Noch schlimmer!
Donnerstag, 02. September 2004, 12:30 Uhr
Nordhausen (nnz). Die Situation auf dem Markt der Ausbildungsstellen ist immer noch prekär. Mehr noch: Zum gleichen Zeitpunkt des vergangenen Jahres suchten weniger junge Leute eine Lehrstelle. Die aktuellen Zahlen wie immer mit einem Klick.
Im August meldeten sich nochmals 146 Schulabgänger, die bisher noch nicht die Beratung in der Berufsberatung in Anspruch genommen hatten. Diese Jugendlichen haben selbst noch keinen Ausbildungsplatz gefunden oder während der ersten Wochen in der Ausbildung ihren Lehrvertrag aus den verschiedensten Gründen gekündigt haben. Die Zahl der zu betreuenden Jugendlichen ist damit seit Beginn des Berufsberatungsjahres auf 4.361 angestiegen und ist um 308 niedriger als vor einem Jahr.
Im Verlauf des Berufsberatungsjahres akquirierten die Berufsberater 1.741 Ausbildungsstellen, 593 weniger als im Vorjahr. Aus allen Wirtschafsabteilungen gingen weniger Stellenangebote ein. Zusätzlich zu den betrieblichen Ausbildungsstellen wurden im August insgesamt 406 geförderte Ausbildungsstellen eingerichtet und besetzt. Davon konnten aus dem Sonderprogramm Zukunftsinitiative des Bundes und der Länder bereits 252 Bewerber versorgt und entsprechend dem dritten Sozialgesetzbuch (SGB IIII) weitere 146 behinderte Menschen in geeignete Ausbildungseinrichtungen untergebracht werden.
Am Monatsende suchten noch 1.005 Bewerber einen Ausbildungsplatz, 300 mehr als vor einem Jahr. Im Vorjahr hatten bereits im August die überbetrieblichen Ausbildungsmaßnahmen für Jugendliche begonnen, die keinen Schulabschluss hatten oder aus anderen Gründen bei der Vermittlung in Ausbildung benachteiligt waren. In diesem Jahr beginnen für über 300 jungen Menschen im September diese über das SGB II geförderten Maßnahmen. Außerdem erhalten weitere 160 behinderte Jugendliche eine Chance zur Ausbildung in geeigneten Ausbildungseinrichtungen.
Aus dem neuen Programm der Bundesregierung zur Einstiegsqualifizierung werden in Nordthüringen rund 20 Praktikumsstellen in Unternehmen ermöglicht. Hier können sich Jugendliche testen und für eine spätere Ausbildung erproben.
Von den noch nicht versorgten Bewerbern haben 375 den Abschluss der mittleren Reife, 353 einen Hauptschulabschluss, und 135 können keinen Abschluss nachweisen. Aus Sonderschulen kommen 64 Schulabgänger, so viele wie vor einem Jahr.
Autor: nnzIm August meldeten sich nochmals 146 Schulabgänger, die bisher noch nicht die Beratung in der Berufsberatung in Anspruch genommen hatten. Diese Jugendlichen haben selbst noch keinen Ausbildungsplatz gefunden oder während der ersten Wochen in der Ausbildung ihren Lehrvertrag aus den verschiedensten Gründen gekündigt haben. Die Zahl der zu betreuenden Jugendlichen ist damit seit Beginn des Berufsberatungsjahres auf 4.361 angestiegen und ist um 308 niedriger als vor einem Jahr.
Im Verlauf des Berufsberatungsjahres akquirierten die Berufsberater 1.741 Ausbildungsstellen, 593 weniger als im Vorjahr. Aus allen Wirtschafsabteilungen gingen weniger Stellenangebote ein. Zusätzlich zu den betrieblichen Ausbildungsstellen wurden im August insgesamt 406 geförderte Ausbildungsstellen eingerichtet und besetzt. Davon konnten aus dem Sonderprogramm Zukunftsinitiative des Bundes und der Länder bereits 252 Bewerber versorgt und entsprechend dem dritten Sozialgesetzbuch (SGB IIII) weitere 146 behinderte Menschen in geeignete Ausbildungseinrichtungen untergebracht werden.
Am Monatsende suchten noch 1.005 Bewerber einen Ausbildungsplatz, 300 mehr als vor einem Jahr. Im Vorjahr hatten bereits im August die überbetrieblichen Ausbildungsmaßnahmen für Jugendliche begonnen, die keinen Schulabschluss hatten oder aus anderen Gründen bei der Vermittlung in Ausbildung benachteiligt waren. In diesem Jahr beginnen für über 300 jungen Menschen im September diese über das SGB II geförderten Maßnahmen. Außerdem erhalten weitere 160 behinderte Jugendliche eine Chance zur Ausbildung in geeigneten Ausbildungseinrichtungen.
Aus dem neuen Programm der Bundesregierung zur Einstiegsqualifizierung werden in Nordthüringen rund 20 Praktikumsstellen in Unternehmen ermöglicht. Hier können sich Jugendliche testen und für eine spätere Ausbildung erproben.
Von den noch nicht versorgten Bewerbern haben 375 den Abschluss der mittleren Reife, 353 einen Hauptschulabschluss, und 135 können keinen Abschluss nachweisen. Aus Sonderschulen kommen 64 Schulabgänger, so viele wie vor einem Jahr.
