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Zukunftsorientiert

Mittwoch, 23. Juni 2004, 17:31 Uhr
Nordhausen (nnz). „Zukunftsorientierte Stadtplanung“ war das Leitthema einer Diskussionsrunde, zu der vor einigen Tagen Architekt Detlef Schmidt ins Begegnungszentrum Nord geladen hatte. Dazu eine Nachbetrachtung.


Zu den Gästen von Schmidt, der für die SPD für den Nordhäuser Stadtrat kandidiert, zählten unter anderem die Oberbürgermeisterin Barbara Rinke und Bürgermeister Klaus Wahlbuhl (beide SPD). Einige Bürgerinnen und Bürger hatten sich eingefunden, um bei diesem Thema ihre Gedanken und Anliegen vorzutragen. Als Einstimmung zeigte Schmidt einen Filmausschnitt zur Bevölkerungsentwicklung in den kommenden Jahrzehnten. Mit erschreckenden Zahlen, Daten und Bildern sollte darauf aufmerksam gemacht werden, welche Komplexität dieses Thema aufweist. Diese Fakten dienten der Orientierung an Nordhausen, das einen Wohnungsleerstand von ca. 12 – 15% zu verbuchen hat.

In der anschließenden Diskussion wurden viele interessante Wünsche und Anregungen ausgetauscht, die der Schmidt aufnahm. Das waren zum einen die Brachflächen in der Altstadt, diese zu begrünen, wenn schon nicht gebaut wird oder die Sanierungen der Wohnblöcke im Innenstadtbereich weiter voran zu treiben. Für eben diese will er sich in Zukunft verstärkt einsetzen.

Am Ende stellte Schmidt seine Zukunftsideen dar: Die Aufwertung und Stabilisierung der Innenstadt, Wohnumfeldverbesserungen, Stadtökologie, Ausbau der Kiesteiche, barrierefrei Wegeführungen und der weitere Ausbau der komplexen Infrastrukturen sind Schwerpunkte für die zukünftige Stadtplanung. Stadtplanung sei mehr, als nur Häuser bauen. Verkehrsplanung, Schulnetzplanung, Kulturplanung usw. zählen genauso dazu, wie die Schaffung von Arbeitsplätzen in der Region, um Familien und Mitmenschen eine Perspektive zu geben.

Hier will Detlef Schmidt ansetzen: Trotz schwindender Bevölkerungszahlen möchte der Stadtratskandidat die Mischform innerstädtischer Wohn-, Gewerbe- und Lebenskultur aufrecht erhalten und weiter ausbauen.
Autor: nnz

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