Trübes Wetter trübte nicht
Donnerstag, 15. Juli 2004, 15:28 Uhr
Nordhausen (nnz). Trotz trüben Wetters eine freundliche Bilanz und ein freundlicher Ausblick - so lassen sich die Aussagen der Veranstalter der 2. Thüringer Landesgartenschau (LGS) nach 84 Ausstellungstagen zusammenfassen. Mehr dazu wie immer mit einem Klick...
Thüringens Landwirtschaftsminister Dr. Volker Sklenar sagte: "Es ist eingetreten, was wir vorausgesagt haben: Die Gartenschau wird angenommen und gut aufgenommen. Spielt das Wetter in den kommenden Monaten nur halbwegs mit, wird es ein voller Erfolg." Mit der Gartenschau mitten in der Stadt habe Nordhausen schon jetzt städtebaulich einen großen Gewinn, da ein Großteil der Flächen dauerhaft erhalten bliebe und im Zuge der Gartenschau die komplette Stadtmitte erneuert worden sei. Ein Nordhäuser habe es so zusammengefasst: "Jetzt kann ich meinen Gäste endlich mal die Stadt zeigen!".
Das Wetter sei zwar ein "Wertsmutstropfen", er rate aber, nicht ins Jammern zu verfallen, sondern mit guten Angeboten die Besucher zu locken. Als solches Angebot habe sich zum Beispiel das "Grüne Klassenzimmer" erweisen: Mehr als 300 Schulklassen hätten sich bereits Informationen geholt und selbst mitgemacht, mit mehr als 5500 Besuchern sei das "Grüne Klassenzimmer" schon jetzt erfolgreicher als bei der 1. Gartenschau in Pößneck. Mit Schuljahresbeginn würden weitere 200 Angebote für die Schüler folgen.
Für die kommende 3. Thüringer Landesgartenschau, die voraussichtlich 2012 stattfinden werde, hätten sich schon die ersten Städte beworben. LGS-Geschäftsführerin Inge Klaan verwies mit Blick auf die Einträge in den Gästebüchern auf die gute Resonanz durch die Besucher: "97 Prozent der Einträge sind positiv." Und mit knapp über 200.000 Besuchern liege man zwar unter den Erwartungen, aber angesichts des Wetters sei dies trotzdem ein "sehr gutes Ergebnis."
Die Gäste honorierten die "Wahnsinns-Veränderungen" durch die Gartenschau in der Stadt. Im Schnitt habe allein jeder Dauerkarten-Besucher die Schau achtmal besucht, das zeuge von der hohen Akzeptanz der Schau allein bei den Nordhäusern.
Neben dem "Grünen Klassenzimmer" habe auch das familienfreundliche Profil der Nordhäuser Gartenschau anziehend gewirkt - mit der Familienkarte hätten Kinder bis zum 17. Lebensjahr freien Eintritt, Kinder bis zum 6. Lebensjahr seien sowieso vom Eintritt befreit und mit dem Beginn der Sommerferien hätten die Schüler Zutritt zum halben Preis. Anziehend wirkten auch die Städtetage aufgrund ihrer Vielfalt im Angebot.
Co-Geschäftsführer Detleff Wierzbitzki stellte die Anerkennung der Garten-Fachkollegen heraus: "Unser gärtnerisches Angebot findet in Fachkreisen viel Lob." Das sei auch bei den Gästen so: "Die meisten sind überrascht. Die Nordhäuser Gartenschau ist relativ klein - die Vielfalt der 10.000 Pflanzen und Gärten allerdings sehr hoch. So stößt jeder Gartenfreund praktisch auf Schritt und Tritt auf etwas Interessantes."
Mit den folgenden fünf Hallenschauen werde man vor allem an regionale Themen anknüpfen; die Schau "Vom Korn zum Korn" widme sich beispielsweise Nordhausen Tradition als Stadt des Korn-Branntweins - "vom Rohstoff bis zum Endprodukt".
Autor: nnzThüringens Landwirtschaftsminister Dr. Volker Sklenar sagte: "Es ist eingetreten, was wir vorausgesagt haben: Die Gartenschau wird angenommen und gut aufgenommen. Spielt das Wetter in den kommenden Monaten nur halbwegs mit, wird es ein voller Erfolg." Mit der Gartenschau mitten in der Stadt habe Nordhausen schon jetzt städtebaulich einen großen Gewinn, da ein Großteil der Flächen dauerhaft erhalten bliebe und im Zuge der Gartenschau die komplette Stadtmitte erneuert worden sei. Ein Nordhäuser habe es so zusammengefasst: "Jetzt kann ich meinen Gäste endlich mal die Stadt zeigen!".
Das Wetter sei zwar ein "Wertsmutstropfen", er rate aber, nicht ins Jammern zu verfallen, sondern mit guten Angeboten die Besucher zu locken. Als solches Angebot habe sich zum Beispiel das "Grüne Klassenzimmer" erweisen: Mehr als 300 Schulklassen hätten sich bereits Informationen geholt und selbst mitgemacht, mit mehr als 5500 Besuchern sei das "Grüne Klassenzimmer" schon jetzt erfolgreicher als bei der 1. Gartenschau in Pößneck. Mit Schuljahresbeginn würden weitere 200 Angebote für die Schüler folgen.
Für die kommende 3. Thüringer Landesgartenschau, die voraussichtlich 2012 stattfinden werde, hätten sich schon die ersten Städte beworben. LGS-Geschäftsführerin Inge Klaan verwies mit Blick auf die Einträge in den Gästebüchern auf die gute Resonanz durch die Besucher: "97 Prozent der Einträge sind positiv." Und mit knapp über 200.000 Besuchern liege man zwar unter den Erwartungen, aber angesichts des Wetters sei dies trotzdem ein "sehr gutes Ergebnis."
Die Gäste honorierten die "Wahnsinns-Veränderungen" durch die Gartenschau in der Stadt. Im Schnitt habe allein jeder Dauerkarten-Besucher die Schau achtmal besucht, das zeuge von der hohen Akzeptanz der Schau allein bei den Nordhäusern.
Neben dem "Grünen Klassenzimmer" habe auch das familienfreundliche Profil der Nordhäuser Gartenschau anziehend gewirkt - mit der Familienkarte hätten Kinder bis zum 17. Lebensjahr freien Eintritt, Kinder bis zum 6. Lebensjahr seien sowieso vom Eintritt befreit und mit dem Beginn der Sommerferien hätten die Schüler Zutritt zum halben Preis. Anziehend wirkten auch die Städtetage aufgrund ihrer Vielfalt im Angebot.
Co-Geschäftsführer Detleff Wierzbitzki stellte die Anerkennung der Garten-Fachkollegen heraus: "Unser gärtnerisches Angebot findet in Fachkreisen viel Lob." Das sei auch bei den Gästen so: "Die meisten sind überrascht. Die Nordhäuser Gartenschau ist relativ klein - die Vielfalt der 10.000 Pflanzen und Gärten allerdings sehr hoch. So stößt jeder Gartenfreund praktisch auf Schritt und Tritt auf etwas Interessantes."
Mit den folgenden fünf Hallenschauen werde man vor allem an regionale Themen anknüpfen; die Schau "Vom Korn zum Korn" widme sich beispielsweise Nordhausen Tradition als Stadt des Korn-Branntweins - "vom Rohstoff bis zum Endprodukt".
