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Frühsommer kühlt sich ab, zuerst Hitze und Unwetter

Dienstag, 17. Mai 2022, 15:58 Uhr
Mit hochsommerlichen 30 Grad und mehr sowie weiteren Unwettern geht der Frühsommer in die nächste Runde. Ab dem Wochenende ändert sich dann einiges, insbesondere bei den Temperaturen...

Deutschlandwetter (Foto: WetterOnline) Deutschlandwetter (Foto: WetterOnline)


Der Frühsommer dreht in den nächsten Tagen so richtig auf, bevor er sich erst mal verabschiedet. Am Mittwoch und Donnerstag gibt es sehr viel Sonnenschein. Die Temperaturen steigern sich dann landesweit auf Höchstwerte um 30 Grad. Die Luft wird allerdings zunehmend schwüler und neue Gewitter kündigen sich an.

Von Donnerstagnachmittag bis in die Nacht zum Samstag besteht Unwettergefahr durch Starkregen, großen Hagel und Sturmböen. Erneut kann es Überschwemmungen geben. Los geht es in der Westhälfte Deutschlands, im Verlauf sind dann auch die Gebiete weiter östlich betroffen. Mit den kräftigen Gewittern gelangt spürbar kühlere Luft zu uns.

Schon am Wochenende ist von der Hitze wahrscheinlich kaum mehr etwas zu spüren. Im Süden erreichen die Höchstwerte noch rund 20 Grad, im Norden liegen sie zum Teil deutlich darunter. Hinzu kommen gebietsweise wohl ein paar Regenschauer, Unwetter gibt es aber keine mehr. In vielen Gebieten bleibt es nach derzeitigem Stand schon länger trocken.

In der nächsten Woche sind von den Temperaturen zunächst keine großen Sprünge zu erwarten. Wahrscheinlich geht es kühl bis mäßig warm und dazu eher wechselhaft beim Wetter weiter. Zeitweise gibt es weiteren Regen oder Schauer.

Wie viel Nass von oben aber wirklich kommen wird, steht noch nicht fest. Die Natur kann davon gerade im Frühjahr jedoch einiges gebrauchen. Landwirte und Hobbygärtner würden sich freuen.

Immer mehr Gräserpollen
Der Gräserpollenflug nimmt an Stärke zu. Am Rhein und seinen Nebenflüssen werden schon hohe Konzentrationen in der Luft gemessen. Außerdem beginnt im Westen in den nächsten Tagen die Roggenblüte.

Der Birkenpollenflug spielt dagegen nur noch in der Landesmitte und im Osten eine größere Rolle. Doch auch dort wird er langsam schwächer. Andere Laubbäume wie Eichen und Rotbuchen stäuben nach wie vor viel Blütenstaub aus. Ferner schwirren erste Pollen von Ampfer und Wegerich in der Luft herum.

Bei trockenem und sonnigem Wetter bleibt der Pollenflug insgesamt mäßig bis stark. Nur längerer Regen dämpft ihn zumindest zeit- und gebietsweise.
Autor: red

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