Town & Country- Stiftung
Was tun in Zeiten steigender Baukosten
Samstag, 07. September 2019, 09:00 Uhr
Steigende Materialkosten und Tariflöhne führen zu einer jährlichen Erhöhung der Baukosten. Zudem trägt der Bedarf nach Wohnraum zum Preisanstieg bei. Um sich trotzdem ein eigenes Massivhaus leisten zu können, entscheiden sich immer mehr Bauherren für einen Markenanbieter. Effizientere Prozesse und günstigere Einkaufskonditionen sind dabei nur zwei von vielen Vorteilen...
Die Preise für Waren, Dienstleistungen und Löhne steigen. Auch die Baupreise für Neubauten sind im letzten Jahr um durchschnittlich 4,7 % gestiegen, dies hat ein Vergleich des Statistischen Bundesamtes ergeben. Überraschend kommt das nicht. Seit 2004 lässt sich ein stetiger Anstieg der Baukosten verzeichnen. Experten gehen sogar davon aus, dass Bauen bis 2020 um weitere 8 % teurer werden könnte. Warum steigen die Kosten an und was können Bauherren tun, um sich trotz hoher Baupreise den Hausbau leisten zu können?
Die Energieeinsparverordnung (EnEV) von 2016 hat den Hausbau um 7,3 % teurer gemacht, da sich der bautechnische Aufwand erhöhte. Ebenso verursachen Bund, Länder und Kommunen durch Gesetze, Verordnungen, Auflagen, Steuern und Materialanforderungen höhere Baukosten. Experten schätzen, dass Bauherren durch die künftige Reform der Grundsteuer und höhere Grunderwerbsteuersätze zusätzlich belastet werden.
Autor: redDie Preise für Waren, Dienstleistungen und Löhne steigen. Auch die Baupreise für Neubauten sind im letzten Jahr um durchschnittlich 4,7 % gestiegen, dies hat ein Vergleich des Statistischen Bundesamtes ergeben. Überraschend kommt das nicht. Seit 2004 lässt sich ein stetiger Anstieg der Baukosten verzeichnen. Experten gehen sogar davon aus, dass Bauen bis 2020 um weitere 8 % teurer werden könnte. Warum steigen die Kosten an und was können Bauherren tun, um sich trotz hoher Baupreise den Hausbau leisten zu können?
Materialkosten und Tariflöhne lassen Baukosten steigen
Auch wenn Bauen im Allgemeinen teurer geworden ist, fiel der Preisanstieg in den einzelnen Gewerken sehr unterschiedlich aus. Den höchsten Preissprung (7,1 %) gab es im Bereich Erdarbeiten. Die Kosten von Mauerarbeiten stiegen um 5,5 %, die von Betonarbeiten um 5,3 %. Dachdeckungs- und Dachabdichtungsarbeiten haben im Vergleich mit 4,4 % den geringsten Preisanstieg. Gründe für die teureren Baukosten sind mitunter höhere Materialpreise. Ein Beispiel: Gipskarton, Ziegel und Kalksandstein sind im Vergleich zum Vorjahr um 10 % teurer. Ein weiterer Grund für den Kostenanstieg ist die Erhöhung der Tariflöhne. Mindestlöhne in der Baubranche liegen jetzt je nach Region zwischen 12,20 Euro für ungelernte Hilfsarbeiter und für 15,05 Euro für Facharbeiter. Das macht eine Erhöhung von 4 % im Vergleich zum Vorjahr aus.Staatliche Auflagen, Gesetze und Verordnungen belasten Bauherren zusätzlich
Nicht nur steigende Materialkosten oder Tariflöhne machen den Neubau eines Hauses teurer. Auch staatliche Anforderungen an die energetische Ausstattung eines Wohngebäudes tragen einen Teil zu den höheren Kosten bei.Die Energieeinsparverordnung (EnEV) von 2016 hat den Hausbau um 7,3 % teurer gemacht, da sich der bautechnische Aufwand erhöhte. Ebenso verursachen Bund, Länder und Kommunen durch Gesetze, Verordnungen, Auflagen, Steuern und Materialanforderungen höhere Baukosten. Experten schätzen, dass Bauherren durch die künftige Reform der Grundsteuer und höhere Grunderwerbsteuersätze zusätzlich belastet werden.
