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Beeindruckt

Dienstag, 13. Juli 2004, 13:58 Uhr
Nordhausen (nnz). In Nordhausen war heute ein Diplomat aus den Vereinigten Staaten zu Gast. Was sich der Mann aus den „Staaten“ in Nordhausen angesehen hatte,das erfahren Sie natürlich schon heute mit dem bekannten Klick.


Beeindruckt (Foto: nnz) Beeindruckt (Foto: nnz) "Der erste Eindruck von Nordhausen war sehr positiv", sagte der US-Generalkonsul Fletcher M. Burton, der heute Mittag von Nordhausens Bürgermeister Klaus Wahlbuhl (SPD) im Rathaus empfangen wurde. Sofort begeistert zeigte sich Burton vom Roland: "So eine tolle Farbigkeit - er strahlt so viel Optimismus aus!"

Besonders interessiert war Burton an der Nordhäuser Stadt- und Kulturgeschichte, die ihm der Bürgermeister detailreich erläuterte. Er sei beeindruckt, dass die Nordhäuser mitten im 1. Weltkrieg ein eigenes Theater gebaut und eröffnet haben - "das war eine gewaltige Leistung!" Mit Blick auf die Landesgartenschau zitierte der Generalkonsul einen Satz aus der Zeit der Aufklärung: "Ein Garten dient der Erholung und der Bildung gleichermaßen."

Er betrachte es als seine Aufgabe als Diplomat, nicht nur die USA in Deutschland zu vertreten, sondern andererseits auch Deutschland seinen Landsleuten zu erklären, sagte Burton. Deshalb sei es ihm wichtig zu erfahren, wie die Menschen hier die USA sähen. Er selbst sei von den Misshandlungs-Bildern aus dem irakischen Gefängnis schockiert gewesen - wie auch alle Amerikaner; zumal die USA den Willen hätten, stabile Verhältnisse im Irak zu schaffen. Wahlbuhl sagte, viele Menschen in Deutschland ständen dem Irak-Krieg kritisch gegenüber, "aber ehrliche Kritik gehört zu einer guten Freundschaft."

Nach der Visite im Rathaus standen Besuche der US-Unternehmen EATON und GAIA auf dem Nordhausen-Programm des Generalkonsuls, der von Leipzig aus die Bundesländer Thüringen, Sachsen und Sachsen-Anhalt betreut.
Autor: nnz

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