Entspannung bei Unfällen
Samstag, 21. August 2004, 08:55 Uhr
Nordhausen (nnz). Das Thüringer Innenministerium hat jetzt die Bilanz der Verkehrsunfälle für das erste Halbjahr 2004 vorgelegt. Es gibt einen positiven Trend im Freistaat...
In den ersten sechs Monaten dieses Jahres ist die Zahl der Verkehrsunfälle im Freistaat um 5,7 Prozent zurückgegangen. In Thüringen ereigneten sich im ersten Halbjahr 28.635 Verkehrsunfälle - das sind 1.721 Unfälle weniger als im Vergleichszeitraum des Vorjahres. Thüringens Innenminister Dr. Karl Heinz Gasser zeigte sich erfreut über die erreichte Reduzierung der Unfallzahlen und wertete diesen positiven Trend als Erfolg der Verkehrssicherheitsmaßnahmen der Thüringer Polizei. Die Zahl der Verkehrsunfälle sei absolut gesehen aber noch zu hoch. Minister Dr. Gasser: Unser Ziel ist eine weitere kontinuierliche Reduzierung der Verkehrsunfälle. Die Thüringer Polizei wird daher ihre bewährte Doppelstrategie von Kontroll- und Präventionsmaßnahmen weiterverfolgen. Hierzu gehörte nicht zuletzt die verstärkte Kontrolle von LKW und Kleintransportern.
Insgesamt wurden im genannten Zeitraum 5.694 Personen verletzt. Dies entspricht einem Rückgang gegenüber dem 1. Halbjahr 2003 um 686 Verletzte bzw. 12%. Bei Verkehrsunfällen wurden bis Jahresmitte 96 Personen getötet, 27% weniger als im Vorjahreszeitraum. Auch bei den Verkehrsunfällen mit Sachschäden ist ein Rückgang zu verzeichnen.
Zu den Hauptunfallursachen zählen unverändert das Fahren mit überhöhter bzw. nicht angepasster Geschwindigkeit, das Nichtgewähren der Vorfahrt bzw. des Vorrangs, das Fahren unter Alkoholeinwirkung, Fehler beim Wenden und Rückwärtsfahren sowie ungenügender Sicherheitsabstand.
Die Verkehrssicherheitsarbeit der Thüringer Polizei zielt darauf ab, in den verbleibenden Monaten dieses Jahres die Anzahl der Verkehrsunfälle und deren Folgen unter Einbeziehung aller Träger der Verkehrssicherheit weiter zu reduzieren. Dazu gehören repressive Maßnahmen, insbesondere die konsequente Ahndung von Verkehrsordnungswidrigkeiten, ebenso wie Maßnahmen der Prävention. Nicht zuletzt durch die auf Zielgruppen orientierte Verkehrserziehung und -aufklärung sollen die Verkehrsteilnehmer zur Einhaltung der Verkehrsregeln angehalten werden.
Innenminister Dr. Gasser: Nach aller Erfahrung wächst die Bereitschaft der Verkehrsteilnehmer, die geltenden Bestimmungen zu beachten, mit steigendem Risiko, durch zeitlich und örtlich unkalkulierbare Kontrollen entdeckt zu werden.
Autor: nnzIn den ersten sechs Monaten dieses Jahres ist die Zahl der Verkehrsunfälle im Freistaat um 5,7 Prozent zurückgegangen. In Thüringen ereigneten sich im ersten Halbjahr 28.635 Verkehrsunfälle - das sind 1.721 Unfälle weniger als im Vergleichszeitraum des Vorjahres. Thüringens Innenminister Dr. Karl Heinz Gasser zeigte sich erfreut über die erreichte Reduzierung der Unfallzahlen und wertete diesen positiven Trend als Erfolg der Verkehrssicherheitsmaßnahmen der Thüringer Polizei. Die Zahl der Verkehrsunfälle sei absolut gesehen aber noch zu hoch. Minister Dr. Gasser: Unser Ziel ist eine weitere kontinuierliche Reduzierung der Verkehrsunfälle. Die Thüringer Polizei wird daher ihre bewährte Doppelstrategie von Kontroll- und Präventionsmaßnahmen weiterverfolgen. Hierzu gehörte nicht zuletzt die verstärkte Kontrolle von LKW und Kleintransportern.
Insgesamt wurden im genannten Zeitraum 5.694 Personen verletzt. Dies entspricht einem Rückgang gegenüber dem 1. Halbjahr 2003 um 686 Verletzte bzw. 12%. Bei Verkehrsunfällen wurden bis Jahresmitte 96 Personen getötet, 27% weniger als im Vorjahreszeitraum. Auch bei den Verkehrsunfällen mit Sachschäden ist ein Rückgang zu verzeichnen.
Zu den Hauptunfallursachen zählen unverändert das Fahren mit überhöhter bzw. nicht angepasster Geschwindigkeit, das Nichtgewähren der Vorfahrt bzw. des Vorrangs, das Fahren unter Alkoholeinwirkung, Fehler beim Wenden und Rückwärtsfahren sowie ungenügender Sicherheitsabstand.
Die Verkehrssicherheitsarbeit der Thüringer Polizei zielt darauf ab, in den verbleibenden Monaten dieses Jahres die Anzahl der Verkehrsunfälle und deren Folgen unter Einbeziehung aller Träger der Verkehrssicherheit weiter zu reduzieren. Dazu gehören repressive Maßnahmen, insbesondere die konsequente Ahndung von Verkehrsordnungswidrigkeiten, ebenso wie Maßnahmen der Prävention. Nicht zuletzt durch die auf Zielgruppen orientierte Verkehrserziehung und -aufklärung sollen die Verkehrsteilnehmer zur Einhaltung der Verkehrsregeln angehalten werden.
Innenminister Dr. Gasser: Nach aller Erfahrung wächst die Bereitschaft der Verkehrsteilnehmer, die geltenden Bestimmungen zu beachten, mit steigendem Risiko, durch zeitlich und örtlich unkalkulierbare Kontrollen entdeckt zu werden.
