Das verdient ein Handwerker
Mittwoch, 01. September 2004, 12:31 Uhr
Nordhausen (nnz). Handwerk hat goldenen Boden. So jedenfalls lautet ein uralter Spruch. Ob sich der jedoch auch für die handwerker in der Geldbörse auszahlt, das erfahren Sie mit einem Klick auf MEHR.
Der durchschnittliche Bruttostundenverdienst eines vollzeitbeschäftigten Handwerkers lag im Mai 2004 bei 8,63 Euro. Das waren nach Mitteilung des Thüringer Landesamtes für Statistik 0,17 Euro bzw. 1,9 Prozent mehr als im Mai 2003. Ein Geselle im Thüringer Handwerk bezog im Mai 2004 einen durchschnittlichen Bruttostundenverdienst in Höhe von 8,86 Euro. Übrige Arbeiter, dazu zählen u.a. angelernte, ungelernte sowie Hilfsarbeiter, erhielten einen Stundenlohn von 7,27 Euro. Der durchschnittliche Bruttostundenverdienst der Männer lag - bedingt durch die abweichende Beschäftigtenstruktur (Ausbildung, Art der Tätigkeit, Lebensalter, Berufsjahre u.ä.) - mit 8,93 Euro um 2,46 Euro über dem der Frauen mit 6,47 Euro.
Der Anstieg der Bruttostundenlöhne bei den Männern gegenüber Mai 2003 um 0,21 Euro führte bei gleichzeitiger rückläufiger Entwicklung der Bruttostundenlöhne der Frauen um 0,02 Euro zu einer Zunahme des Verdienstunterschiedes zwischen Männer und Frauen. Verdienten die Frauen im Mai 2003 im Handwerk rund ein Viertel (25,6 Prozent) weniger als die Männer, so waren es im Mai diesen Jahres 27,5 Prozent.
Die durchschnittlich bezahlte Wochenarbeitszeit (einschl. Mehrarbeitszeit) lag im Mai 2004 mit 40,3 Stunden geringfügig unter der des Vorjahres (40,4 Stunden). Der Anstieg des durchschnittlichen Bruttomonatsverdienstes von 1 486 Euro im Mai 2003 auf 1 509 Euro in diesem Jahr ist somit auf die Erhöhung der Bruttostundenverdienste zurückzuführen.
Wie das Thüringer Landesamt für Statistik weiter mitteilte, gab es zwischen den einzelnen Gewerben zum Teil erhebliche Verdienstunterschiede. Die höchsten Stundenlöhne hatten wie im Vorjahr die Metallbauer mit 9,77 Euro (Mai 2003: 9,34 Euro). Es folgten die Maler und Lackierer mit 9,22 Euro.
Am Ende der Verdienstskala befanden sich - wie in den Vorjahren - die Bäcker und die Fleischer. Bäcker erhielten im Mai 2004 einen Stundenlohn von 6,78 Euro. Damit verdienten sie als einziger Gewerbezweig weniger als im Mai 2003 (6,81 Euro). Der Stundenlohn der Fleischer lag im Mai 2004 bei 6,98 Euro; ein Cent mehr als im Mai 2003. Allerdings hatten diese beiden Gewerbe mit 41,5 Stunden - Fleischer - bzw. 40,9 Stunden - Bäcker - die längsten Wochenarbeitszeiten.
Trotz Anstieg der Wochenarbeitszeit der Bäcker von 40,8 Stunden im Mai des Vorjahres auf 40,9 Stunden in diesem Jahr blieb der Bruttomonatsverdienst - durch den Rückgang des Stundenlohnes - mit 1 205 Euro auf dem Niveau vom Mai 2003 (1 206 Euro). In allen anderen Gewerbezweigen gab es gestiegene Bruttomonatsverdienste.
Autor: nnzDer durchschnittliche Bruttostundenverdienst eines vollzeitbeschäftigten Handwerkers lag im Mai 2004 bei 8,63 Euro. Das waren nach Mitteilung des Thüringer Landesamtes für Statistik 0,17 Euro bzw. 1,9 Prozent mehr als im Mai 2003. Ein Geselle im Thüringer Handwerk bezog im Mai 2004 einen durchschnittlichen Bruttostundenverdienst in Höhe von 8,86 Euro. Übrige Arbeiter, dazu zählen u.a. angelernte, ungelernte sowie Hilfsarbeiter, erhielten einen Stundenlohn von 7,27 Euro. Der durchschnittliche Bruttostundenverdienst der Männer lag - bedingt durch die abweichende Beschäftigtenstruktur (Ausbildung, Art der Tätigkeit, Lebensalter, Berufsjahre u.ä.) - mit 8,93 Euro um 2,46 Euro über dem der Frauen mit 6,47 Euro.
Der Anstieg der Bruttostundenlöhne bei den Männern gegenüber Mai 2003 um 0,21 Euro führte bei gleichzeitiger rückläufiger Entwicklung der Bruttostundenlöhne der Frauen um 0,02 Euro zu einer Zunahme des Verdienstunterschiedes zwischen Männer und Frauen. Verdienten die Frauen im Mai 2003 im Handwerk rund ein Viertel (25,6 Prozent) weniger als die Männer, so waren es im Mai diesen Jahres 27,5 Prozent.
Die durchschnittlich bezahlte Wochenarbeitszeit (einschl. Mehrarbeitszeit) lag im Mai 2004 mit 40,3 Stunden geringfügig unter der des Vorjahres (40,4 Stunden). Der Anstieg des durchschnittlichen Bruttomonatsverdienstes von 1 486 Euro im Mai 2003 auf 1 509 Euro in diesem Jahr ist somit auf die Erhöhung der Bruttostundenverdienste zurückzuführen.
Wie das Thüringer Landesamt für Statistik weiter mitteilte, gab es zwischen den einzelnen Gewerben zum Teil erhebliche Verdienstunterschiede. Die höchsten Stundenlöhne hatten wie im Vorjahr die Metallbauer mit 9,77 Euro (Mai 2003: 9,34 Euro). Es folgten die Maler und Lackierer mit 9,22 Euro.
Am Ende der Verdienstskala befanden sich - wie in den Vorjahren - die Bäcker und die Fleischer. Bäcker erhielten im Mai 2004 einen Stundenlohn von 6,78 Euro. Damit verdienten sie als einziger Gewerbezweig weniger als im Mai 2003 (6,81 Euro). Der Stundenlohn der Fleischer lag im Mai 2004 bei 6,98 Euro; ein Cent mehr als im Mai 2003. Allerdings hatten diese beiden Gewerbe mit 41,5 Stunden - Fleischer - bzw. 40,9 Stunden - Bäcker - die längsten Wochenarbeitszeiten.
Trotz Anstieg der Wochenarbeitszeit der Bäcker von 40,8 Stunden im Mai des Vorjahres auf 40,9 Stunden in diesem Jahr blieb der Bruttomonatsverdienst - durch den Rückgang des Stundenlohnes - mit 1 205 Euro auf dem Niveau vom Mai 2003 (1 206 Euro). In allen anderen Gewerbezweigen gab es gestiegene Bruttomonatsverdienste.
