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Ein Blick in die Statistik

Über 300 Millionen Euro in Fabriken und Werkstätten investiert

Donnerstag, 09. September 2021, 10:42 Uhr
Die Bauaufsichtsbehörden gaben in den ersten sieben Monaten 2021 für 821 Nichtwohngebäude mit einer zum Zeitpunkt der Baugenehmigung veranschlagten Baukostensumme von 753 Millionen Euro eine Baufreigabe...

Nach Mitteilung des Thüringer Landesamtes für Statistik entspricht das im Vergleich zum Vorjahreszeitraum einem um 207 Millionen Euro höheren Investitionsvolumen.

Hauptsächlich investiert wird mit rund 316 Millionen Euro in 115 Fabrik- und Werkstattgebäude und mit 172 Millionen Euro in Warenlagergebäude. Für 164 sonstige Nichtwohngebäude wurde eine Bau- summe von 90 Millionen Euro veranschlagt. Zu den sonstigen Nichtwohngebäuden zählen z. B. Kindertagesstätten, Schul-, Hochschul- und Sportgebäude sowie Bibliotheken, Freizeit- und Kulturgebäude.

Baufreigaben für den Neubau von Nichtwohngebäuden gab es im Zeitraum Januar bis Juli 2021 für 573 Gebäude. Die geplante Investitionssumme nahm im Vergleich zum Vorjahr um 56,5 Prozent zu und beläuft sich auf 644 Millionen Euro. Fabrik- und Werkstattgebäude (67 Gebäude) mit einer veranschlagten Baukostensumme von knapp 296 Millionen Euro sind die Gebäudeart mit der höchsten Investitionssumme im Neubau.

Im territorialen Vergleich der Stadt- und Landkreise in Thüringen sind die Investitionen im Ilm-Kreis am höchsten. Hier wurden Baukosten von fast 253 Millionen Euro veranschlagt, davon 250 Millionen Euro für neue Objekte. An 2. Stelle folgt die Stadt Gera mit Bauherreninvestitionen von knapp 141 Millionen Euro und einem Neubauanteil von 99,4 Prozent. An 3. Stelle werden die Bauherren in der Stadt Jena mit 56 Millionen Euro in 35 gewerbliche Objekte investieren.
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