Nordbrand Nordhausen
Maßarbeit für Hochprozentiges
Montag, 05. Oktober 2015, 19:17 Uhr
Ein 160-Tonnen-Kran und ein etwas kleinerer standen heute auf dem Betriebshof der Nordbrand-Brennerei in der Erfurter Straße. Dort wird derzeit die neue Maische-Kolonne eingebaut...
Das Ding muss eingebaut werden (Foto: nnz)
Auf rund 2,7 Millionen Euro belaufen sich die Projektkosten für den langfristig geplanten Neubau der Maischedestillation sowie der energetischen Kopplung mit der Rektifikation beim bedeutendsten deutschen Spirituosenhersteller.
Was erst einmal kompliziert klingt, bringt Robert Becke, Direktor Spirituosenproduktion und Alkoholerzeugung der Rotkäppchen-Mumm Sektkellereien und Betriebsleiter der Nordbrand Nordhausen GmbH, auf den Punkt: Mit der neuen Anlage können wir ab Dezember 2015 nicht nur im Herstellungsprozess wesentlich effizienter und nachhaltiger sein. Wir erreichen zudem zukünftig eine bedeutsame Energieeinsparung von 40 Prozent.
Damit baut Nordbrand Nordhausen seine führende Position als größter deutscher Spirituosenhersteller auch im technologischen Bereich deutlich aus. Und: die Investition ist ein klares Bekenntnis des Konzerns für den Standort Nordhausen. In der ersten Hälfte des Dezembers soll die neue Anlage in Betrieb genommen werden.
Dann wird die Nordbrand-Brennerei in der Lage sein, 75.000 Hektoliter Alkohol herzustellen, von denen 35.000 Hektoliter in Nordhausen verarbeitet werden. Der Rest wird verkauft.
Das Verwaltungsgebäude bleibt bis Ende 2015 erhalten. Anfang 2016 wird mit dem Abriss des Verwaltungsgebäudes begonnen. Für Robert Becke und viele ältere Kollegen wird das schon ein emotionaler Einschnitt sein. Hier war jahrelang ihr berufliches Zuhause. Doch allein die Unterhaltungskosten für das leerstehende Objekt summierten sich in zehn Jahren auf rund 2,5 Millionen Euro und vermietbar zu realistischen Preisen ist es in dieser Lage nicht mehr.
Die Spezialfirmen werden bis in den späten Nachmittag noch hier zu tun haben. Wir werden weiter über den Fortgang der Arbeiten berichten.
Autor: red
Das Ding muss eingebaut werden (Foto: nnz)
Auf rund 2,7 Millionen Euro belaufen sich die Projektkosten für den langfristig geplanten Neubau der Maischedestillation sowie der energetischen Kopplung mit der Rektifikation beim bedeutendsten deutschen Spirituosenhersteller.
Was erst einmal kompliziert klingt, bringt Robert Becke, Direktor Spirituosenproduktion und Alkoholerzeugung der Rotkäppchen-Mumm Sektkellereien und Betriebsleiter der Nordbrand Nordhausen GmbH, auf den Punkt: Mit der neuen Anlage können wir ab Dezember 2015 nicht nur im Herstellungsprozess wesentlich effizienter und nachhaltiger sein. Wir erreichen zudem zukünftig eine bedeutsame Energieeinsparung von 40 Prozent.
Damit baut Nordbrand Nordhausen seine führende Position als größter deutscher Spirituosenhersteller auch im technologischen Bereich deutlich aus. Und: die Investition ist ein klares Bekenntnis des Konzerns für den Standort Nordhausen. In der ersten Hälfte des Dezembers soll die neue Anlage in Betrieb genommen werden.
Dann wird die Nordbrand-Brennerei in der Lage sein, 75.000 Hektoliter Alkohol herzustellen, von denen 35.000 Hektoliter in Nordhausen verarbeitet werden. Der Rest wird verkauft.
Das Verwaltungsgebäude bleibt bis Ende 2015 erhalten. Anfang 2016 wird mit dem Abriss des Verwaltungsgebäudes begonnen. Für Robert Becke und viele ältere Kollegen wird das schon ein emotionaler Einschnitt sein. Hier war jahrelang ihr berufliches Zuhause. Doch allein die Unterhaltungskosten für das leerstehende Objekt summierten sich in zehn Jahren auf rund 2,5 Millionen Euro und vermietbar zu realistischen Preisen ist es in dieser Lage nicht mehr.
Die Spezialfirmen werden bis in den späten Nachmittag noch hier zu tun haben. Wir werden weiter über den Fortgang der Arbeiten berichten.














































































