DAS VETERINÄRAMT SAGTE: SCHLUSS!
Wie weiter mit der Fischzucht in Salza?
Freitag, 22. Dezember 2017, 06:30 Uhr
Karpfen steht bei vielen Familien zu Heiligabend und Silvester auf dem Speiseplan. Seit 30 Jahren steuerte Familie Föllmer die Fischzucht in Salza an, holte von dort das gute Stück. Doch gestern die Überraschung: Kein Verkauf von geschlachteten Fischen war am Toreingang zu lesen...
Kein schöner Anblick (Foto: Kurt Frank)
Wie weiter mit der Fischzucht in Salza, die unter den Namen West-Thüringer Fisch Gotha GmbH firmiert?
Salza/Auleben. Fisch lebend können sie haben, klärte ein freundlicher junger Mann auf. Er bedauerte, nicht anders dienen zu können. Das Veterinäramt habe kurz entschlossen eine Schlachtung und Verarbeitung untersagt. Aus hygienischen Gründen. Das Ehepaar, mittlerweile in die Jahre gekommen, mutete es sich nicht zu, den Karpfen selbst zu schlachten.
Wie weiter mit der Fischzucht in Salza? Der Eigentümer soll ein Hans Schwarz aus Bayern sein. Der habe die Absicht geäußert, das Objekt zu veräußern. Interessenten sollen sich angeblich schon gemeldet haben. Zwar habe er die Pachtgelder immer eingestrichen, aber nichts getan, um die hygienischen Auflagen zu erfüllen.
Ob ein neuer Eigentümer Geld in die Hand nimmt, um den Betrieb auf Vordermann zu bringen, bleibt abzuwarten. Gerade in den Wochen vor Weihnachten gaben sich in Salza zahlreiche Kunden die Klinke in die Hand. Über 300 Kilogramm Karpfen und bis zu 50 Kilogramm Forellen gingen über den Ladentisch. Auch in diesem Jahr lief der Verkauf gut an – bis das Aus kam.
Einladend in Auleben (Foto: Kurt Frank)
Der Eingang zum Verkaufsladen der Fischzucht in Auleben, der ein reichhaltiges Angebot bereithält.
Bisherige Salza-Kunden werden nicht auf ihren Karpfen zu Weihnachten oder Silvester verzichten. Der Verkaufsladen der Fischzucht in Auleben hält ein vielseitiges Angebot bereit. 50 Tonnen Karpfen verkaufte das Unternehmen. Seit Jahresbeginn. Eine Tonne Forelle gesellte sich hinzu. Errechnete Pächter Benno Koschorrek. Besonders gefragt: Filetstücke.
Eigentümer soll auch hier der Bayer sein. Wie aus dem Ort zu hören war, wollte der Pächter das Objekt kaufen und es in Eigenregie führen. Warum klappte das nicht? Der Pächter schweigt. Aus verständlichen Gründen. Wohlwollend hört sich das nicht an. Womöglich kletterte der Verkaufspreis jedes Mal in ungeahnte Höhen.
Kurt Frank
Autor: red
Kein schöner Anblick (Foto: Kurt Frank)
Wie weiter mit der Fischzucht in Salza, die unter den Namen West-Thüringer Fisch Gotha GmbH firmiert?Salza/Auleben. Fisch lebend können sie haben, klärte ein freundlicher junger Mann auf. Er bedauerte, nicht anders dienen zu können. Das Veterinäramt habe kurz entschlossen eine Schlachtung und Verarbeitung untersagt. Aus hygienischen Gründen. Das Ehepaar, mittlerweile in die Jahre gekommen, mutete es sich nicht zu, den Karpfen selbst zu schlachten.
Wie weiter mit der Fischzucht in Salza? Der Eigentümer soll ein Hans Schwarz aus Bayern sein. Der habe die Absicht geäußert, das Objekt zu veräußern. Interessenten sollen sich angeblich schon gemeldet haben. Zwar habe er die Pachtgelder immer eingestrichen, aber nichts getan, um die hygienischen Auflagen zu erfüllen.
Ob ein neuer Eigentümer Geld in die Hand nimmt, um den Betrieb auf Vordermann zu bringen, bleibt abzuwarten. Gerade in den Wochen vor Weihnachten gaben sich in Salza zahlreiche Kunden die Klinke in die Hand. Über 300 Kilogramm Karpfen und bis zu 50 Kilogramm Forellen gingen über den Ladentisch. Auch in diesem Jahr lief der Verkauf gut an – bis das Aus kam.
Einladend in Auleben (Foto: Kurt Frank)
Der Eingang zum Verkaufsladen der Fischzucht in Auleben, der ein reichhaltiges Angebot bereithält.Bisherige Salza-Kunden werden nicht auf ihren Karpfen zu Weihnachten oder Silvester verzichten. Der Verkaufsladen der Fischzucht in Auleben hält ein vielseitiges Angebot bereit. 50 Tonnen Karpfen verkaufte das Unternehmen. Seit Jahresbeginn. Eine Tonne Forelle gesellte sich hinzu. Errechnete Pächter Benno Koschorrek. Besonders gefragt: Filetstücke.
Eigentümer soll auch hier der Bayer sein. Wie aus dem Ort zu hören war, wollte der Pächter das Objekt kaufen und es in Eigenregie führen. Warum klappte das nicht? Der Pächter schweigt. Aus verständlichen Gründen. Wohlwollend hört sich das nicht an. Womöglich kletterte der Verkaufspreis jedes Mal in ungeahnte Höhen.
Kurt Frank
