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Auch widrige Wetterverhältnisse halten Spaziergänger nicht ab

Montagsspaziergang wird zur Institution

Montag, 07. Februar 2022, 19:27 Uhr
Der Montagsspaziergang in Nordhausen ist inzwischen eine feste Instanz geworden, auf die Teilnehmer und absichernde Polizeikräfte vorbereitet sind. Wieder ist keine Demonstration angemeldet gewesen, wieder gibt es keinen Versammlungsleiter und wieder ist ein heterogener Bevölkerungsquerschnitt unterwegs …

Montagsspaziergang in Nordhausen (Foto: nnz) Montagsspaziergang in Nordhausen (Foto: nnz)
Trotz des anhaltenden Regens bis kurz vor sechs und der ungemütlichen Temperaturen fanden sich heute Abend erneut Hunderte Nordhäuser (die Polizei meldet aktuell 650) auf dem Rathausplatz ein, um von dort in einem friedlichen Zug ohne Transparente oder Sprechchöre die Rautenstraße hinunter zu laufen, am Bahnhof umzukehren und wieder zurück zu kommen. Polizisten sicherten die auf dem Weg liegenden Kreuzungen ab, ebenfalls schon ein gewohntes Bild im fast winterlichen Nordhausen an Montagabenden.

Auffällig war heute, dass mehr Lichter als bei früheren Treffen im Strom der Spaziergänger mitgeführt wurden. Schon nach wenigen Minuten war es allerdings mit dem trockenen Wetter vorbei und ein anhaltender Regenguss trübte die Bewegung an frischer Luft.

Montagsspaziergang in Nordhausen (Foto: nnz) Montagsspaziergang in Nordhausen (Foto: nnz)
Von Apolda bis Zeulenroda waren am heutigen Abend in insgesamt 76 Thüringer Städten und Gemeinden Spaziergänger für den Erhalt ihrer Grundrechte und für Selbstbestimmung und freie Entscheidung auf der Straße. Erstmals seit den letzten Wochen gab es heute von der Pressestelle der Thüringer Polizei keine Meldungen über die Veranstaltungen am vergangenen Wochenende, als schon in einer größeren Anzahl von Kommunen demonstriert wurde.
Olaf Schulze, Peter-Stefan Greiner
Autor: red

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