Poeten und anderes Pack
Donnerstag, 19. August 2004, 21:11 Uhr
Nordhausen (nnz).Morgen geht es los. Heute Abend gab es schon mal einen Vorgeschmack auf das Ereignis des Wochenendes.
Poeten und anderes Pack (Foto: nnz)
"Casanova" war zu Gast, als Ein-Mann Stück mit Musik vorgetragen vom "Poetenpack". Musikalisch wurde die inoffizielle Eröffnung des Poeton Musikfestivals von der Band "Takayo" umrahmt.
Wohlweislich nannten die Verantwortlichen das diesjährige Festival für Künstler in deutscher Sprache die erste Ausgabe. Denn Poeton soll zu einer Tradition werden. Das könne nicht von heute auf morgen geschehen, sagte Oberbürgermeisterin Barbara Rinke in ihrer Rede. Sie meint jedoch, daß das Festival so gut zu Nordhausen paßt, daß es eine Chance auf Wiederholung gibt.
Schon in den 1980er Jahren habe es eine Liedermacherszene in der Altendorfer Kirche gegeben, berichtet sie. Inzwischen gäbe es auch Nachwuchskünstler dieser Stilrichtung in der Stadt, denen bei Poeton ebenfalls Auftrittsmöglichkeiten eingeräumt werden.
Kulturamtsleiterin Dr. Cornelia Klose sagte, daß sich das Festival Darbietungen verschiedener Stilrichtungen widmen werde. So würden Menschen aller Altersgruppen angesprochen, die sich in der Stadt bei den zahlreichen Auftrittsorten treffen können.
Sechs Bühnen werden aufgebaut. Die Domstraße bietet allein drei Möglichkeiten Musik zu erleben, im "Haus" des Jugendsozialwerk, im Hof der katholischen Domgemeinde und auf dem Schulhof des Humboldt-Gymnasiums. Auf dem Spendekirchhof wird etwas los sein. Im Theater ist die Lesung mit Katrin Saß der Höhepunkt des Sonnabends.
Die Bühne auf dem Spendekirchhof lädt am Freitag zu Punkrock mit "Angelika Express" und "Knorkator" ein. Sonnabend sorgt das Konzert der "Ersten Allgemeinen Verunsicherung" sicher für zahlreiche Gäste.
Kostenlos gibt es auch etwas, den Besuch der "HörSpielWiese" beim Theater. Freitag und Sonnabend kann hier jeder viele spannende Geschichten hören.
Mit diesem Programm wird es sicher gelingen, das Jahr der Landesgartenschau auch dazu zu nutzen Gäste für die Kultur zu begeistern und sie zu einem weiteren Besuch im nächsten Jahr anzuregen, so wie es sich Barbara Rinke wünscht.
Fans des "Poetenpack" kommen am Sonnabend noch einmal auf ihre Kosten, wenn im Domhof das Stück "Venus und Adonis" aufgeführt wird.
Autor: wf
Poeten und anderes Pack (Foto: nnz)
"Casanova" war zu Gast, als Ein-Mann Stück mit Musik vorgetragen vom "Poetenpack". Musikalisch wurde die inoffizielle Eröffnung des Poeton Musikfestivals von der Band "Takayo" umrahmt.Wohlweislich nannten die Verantwortlichen das diesjährige Festival für Künstler in deutscher Sprache die erste Ausgabe. Denn Poeton soll zu einer Tradition werden. Das könne nicht von heute auf morgen geschehen, sagte Oberbürgermeisterin Barbara Rinke in ihrer Rede. Sie meint jedoch, daß das Festival so gut zu Nordhausen paßt, daß es eine Chance auf Wiederholung gibt.
Schon in den 1980er Jahren habe es eine Liedermacherszene in der Altendorfer Kirche gegeben, berichtet sie. Inzwischen gäbe es auch Nachwuchskünstler dieser Stilrichtung in der Stadt, denen bei Poeton ebenfalls Auftrittsmöglichkeiten eingeräumt werden.
Kulturamtsleiterin Dr. Cornelia Klose sagte, daß sich das Festival Darbietungen verschiedener Stilrichtungen widmen werde. So würden Menschen aller Altersgruppen angesprochen, die sich in der Stadt bei den zahlreichen Auftrittsorten treffen können.
Sechs Bühnen werden aufgebaut. Die Domstraße bietet allein drei Möglichkeiten Musik zu erleben, im "Haus" des Jugendsozialwerk, im Hof der katholischen Domgemeinde und auf dem Schulhof des Humboldt-Gymnasiums. Auf dem Spendekirchhof wird etwas los sein. Im Theater ist die Lesung mit Katrin Saß der Höhepunkt des Sonnabends.
Die Bühne auf dem Spendekirchhof lädt am Freitag zu Punkrock mit "Angelika Express" und "Knorkator" ein. Sonnabend sorgt das Konzert der "Ersten Allgemeinen Verunsicherung" sicher für zahlreiche Gäste.
Kostenlos gibt es auch etwas, den Besuch der "HörSpielWiese" beim Theater. Freitag und Sonnabend kann hier jeder viele spannende Geschichten hören.
Mit diesem Programm wird es sicher gelingen, das Jahr der Landesgartenschau auch dazu zu nutzen Gäste für die Kultur zu begeistern und sie zu einem weiteren Besuch im nächsten Jahr anzuregen, so wie es sich Barbara Rinke wünscht.
Fans des "Poetenpack" kommen am Sonnabend noch einmal auf ihre Kosten, wenn im Domhof das Stück "Venus und Adonis" aufgeführt wird.
