Der richtige Schritt
Samstag, 26. Juni 2004, 18:21 Uhr
Sollstedt (nnz). In der Gemeinde Sollstedt ist im Dezember 1991 der Förderverein Soziales Zentrum e.V. gegründet worden. Was dessen Mitglieder für eine Bilanz zogen, das erfahren Sie mit dem gewohnten Klick auf MEHR.
Der Gründung des Fördervereins Soziales Zentrum e.V. am 02.12.1991 lag insbesondere die Erkenntnis zugrunde, dass viele staatliche Strukturen der sozialen Betreuung der DDR im System der sozialen Marktwirtschaft keinen Fortbestand haben werden und die erforderliche Reorganisation von fundierter aber mit öffentlichen Mitteln geförderter Sozialarbeit vieler ehrenamtlicher Initiativen bedarf.
Mit der Bereitstellung des gemeindeeigenen Grundstücks Halle-Kasseler-Straße 81 und nach dem mit Fördermitteln aus verschiedenen Quellen finanzierten Umbau, war zunächst die räumliche Basis geschaffen. Ältere, vor allem alleinstehende und andere bedürftige Sollstedter Bürger besuchten nun diese neue Begegnungsstätte einzeln oder fanden sich zu Interessengruppen in unserem Haus zusammen. Im Laufe der Zeit wurden der Jugendklub, ein ambulanter Pflegedienst und die Kindertagesstätte als weitere Geschäftsfelder in den sozialen Wirkungsbereich des Fördervereins eingeordnet.
Mit den hierfür gefassten einschlägigen Beschlüssen haben die Gemeinderäte und Bürgermeisters Jürgen Hohberg Weitsicht bewiesen, denn die Konzentration aller so genannten sozialen Dienste einer Kommune mit einer professionellen Führung durch einen ehrenamtlichen geschäftsführenden Vorstand eines sozialen Vereins stellt eine rationelle Organisationsform erforderlicher Sozialarbeit dar, die auch unter den Bedingungen erforderlicher Reformen von Steuer- und sozialen Sicherungssystemen in der Bundesrepublik Deutschland weiterhin Bestand haben können, wenn ihr auch vom Bürgermeister und Gemeinderat die entsprechende Bedeutung beigemessen und vor allem jegliche Unterstützung zuteil wird.
Jeder neue Schritt der Erweiterung unserer sozialen Zuständigkeit stellte eine Herausforderung für den ehrenamtlichen Vorstand und beteiligte Leiterinnen und Mitarbeiter gleichermaßen dar. Das jährliche Sommerfest in Haus und Garten des Sozialen Zentrums – dieses Jahr am 26. Juni – ist ein beredtes Beispiel der Vermittlung von Lebensfreude an unsere älteren Bürger und gleichzeitig für das Zusammenwirken aller Einrichtungen des Fördervereins. Schließlich tragen Kindergruppen der Kindertagesstätte und auch Jugendliche des Jugendklubs maßgeblich zur Gestaltung des Programms bei. Es ließe sich noch eine Reihe Beispiele eines solchen Zusammenwirkens, das auch vom großen ehrenamtlichen Engagement der Mitarbeiterinnen der Einrichtungen zeugt, aufführen.
Besonders erwähnenswert ist das mit reichhaltigen Programmen insbesondere für die Kinder ausgestaltete Koloniefest, welches sich diese Jahr zum 10. Male jährt. Der Förderverein Soziales Zentrum e.V. ist seit einigen Jahren mit Stolz Schirmherr dieses Wohngebietsfestes, welches als leider noch einziges Beispiel in unserer Gemeinde bewiesen hat, dass man bei entsprechend mobilisierender Begeisterung und tatkräftiger Mithilfe von Bürgern keines Zuschusses aus dem Kommunalhaushalt bedarf, um mit Frohsinn den Alltag der Bürger aufzuhellen. Vielmehr erwirtschaften die Organisatoren alljährlich einen Zuschuss den sie immer sozialen Zwecken zur Verfügung stellen.
Die Sollstedter Bürger sehen mittlerweile in großer Mehrheit die soziale Kompetenz des Fördervereins als gegeben. Auch ist festzustellen, dass Jugendliche, die im Kindesalter die Kita des Fördervereins besucht haben, gern die Möglichkeiten des Jugendklubs für sinnvolle Freizeitgestaltung nutzen. Ebenso vertrauen sich ältere Bürger als Nutzer des Sozialen Zentrums als Begegnungsstätte im Bedarfsfalle gern den Schwestern des Pflegedienstes im Sozialen Zentrum an.
Zunehmendes Schwinden der Möglichkeiten, auf dem zweiten Arbeitsmarkt durch ABM und andere Maßnahmen Arbeitskräfte für die Lösung soziales Aufgaben gewinnen zu können, zwingt verstärkt zur Mobilisierung weiterer ehrenamtlicher Initiativen Sollstedter Bürger zur Durchführung von Aufgaben im Sozialen Zentrum und Jugendclub. Die bisher gewonnenen Bereitschaften zum Mittun geben uns in Sollstedt Grund zum Optimismus für die Zukunft des sozialen Lebens.
Hoffnungsvoll sieht der Vorstand des Fördervereins auch die Rolle des Gemeinderates in der kommenden Legislaturperiode bei Wahrnehmung seiner großen politischen Verantwortung für ein dringend erforderliches soziales Umfeld für unsere Bürger.
Autor: nnzDer Gründung des Fördervereins Soziales Zentrum e.V. am 02.12.1991 lag insbesondere die Erkenntnis zugrunde, dass viele staatliche Strukturen der sozialen Betreuung der DDR im System der sozialen Marktwirtschaft keinen Fortbestand haben werden und die erforderliche Reorganisation von fundierter aber mit öffentlichen Mitteln geförderter Sozialarbeit vieler ehrenamtlicher Initiativen bedarf.
Mit der Bereitstellung des gemeindeeigenen Grundstücks Halle-Kasseler-Straße 81 und nach dem mit Fördermitteln aus verschiedenen Quellen finanzierten Umbau, war zunächst die räumliche Basis geschaffen. Ältere, vor allem alleinstehende und andere bedürftige Sollstedter Bürger besuchten nun diese neue Begegnungsstätte einzeln oder fanden sich zu Interessengruppen in unserem Haus zusammen. Im Laufe der Zeit wurden der Jugendklub, ein ambulanter Pflegedienst und die Kindertagesstätte als weitere Geschäftsfelder in den sozialen Wirkungsbereich des Fördervereins eingeordnet.
Mit den hierfür gefassten einschlägigen Beschlüssen haben die Gemeinderäte und Bürgermeisters Jürgen Hohberg Weitsicht bewiesen, denn die Konzentration aller so genannten sozialen Dienste einer Kommune mit einer professionellen Führung durch einen ehrenamtlichen geschäftsführenden Vorstand eines sozialen Vereins stellt eine rationelle Organisationsform erforderlicher Sozialarbeit dar, die auch unter den Bedingungen erforderlicher Reformen von Steuer- und sozialen Sicherungssystemen in der Bundesrepublik Deutschland weiterhin Bestand haben können, wenn ihr auch vom Bürgermeister und Gemeinderat die entsprechende Bedeutung beigemessen und vor allem jegliche Unterstützung zuteil wird.
Jeder neue Schritt der Erweiterung unserer sozialen Zuständigkeit stellte eine Herausforderung für den ehrenamtlichen Vorstand und beteiligte Leiterinnen und Mitarbeiter gleichermaßen dar. Das jährliche Sommerfest in Haus und Garten des Sozialen Zentrums – dieses Jahr am 26. Juni – ist ein beredtes Beispiel der Vermittlung von Lebensfreude an unsere älteren Bürger und gleichzeitig für das Zusammenwirken aller Einrichtungen des Fördervereins. Schließlich tragen Kindergruppen der Kindertagesstätte und auch Jugendliche des Jugendklubs maßgeblich zur Gestaltung des Programms bei. Es ließe sich noch eine Reihe Beispiele eines solchen Zusammenwirkens, das auch vom großen ehrenamtlichen Engagement der Mitarbeiterinnen der Einrichtungen zeugt, aufführen.
Besonders erwähnenswert ist das mit reichhaltigen Programmen insbesondere für die Kinder ausgestaltete Koloniefest, welches sich diese Jahr zum 10. Male jährt. Der Förderverein Soziales Zentrum e.V. ist seit einigen Jahren mit Stolz Schirmherr dieses Wohngebietsfestes, welches als leider noch einziges Beispiel in unserer Gemeinde bewiesen hat, dass man bei entsprechend mobilisierender Begeisterung und tatkräftiger Mithilfe von Bürgern keines Zuschusses aus dem Kommunalhaushalt bedarf, um mit Frohsinn den Alltag der Bürger aufzuhellen. Vielmehr erwirtschaften die Organisatoren alljährlich einen Zuschuss den sie immer sozialen Zwecken zur Verfügung stellen.
Die Sollstedter Bürger sehen mittlerweile in großer Mehrheit die soziale Kompetenz des Fördervereins als gegeben. Auch ist festzustellen, dass Jugendliche, die im Kindesalter die Kita des Fördervereins besucht haben, gern die Möglichkeiten des Jugendklubs für sinnvolle Freizeitgestaltung nutzen. Ebenso vertrauen sich ältere Bürger als Nutzer des Sozialen Zentrums als Begegnungsstätte im Bedarfsfalle gern den Schwestern des Pflegedienstes im Sozialen Zentrum an.
Zunehmendes Schwinden der Möglichkeiten, auf dem zweiten Arbeitsmarkt durch ABM und andere Maßnahmen Arbeitskräfte für die Lösung soziales Aufgaben gewinnen zu können, zwingt verstärkt zur Mobilisierung weiterer ehrenamtlicher Initiativen Sollstedter Bürger zur Durchführung von Aufgaben im Sozialen Zentrum und Jugendclub. Die bisher gewonnenen Bereitschaften zum Mittun geben uns in Sollstedt Grund zum Optimismus für die Zukunft des sozialen Lebens.
Hoffnungsvoll sieht der Vorstand des Fördervereins auch die Rolle des Gemeinderates in der kommenden Legislaturperiode bei Wahrnehmung seiner großen politischen Verantwortung für ein dringend erforderliches soziales Umfeld für unsere Bürger.
