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Ferien für Judokas

Sonntag, 20. August 2006, 08:10 Uhr
Nordhausen (nnz). Mal raus aus dem Wettkampf- und Traningsalltag – so die Devise für die Nordhäuser Judokas. Was sie in ihrem „Ferienlager“ erlebten, das hat die nnz erfahren.


„Die Feuerkuppe ist es werth, meilenweit dernach zu reisen“, heißt es in einer Reisebeschreibung aus dem 19. Jahrhundert, und daran hat sich bis heute nichts geändert. Schon seit 1992 fährt der Judosportverein Nordhausen, immer in der 1. Ferienwoche zur „Feuerkuppe“ auf den Straußberg. So auch in diesem Jahr 2006 vom 24. – 30.07.06, mit 44 Teilnehmern und 6 Betreuern.

Bei über 32 Grad im Schatten gab es das beste Wetter, das wir jemals hatten, die ganze Woche lang. Darum war baden jeden Tag ein Muss, sonst wären alle nicht über die Runden gekommen. Es waren angesetzt und durchgeführt, Wanderungen in der Umgebung und zur Sommerrodelbahn, Fußball, Volleyball, Tischtennis und vieles mehr. Ein gelungenes Sportfest mit Andreas Meyer vom Kreissportbund in Begleitung von DJ Andy. Hier wurde bei Hitze gezeigt, dass alle Teilnehmer durchhalten können. Die Sieger wurden mit Medaillen und Urkunden ausgezeichnet.

Die Hüpfburg, die von Andreas Meyer aus Erfurt geholt wurde, war der Höhepunkt des Tages. Zum Grillabend durften dann die Kinder von Ihren Eltern besucht werden und mit uns bei guten Essen den Kulturwettstreit der einzelnen Gruppen erleben. Nach Meinung der Eltern, eine gelungene Vorführung. Das Neptunfest, ist eine lange Tradition und wurde auch diesmal mit vielen Taufen der Teilnehmer, durchgeführt.

Das Lagerfeuer musste leider abgesagt werden, da durch die extreme Hitze, die Waldbrandstufe 4 ausgerufen wurde und im ganzen Lager kein Feuer erlaubt war. Mit der Busfahrt in den Harz zum Hexentanzplatz, wurde unser Programm vervielfältigt und war nach den Meinungen der Teilnehmer, ein voller Erfolg. Am letzten Abend, war nach dem alle Teilnehmer schon im Bett waren, Alarm ausgerufen worden und es begann die berühmte Nachtwanderung, an denen alle Teilnehmer ihre helle Freude hatten.

Ich möchte mich zum Schluss noch einmal bei allen Eltern, die uns tatkräftig unterstützten, bei den Sponsoren, beim Kreissportbund, der Thüringer Sportjugend und beim Busunternehmen Keitel, bedanken. Ohne denen es nicht möglich gewesen wäre, so ein gelungenes Ferienlager durchzuführen.
Hans Köhler, Nordhausen
Autor: nnz

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