Gebühren rauf oder runter?
Montag, 30. August 2004, 11:48 Uhr
Nordhausen (nnz). Der Nordhäuser Kreistag muß sich morgen mit zahlreichen Vorlagen beschäftigen. Da geht es um Besetzungen von diversen Posten in Aufsichtsräten, aber auch um Gebühren und Prognosen.
So sollen die Mitglieder des Kreistages unter anderem eine Prognose für die Gebühren beschließen, zu denen der Technologieverbund Nentzelsrode (TVN) ab dem kommenden Jahr seinen biologisch behandelten Abfälle auf der Deponie entsorgen kann. Das soll dem Unternehmen, an dem auch der Landkreis Nordhausen beteiligt ist, Planungssicherheit schaffen. Vorgesehen ist, für eine Tonne biologisch behandeltem TVN-Abfallprodukt 18,95 Euro zu fordern. Das jedoch wird noch keine Auswirkungen auf die Geldbörse der Bürger im Landkreis Nordhausen haben, obwohl ab Mitte 2005 keine unbehandelten Abfälle mehr deponiert werden dürfen.
Mit der Neuregelung werde es auf jeden Fall zu einer Belastung der privaten Haushalte kommen. Doch noch nicht im kommenden Jahr, bestätigte der zuständige Fachbereichsleiter im Landratsamt, Mathias Erhold, der nnz. Die Gebührenschraube müsse frühestens zum 1. 1. 2006 nach oben gedreht werden. Eine Erhöhung der Gebühren bereits im kommenden Jahr könne verhindert werden, weil man eine Rücklage abschmelzen werde. Diese Rücklage war durch mehr als geplant erzielte Erlöse beim Papier gestärkt worden.
Seit 1998 habe es de facto im Landkreis Nordhausen keine Erhöhung der Müllgebühren mehr gegeben, sagte Erhold nicht ohne Stolz. Doch ab 2006 können die Müllverursacher wohl mit einer Erhöhung von zehn Euro pro Kopf und Jahr rechnen. Das wäre eine zusätzliche Belastung pro Grundstück zwischen vier und zwölf Prozent – je nach Haushaltsgröße.
Autor: nnzSo sollen die Mitglieder des Kreistages unter anderem eine Prognose für die Gebühren beschließen, zu denen der Technologieverbund Nentzelsrode (TVN) ab dem kommenden Jahr seinen biologisch behandelten Abfälle auf der Deponie entsorgen kann. Das soll dem Unternehmen, an dem auch der Landkreis Nordhausen beteiligt ist, Planungssicherheit schaffen. Vorgesehen ist, für eine Tonne biologisch behandeltem TVN-Abfallprodukt 18,95 Euro zu fordern. Das jedoch wird noch keine Auswirkungen auf die Geldbörse der Bürger im Landkreis Nordhausen haben, obwohl ab Mitte 2005 keine unbehandelten Abfälle mehr deponiert werden dürfen.
Mit der Neuregelung werde es auf jeden Fall zu einer Belastung der privaten Haushalte kommen. Doch noch nicht im kommenden Jahr, bestätigte der zuständige Fachbereichsleiter im Landratsamt, Mathias Erhold, der nnz. Die Gebührenschraube müsse frühestens zum 1. 1. 2006 nach oben gedreht werden. Eine Erhöhung der Gebühren bereits im kommenden Jahr könne verhindert werden, weil man eine Rücklage abschmelzen werde. Diese Rücklage war durch mehr als geplant erzielte Erlöse beim Papier gestärkt worden.
Seit 1998 habe es de facto im Landkreis Nordhausen keine Erhöhung der Müllgebühren mehr gegeben, sagte Erhold nicht ohne Stolz. Doch ab 2006 können die Müllverursacher wohl mit einer Erhöhung von zehn Euro pro Kopf und Jahr rechnen. Das wäre eine zusätzliche Belastung pro Grundstück zwischen vier und zwölf Prozent – je nach Haushaltsgröße.
