Ein Kleingartenverein wird 100
Donnerstag, 15. Juli 2004, 21:43 Uhr
Nordhausen (nnz). Der Kleingartenverein mit seinen acht Anlagen hat eine Gesamtfläche von 120.500 Quadratmeter. Er ist der größte im Landkreis Nordhausen. Am Wochenende feiern die Mitglieder das 100-jährige Bestehen ihres Vereins. Näheres dazu mit einem Klick auf MEHR.
Die monatelange Vorbereitungszeit ist abgeschlossen. Den Feierlichkeiten anlässlich des großen Jubiläums der ältesten und mitgliederreichsten Kleingartenanlage der Stadt Nordhausen steht nichts mehr im Weg. Die Sparte Salza begeht an diesem Wochenende auf dem Spartengelände in der Clara-Zetkin-Straße ihren 100. Geburtstag. So ein Jubiläum begeht man nur einmal in der Vereinsgeschichte und deshalb haben wir als Anerkennung und Dank an unsere Mitglieder ein Programm auf die Beine gestellt, das diesen Ansprüchen voll und ganz gerecht werden soll. Es wurde ein großes Zelt und eine Bühne aufgebaut, so dass wir bei jedem Wetter das Jubiläum mit allen Mitgliedern und Gästen feiern können, so Vereinsvorsitzender Wolfgang Pöhler. Übringens: Der Eintritt ist für alle frei.
Vorstandsmitglied Werner Schumann erarbeitete eine bemerkenswerte 50-seitige Chronik über die Entwicklung des Vereins, die ab sofort zum Preis von 5 Euro im Spartenheim zu haben ist. Eine kurze Zusammenfassung daraus soll einen Überblick über das Wachsen und Werden der Sparte Salza geben.
3.000 Kleingärtner gehören dem Verband im Landkreis Nordhausen an, davon kommen allein 600 aus des Vereins Sparte Salza mit ihren acht Anlagen. Im Reinhardt’schen Lokal fand Ende Oktober 1904 die Gründungsversammlung des Obst- und Gartenbauvereins Salza statt. Es wurden Ländereien gepachtet, damit sich unbescholtene Salzaer dem neuen Verein anschließen konnten. Sie nahmen das Land unter dem Spaten, bauten Obst und Gemüse an. Der Zulauf war enorm. Bereits 1932 gab es 192 Mitglieder. Kurz vor dem 30-jährigen Jubiläum wurde in der Goethestraße in Salza ein Sondergarten eröffnet worden, der als Lehr- und Mustergarten und ab 1946 als Rosengarten diente. Die ständig steigenden Mitgliederzahlen erforderten die Erweiterung der Pachtflächen. Gemeindeländereien wie der Teichmüllerische Plan, Flachsröste, Hüttenteich sowie die Anlagen Lehmgrube, Herreder Straße und Zuckerweg gehören noch heute zur Sparte Salza. Trotz bestehender Probleme nach dem Ausbruch des 2. Weltkrieges gab es weiterhin ein reges Vereinsleben. Die 391 Mitglieder sammelten 1940 Obst und Gemüse für das Winterhilfswerk.
Nach dem Krieg musste das Vereinsleben unter anderen politischen Verhältnissen neu organisiert werden. Im Jahr 1947 gab es 535 Mitglieder in der Sparte Salza. 1952 erfolgte eine weitere Neuorganisierung. Der Verein trat der Organisation der Kleingärtner, Siedler und Kleintierzüchter bei. Die Gärten dienten zur Bewirtschaftung für den Eigenbedarf als reines Gartenland.
Als 1986 die PGH Vorwärts das Gelände des Rosengartens für sich beanspruchte, verpflichtetes sich der Handwerksbetrieb, dem Verein ein Spartenheim zu bauen. 1988 wurde dieses an den jetzigen Vorsitzenden Wolfgang Pöhler übergeben. Nach der Wiedervereinigung Deutschlands musste die Sparte Salza wie alle anderen Kleingartenanlagen in Ostdeutschland umdenken und auf die neuen Gesetzlichkeiten nach dem bundesdeutschen Kleingartengesetz einstellen. 1990 erhielt der Verein den jetzigen Namen Sparte Salza e.V..
Am Wochenende wird nun das 100. Gründungsjubiläum zünftig gefeiert. Am Samstag geht es um 14 Uhr los mit Kinderspielen für unsere Jüngsten. Danach gibt es Musik und Unterhaltung mit Alfons, anschließend erfreuen die Harzwälder Musikanten die Besucher mit einer Auswahl bekannter Melodien. Ebenfalls mit dabei sind die Gruppe Schatz, die Touring-Show-Band und der Blumenmann. Er gibt orientalische Bauchtänze und eine große Tombola mit vielen schönen Preisen. Die Altstadt-Originale haben extra für das Jubiläum für den Verein verfasst. Am Sonntag ab 10 Uhr eröffnet ein Frühschoppen mit Blasmusik das Festprogramm. Altstadt-Manne wird an diesem Tag moderieren und als Neuvorstellung das ‚Hasseröder-Brauerei-Lied’ darbieten so Wolfgang Pöhler zum Programm.
Autor: rhDie monatelange Vorbereitungszeit ist abgeschlossen. Den Feierlichkeiten anlässlich des großen Jubiläums der ältesten und mitgliederreichsten Kleingartenanlage der Stadt Nordhausen steht nichts mehr im Weg. Die Sparte Salza begeht an diesem Wochenende auf dem Spartengelände in der Clara-Zetkin-Straße ihren 100. Geburtstag. So ein Jubiläum begeht man nur einmal in der Vereinsgeschichte und deshalb haben wir als Anerkennung und Dank an unsere Mitglieder ein Programm auf die Beine gestellt, das diesen Ansprüchen voll und ganz gerecht werden soll. Es wurde ein großes Zelt und eine Bühne aufgebaut, so dass wir bei jedem Wetter das Jubiläum mit allen Mitgliedern und Gästen feiern können, so Vereinsvorsitzender Wolfgang Pöhler. Übringens: Der Eintritt ist für alle frei.
Vorstandsmitglied Werner Schumann erarbeitete eine bemerkenswerte 50-seitige Chronik über die Entwicklung des Vereins, die ab sofort zum Preis von 5 Euro im Spartenheim zu haben ist. Eine kurze Zusammenfassung daraus soll einen Überblick über das Wachsen und Werden der Sparte Salza geben.
3.000 Kleingärtner gehören dem Verband im Landkreis Nordhausen an, davon kommen allein 600 aus des Vereins Sparte Salza mit ihren acht Anlagen. Im Reinhardt’schen Lokal fand Ende Oktober 1904 die Gründungsversammlung des Obst- und Gartenbauvereins Salza statt. Es wurden Ländereien gepachtet, damit sich unbescholtene Salzaer dem neuen Verein anschließen konnten. Sie nahmen das Land unter dem Spaten, bauten Obst und Gemüse an. Der Zulauf war enorm. Bereits 1932 gab es 192 Mitglieder. Kurz vor dem 30-jährigen Jubiläum wurde in der Goethestraße in Salza ein Sondergarten eröffnet worden, der als Lehr- und Mustergarten und ab 1946 als Rosengarten diente. Die ständig steigenden Mitgliederzahlen erforderten die Erweiterung der Pachtflächen. Gemeindeländereien wie der Teichmüllerische Plan, Flachsröste, Hüttenteich sowie die Anlagen Lehmgrube, Herreder Straße und Zuckerweg gehören noch heute zur Sparte Salza. Trotz bestehender Probleme nach dem Ausbruch des 2. Weltkrieges gab es weiterhin ein reges Vereinsleben. Die 391 Mitglieder sammelten 1940 Obst und Gemüse für das Winterhilfswerk.
Nach dem Krieg musste das Vereinsleben unter anderen politischen Verhältnissen neu organisiert werden. Im Jahr 1947 gab es 535 Mitglieder in der Sparte Salza. 1952 erfolgte eine weitere Neuorganisierung. Der Verein trat der Organisation der Kleingärtner, Siedler und Kleintierzüchter bei. Die Gärten dienten zur Bewirtschaftung für den Eigenbedarf als reines Gartenland.
Als 1986 die PGH Vorwärts das Gelände des Rosengartens für sich beanspruchte, verpflichtetes sich der Handwerksbetrieb, dem Verein ein Spartenheim zu bauen. 1988 wurde dieses an den jetzigen Vorsitzenden Wolfgang Pöhler übergeben. Nach der Wiedervereinigung Deutschlands musste die Sparte Salza wie alle anderen Kleingartenanlagen in Ostdeutschland umdenken und auf die neuen Gesetzlichkeiten nach dem bundesdeutschen Kleingartengesetz einstellen. 1990 erhielt der Verein den jetzigen Namen Sparte Salza e.V..
Am Wochenende wird nun das 100. Gründungsjubiläum zünftig gefeiert. Am Samstag geht es um 14 Uhr los mit Kinderspielen für unsere Jüngsten. Danach gibt es Musik und Unterhaltung mit Alfons, anschließend erfreuen die Harzwälder Musikanten die Besucher mit einer Auswahl bekannter Melodien. Ebenfalls mit dabei sind die Gruppe Schatz, die Touring-Show-Band und der Blumenmann. Er gibt orientalische Bauchtänze und eine große Tombola mit vielen schönen Preisen. Die Altstadt-Originale haben extra für das Jubiläum für den Verein verfasst. Am Sonntag ab 10 Uhr eröffnet ein Frühschoppen mit Blasmusik das Festprogramm. Altstadt-Manne wird an diesem Tag moderieren und als Neuvorstellung das ‚Hasseröder-Brauerei-Lied’ darbieten so Wolfgang Pöhler zum Programm.
