordhäuser SV 29:28 (13:15)
Nancy Brodhuhn – Diana Bückert (2), Stephanie Kruse (1), Jenny Mohrig (1), Anna Schneider (7), Lina Fredenberg (2), Claudia Dudek (3), Julia Nagler (1), Marianne Kiel (3), Viola Böttcher (6), Jenny Struck (1)
Autor: redVielleicht hatte man das Spiel deshalb auch zu leicht genommen, denn eigentlich schien nur die Höhe des Sieges zur Debatte zu stehen. Doch die Mannschaft fand einfach keine Einstellung zum Gegner.
In der Abwehr gab es große Abstimmungsprobleme und im Angriff trat einmal mehr die schon seit Jahren immer wieder bestehende Torwurfschwäche deutlich zu Tage. Hätte man nur die allerklarsten der vergebenen Chancen genutzt, wäre man trotz aller anderen Schwächen als Sieger vom Parkett gegangen. Und der Sieg war ja bis in die Schlussminute hinein auch möglich.
Nordhausen begann eigentlich vielversprechend, führte schnell 2:0 dann 4:2. Doch dann wendete sich das Blatt. Oder besser, man wendete es durch die vielen eigenen Unzulänglichkeiten selber. Apolda konnte jedenfalls zum 4:4 ausgleichen und nach nochmaliger NSV-Führung auf 7:5 vorbeiziehen und dann sogar auf 9:6 und 10:7 erhöhen. Auszeit und der Trainerweckruf wurde erhört.
Mit fünf Treffern in Folge übernahm der NSV wieder die Regie und blieb bis zum Halbzeitsignal auch tonangebend ohne dabei aber wirklich zu überzeugen. Das schien auch nicht erforderlich gegen die noch schwächeren Apoldaerinnen zu sein. Mit einen 15:13-Vorsprung für Nordhausen wurden die Seiten gewechselt.
Der Vorsprung hatte nach Wiederbeginn aber nicht lange Bestand, weil Apolda nun konsequenter die Abwehrschwächen der Gäste bestrafte und Nordhausen seinerseits immer wieder klarste Chancen versiebte Unter anderen blieben vier von fünf Siebenmetern ungenutzt. Die Gastgeberinnen zogen auf 19:17 vorbei.
In der Folge wogte der Kampf – leider blieben die spielerischen Elemente zu häufig auf der Strecke – hin und her, wobei Nordhausen aber langsam wieder etwas Oberwasser gewinnen konnte und bei 23:20-Führung endgültig auf die Siegerstraße einzubiegen schien. Aber man verstand es an diesem Tag einfach nicht, den Vorsprung über die Zeit zu bringen. Freilich haderte man zu Recht über manche eigenartige Schiedsrichterentscheidung, die sogar das eigene Apoldaer Kampfgericht mit manchem Kopfschütteln begleitete, obwohl es ja ihrer Mannschaft nutzte. Dennoch gab Nordhausen letztlich selber den Sieg aus der Hand. Beim 25:25 hatte der HSV wieder ausgeglichen, geriet beim 27:28 zwar noch einmal in Rückstand, setzte aber die entscheidenden letzten beiden Treffer.
Uwe Tittel
Handball-Thüringenliga Frauen
HSV Apolda – Nordhäuser SV 29:28 (13:15)
Nancy Brodhuhn – Diana Bückert (2), Stephanie Kruse (1), Jenny Mohrig (1), Anna Schneider (7), Lina Fredenberg (2), Claudia Dudek (3), Julia Nagler (1), Marianne Kiel (3), Viola Böttcher (6), Jenny Struck (1)
