noiseGarden-Nachlese (6)
Mittwoch, 07. Juli 2004, 18:23 Uhr
Nordhausen (nnz). In die Diskussion zum Misserfolg des Rockfestivals will sich jetzt auch die beauftragte Agentur einbringen. Ihr Statement gibt die nnz-Redaktion im vollen Wortlaut wieder.
Als die von der Stadt Nordhausen vor 1,5 Jahren beauftragte Event-Marketing-Agentur möchten wir uns zu den in der regionalen Presse veröffentlichten Artikeln äußern und einige Dinge richtig stellen. In Zusammenhang mit dem noiseGarden Festival haben weder wir noch die Stadt Nordhausen fahrlässig gehandelt. Zu einer guten Recherche gehört unserer Ansicht nach, dass Journalisten sich an Fakten halten. Schon in der vergangenen Woche kursierten Zahlen, die den finanziellen Schaden durch das Festival wiederspiegeln sollten. Alle bisher von der regionalen Presse bzw. deren Redaktionen selbständig veröffentlichten Zahlen sind in keinem Fall relevant, da noch keine Gesamtabrechnung des Festivals stattgefunden hat, noch keine komplette Rechnungsstellung erfolgte und somit auch Prognosen die Grundlage fehlt. Wir halten es für waghalsig und unseriös, im Flur des Rathauses aufgefangene Gerüchte zu veröffentlichen. (Hinweis: Die nnz hat bislang nur Zahlen veröffentlicht, die von der Stadtveraltung Nordhausen bestätigt wurden)
Als eine in der bundesdeutschen Musikbranche tätige Agentur mussten wir die Stadt Nordhausen dahingehend beraten, nach den sehr schleppend laufenden Vorverkäufen drei Wochen vor dem Veranstaltungstag die Notbremse zu ziehen. Übrigens ein Normalfall in diesem Sommer, denn auch in anderen Regionen des Landes wurden und werden Veranstaltungen derzeit abgesagt bzw. laufen die Kartenvorverkäufe nur mäßig.
In der Tat wurden bundesweit 200.000 Flyer durch die Firma CartelX (ein angesehenes bundesweites Distributionsunternehmen) verteilt. Zusätzlich wurden in der Region um Nordhausen (200 km Umkreis) über 1.000 Plakate (A1) geklebt. Des weiteren waren der MTV/Intro- Festival Guide, das Magazin t.akt und eine regionale Tageszeitung (seit Sommer 2003) Präsentatoren des Festivals.
In keiner Weise war ein Eklat früh vorhersehbar, es sei denn, die Präsentation dieser Veranstaltung durch die bundesweite und regionale Presse wertet man auch als wirkungslos, denn seit November 2003 unterstützten diese das Festival kontinuierlich mit Anzeigen, deren Vorlagen wir nach Absprache mit der Stadt Nordhausen korrekt lieferten.
Des weiteren wollen wir darauf hinweisen, dass solche Bands wie Zinoba durchaus bekannt sind, denn unmittelbar bevor die Musiker am Samstag den 03. Juli in Nordhausen auftraten, spielten sie auf dem MTV-Campus Festival in Würzburg vor ca. 11.000 Zuschauern und den laufenden Kameras des Senders MTV. Des weiteren ist Noah Sow als Ex- Moderatorin des WDR-Senders 1Live und des TV- Formats Popstars durchaus prominent.
Wir bedauern die nur geringen Zuschauerzahlen, denn Kommunen, die für ihre Jugend arbeiten und kulturell auch Popmusik bieten, gibt es nur selten. Wo die Gäste aus der Region geblieben sind, vermögen wir nicht zu beurteilen. Die Bands aus dem ursprünglichen Line Up wie Beginner, Die Happy, Mia oder Such A Surge verkaufen sich anderer Orts hervorragend.
dezibel promotion GmbH, Hamburg
Autor: nnzAls die von der Stadt Nordhausen vor 1,5 Jahren beauftragte Event-Marketing-Agentur möchten wir uns zu den in der regionalen Presse veröffentlichten Artikeln äußern und einige Dinge richtig stellen. In Zusammenhang mit dem noiseGarden Festival haben weder wir noch die Stadt Nordhausen fahrlässig gehandelt. Zu einer guten Recherche gehört unserer Ansicht nach, dass Journalisten sich an Fakten halten. Schon in der vergangenen Woche kursierten Zahlen, die den finanziellen Schaden durch das Festival wiederspiegeln sollten. Alle bisher von der regionalen Presse bzw. deren Redaktionen selbständig veröffentlichten Zahlen sind in keinem Fall relevant, da noch keine Gesamtabrechnung des Festivals stattgefunden hat, noch keine komplette Rechnungsstellung erfolgte und somit auch Prognosen die Grundlage fehlt. Wir halten es für waghalsig und unseriös, im Flur des Rathauses aufgefangene Gerüchte zu veröffentlichen. (Hinweis: Die nnz hat bislang nur Zahlen veröffentlicht, die von der Stadtveraltung Nordhausen bestätigt wurden)
Als eine in der bundesdeutschen Musikbranche tätige Agentur mussten wir die Stadt Nordhausen dahingehend beraten, nach den sehr schleppend laufenden Vorverkäufen drei Wochen vor dem Veranstaltungstag die Notbremse zu ziehen. Übrigens ein Normalfall in diesem Sommer, denn auch in anderen Regionen des Landes wurden und werden Veranstaltungen derzeit abgesagt bzw. laufen die Kartenvorverkäufe nur mäßig.
In der Tat wurden bundesweit 200.000 Flyer durch die Firma CartelX (ein angesehenes bundesweites Distributionsunternehmen) verteilt. Zusätzlich wurden in der Region um Nordhausen (200 km Umkreis) über 1.000 Plakate (A1) geklebt. Des weiteren waren der MTV/Intro- Festival Guide, das Magazin t.akt und eine regionale Tageszeitung (seit Sommer 2003) Präsentatoren des Festivals.
In keiner Weise war ein Eklat früh vorhersehbar, es sei denn, die Präsentation dieser Veranstaltung durch die bundesweite und regionale Presse wertet man auch als wirkungslos, denn seit November 2003 unterstützten diese das Festival kontinuierlich mit Anzeigen, deren Vorlagen wir nach Absprache mit der Stadt Nordhausen korrekt lieferten.
Des weiteren wollen wir darauf hinweisen, dass solche Bands wie Zinoba durchaus bekannt sind, denn unmittelbar bevor die Musiker am Samstag den 03. Juli in Nordhausen auftraten, spielten sie auf dem MTV-Campus Festival in Würzburg vor ca. 11.000 Zuschauern und den laufenden Kameras des Senders MTV. Des weiteren ist Noah Sow als Ex- Moderatorin des WDR-Senders 1Live und des TV- Formats Popstars durchaus prominent.
Wir bedauern die nur geringen Zuschauerzahlen, denn Kommunen, die für ihre Jugend arbeiten und kulturell auch Popmusik bieten, gibt es nur selten. Wo die Gäste aus der Region geblieben sind, vermögen wir nicht zu beurteilen. Die Bands aus dem ursprünglichen Line Up wie Beginner, Die Happy, Mia oder Such A Surge verkaufen sich anderer Orts hervorragend.
dezibel promotion GmbH, Hamburg
