Warten auf die Sonne
Donnerstag, 15. Juli 2004, 10:31 Uhr
Landkreis Nordhausen (nnz). Am Wochenende soll der Regen wärmer werden – so könnte man die Wetterprognose sarkastisch ausdrücken. An das kommenden Wochenende klammern sich auch die Schwimmmeister in der Freibädern. Die nnz hat sich umgehört.
Es kommen recht wenig Gäste, beschreibt Hans-Günther Lungershausen die Situation im Salzaquell-Bad. Der Schwimmmeister erinnert sich in diesen Tagen noch recht gut an den Juni. Da wurden in der Oase am Nordhäuser Stadtrand rund 250 Badelustige gezählt, genau war das am 10. Juni. Dann sackten nicht nur die Temperaturen, sondern auch die Zahlen in den Keller. Jetzt freut sich Lungershausen über jeden Besucher, so kann er auch mal ein Wörtchen wechseln. In der Regel ist das Bad bis 16.30 Uhr geöffnet. Sollte sich um diese Zeit doch mal jemand an die Salza-Quelle verirren, dann wird gewartet.
Nicht viel anders sieht es in Ellrich aus. Die letzten Tage war Tote Hose, meint Sebastian Hiller. Kaum jemand findet den Weg in sein Domizil, rund 200 waren es auch hier an den warmen Junitagen.
Wie seine Kollegen in den anderen Freibädern des Landkreises, so wartet auch Gerd Hiller in Bleicherode sehnsüchtig auf die Sonne. Wenn die hinter den blaugrauen Wolken vorguckt, dann füllt sich das Areal gegenüber der Klinik. Am Mittwoch vergangener Woche kletterte die Quecksilbersäule mal über die 20-Grad-Marke und schon zählte Hiller rund 250 Badelustige. Die Leute wollen in unser Bad, doch das Wetter verübelt ihnen diesen Spaß. Aber am Wochenende soll es ja wärmer werden.
Das hoffen auch die Kommunen, denen macht das Wetter eher finanziell zu schaffen. Den ständig steigenden Ausgaben, stehen in diesem Jahr noch bescheidenere Einnahmen gegenüber. In einigen anderen Regionen Thüringens haben einige Freibäder bereits ihre Pforten geschlossen, andere haben nur halbtags geöffnet. So schlimm ist es im Landkreis Nordhausen noch nicht. Und alle warten also weiter auf die Sonne und den Sommer...
Autor: nnzEs kommen recht wenig Gäste, beschreibt Hans-Günther Lungershausen die Situation im Salzaquell-Bad. Der Schwimmmeister erinnert sich in diesen Tagen noch recht gut an den Juni. Da wurden in der Oase am Nordhäuser Stadtrand rund 250 Badelustige gezählt, genau war das am 10. Juni. Dann sackten nicht nur die Temperaturen, sondern auch die Zahlen in den Keller. Jetzt freut sich Lungershausen über jeden Besucher, so kann er auch mal ein Wörtchen wechseln. In der Regel ist das Bad bis 16.30 Uhr geöffnet. Sollte sich um diese Zeit doch mal jemand an die Salza-Quelle verirren, dann wird gewartet.
Nicht viel anders sieht es in Ellrich aus. Die letzten Tage war Tote Hose, meint Sebastian Hiller. Kaum jemand findet den Weg in sein Domizil, rund 200 waren es auch hier an den warmen Junitagen.
Wie seine Kollegen in den anderen Freibädern des Landkreises, so wartet auch Gerd Hiller in Bleicherode sehnsüchtig auf die Sonne. Wenn die hinter den blaugrauen Wolken vorguckt, dann füllt sich das Areal gegenüber der Klinik. Am Mittwoch vergangener Woche kletterte die Quecksilbersäule mal über die 20-Grad-Marke und schon zählte Hiller rund 250 Badelustige. Die Leute wollen in unser Bad, doch das Wetter verübelt ihnen diesen Spaß. Aber am Wochenende soll es ja wärmer werden.
Das hoffen auch die Kommunen, denen macht das Wetter eher finanziell zu schaffen. Den ständig steigenden Ausgaben, stehen in diesem Jahr noch bescheidenere Einnahmen gegenüber. In einigen anderen Regionen Thüringens haben einige Freibäder bereits ihre Pforten geschlossen, andere haben nur halbtags geöffnet. So schlimm ist es im Landkreis Nordhausen noch nicht. Und alle warten also weiter auf die Sonne und den Sommer...
