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Landrat sieht Schulen und Unternehmen als Pandemietreiber

Inzidenz gestiegen, Modellprojekt wird nicht fortgeführt

Mittwoch, 14. April 2021, 11:30 Uhr
Der Inzidenzwert für den Landkreis steigt nach 33 weiteren Fällen heute auf 110,3. Aufgetreten sind kleinere Cluster in mehreren Unternehmen. Zudem gab es bei den neuen Selbsttests in Schulen am Montag und Dienstag insgesamt 12 Positivergebnisse. Die Fortführung der Modellregion ist damit vom Tisch...

Aus für die Modellregion: der Landkreis liegt wieder über der Inzidenzgrenze von 100 (Foto: agl) Aus für die Modellregion: der Landkreis liegt wieder über der Inzidenzgrenze von 100 (Foto: agl)

Davon haben sich bisher sechs in den PCR-Testungen bestätigt, einige Befunde stehen noch aus. Damit haben sich auch weitere Fälle im familiären Umfeld ergeben. „Die Zahl der Neuinfektionen resultiert also maßgeblich aus dem Schul- und Unternehmensbereich. Auch in unseren Nachbarlandkreisen sind die Inzidenzwerte fast überall deutlich über 150 gestiegen und in Thüringen insgesamt liegt der landesweite Wert inzwischen bei über 250“, so Landrat Matthias Jendricke.

„Aufgrund von beruflichen Verflechtungen wirkt sich das natürlich auch bei uns aus. Der Anstieg der Infektionszahlen resultiert demnach nicht aus dem Einkaufsverhalten in der Modellregion im Gegenteil hat dies zu einem breiten Testen der Bevölkerung geführt und hat, wenn auch nur vereinzelt, bislang unerkannte Infektionen aufgedeckt.“

Am Montag und Dienstag haben die Testzentren insgesamt 2.448 Schnelltests durchgeführt, von denen 10 positiv ausgefallen sind. Hier wurde entsprechend die PCR-Testung veranlasst. In der vergangenen Woche gab es insgesamt 7.989, von den dabei aufgetretenen 13 Positivbefunden haben sich anschließend 9 in den PCR-Tests bestätigt.

Der Landkreis Nordhausen steht nun in Abstimmung mit dem Gesundheitsministerium zur Modellregion. Eine erneute Beantragung ist durch den Inzidenzwert über 100 aktuell nicht möglich.
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