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Glück oder Stress?

Freitag, 09. Juli 2004, 12:00 Uhr
Nordhausen (nnz). Eine Geburt ist immer eine glückliche Angelegenheit. In der Regel wird da immer ein neuer Erdenbürger willkommen geheißen. Doch es gibt auch Merhlingsgeburten. Wie viele in Thüringen zu verzeichnen waren, das hat jetztdie nnz-Redaktion erfahren.


“Ach wie niedlich!“ So lautet meist der erste Kommentar nach einem Blick in den Geschwisterwagen. Was es jedoch für die Eltern wirklich bedeutet, Zwillinge, Drillinge oder gar Vierlinge großzuziehen, erahnt ein Außenstehender wohl kaum. Im vergangenen Jahr wurden in Thüringen insgesamt 486 Zwillingsgeburten und 15 Drillingsgeburten registriert. Zum ersten Mal brachte eine Thüringerein sogar Vierlinge zur Welt. Das waren insgesamt 505 Kinder. Davon wurden 99,4 Prozent der Kinder lebend geboren.

Am häufigsten war bei den Zwillingsgeburten die Kombination „Mädchen/ Mädchen“ mit 38,7 Prozent vertreten, gefolgt von den „Pärchen“ mit 31,3 % Prozent und dem „Doppelpack“ der Knaben mit 30 Prozent.

Bei den Drillingsgeburten gab es zweimal die Kombination „3 Knaben“ und ebenfalls zweimal die Kombination „1 Knabe/2 Mädchen“ und schließlich einmal das Trio „2 Knaben/1 Mädchen“. Das einzige 'Babyquartett' in Thüringen bestand aus 2 Mädchen und 2 Jungen.

Der Blick auf die langfristige Entwicklung bis 1980 zurück zeigt, dass sich der Anteil der Mehrlingsgeburten an den Geburten insgesamt bis heute fast verdoppelt hat. Im Jahr 1980 lag dieser Wert bei 1,6 Prozent und erreichte im vergangenen Jahr 3,0 Prozent. Im Jahr 2003 wurden insgesamt 16 911 Kinder lebend geboren. Davon 97 Prozent als Einzel- und 3 Prozent als Mehrlingsgeburten.
Autor: nnz

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