Stolpersteine in Nordhausen
Dienstag, 19. Oktober 2004, 13:00 Uhr
Nordhausen (nnz). An dem bundesweiten Projekt Stolpersteine, das an die Deportationen durch die Nationalsozialisten und an die Opfer des 2. Weltkrieges erinnern soll, beteiligt sich auch die Stadt Nordhausen. In wenigen Tagen wird es die ersten Stolpersteine in der Rolandstadt geben.
Am komenden Sonntag (24.10) werden vier Stolpersteine an drei verschiedenen Orten gesetzt. Das teilte jetzt das städtische Kulturamt mit. Der Kölner Künstler Gunter Demnig wird den ersten Stein gegen 12.30 Uhr in der Domstraße Nr. 5 in die Straße setzen. Es folgen dann die Standorte am Pferdemarkt 10 und zuletzt Rautenstraße 10 (ehemals 48).
Die Steine, auf denen in einer Messingplatte auf der Oberfläche der Name, Geburts- und Sterbedatum und das Deportationsjahr (eventuell auch Ort wohin deportiert) eingraviert sind, sollen Nordhäuser und Besucher dauerhaft an die Greueltaten des Nationalsozialismus erinnern.
Autor: nnzAm komenden Sonntag (24.10) werden vier Stolpersteine an drei verschiedenen Orten gesetzt. Das teilte jetzt das städtische Kulturamt mit. Der Kölner Künstler Gunter Demnig wird den ersten Stein gegen 12.30 Uhr in der Domstraße Nr. 5 in die Straße setzen. Es folgen dann die Standorte am Pferdemarkt 10 und zuletzt Rautenstraße 10 (ehemals 48).
Die Steine, auf denen in einer Messingplatte auf der Oberfläche der Name, Geburts- und Sterbedatum und das Deportationsjahr (eventuell auch Ort wohin deportiert) eingraviert sind, sollen Nordhäuser und Besucher dauerhaft an die Greueltaten des Nationalsozialismus erinnern.
