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Meine Meinung

Heureka!

Freitag, 08. November 2024, 08:00 Uhr
Kaum jemand benutzt heutzutage dieses Wort. Heureka. Es steht für einen “freudigen Ausruf” und fiel mir beim Rückblick auf eine denkwürdige Woche ein. Zu den vergangenen Tagen meine Meinung…


Es kam wie es kommen musste: Trump gewählt, die Ampel erledigt. Was kann es schöneres geben. Die Freude, die ich hier ehrlich aufschreibe, resultiert auch aus dem völlig daneben liegenden Meinungskorridor, in den uns die sogenannten systemrelevanten Medien drängen wollten und immer noch wollen.

Spiegel, Zeit oder SZ und FR - sie alle liegen mitten in dem angeblichen Scherbenhaufen, den sie prophezeit hatten, sollte das Ungeheuerliche geschehen, was seit Mittwochmorgen Tatsache ist. Dabei spielt für mich der Fakt, dass Trump die Wahl gewonnen hat, eine eher sekundäre Rolle. Das Primäre ist die Tatsache, wie der Sieg zustande kam. Mit welchem Abstand die Demokraten abgewatscht wurden.

Noch gestern heulten die großen Tonangeber im deutschen Medienwald, dass Trump vor allem die geistig Zurückgebliebenen ihm zum Sieg verholfen hatten. Zufällig erfährt man aus dem Heimat-Radio jedoch, dass die Analyse des Ergebnisses eines Bundesstaates durchaus als repräsentativ gelten kann: Trump wurde vorwiegend von jungen Wählern und Erstwählern sowie von Latinos gewählt. Dämmert da was im Hinblick auf das Wahlverhalten in punkto AfD im Osten Deutschlands?

Immer wieder berichteten uns die “guten” Haltungsmedien, dass sich der Kampf zwischen Biden/Harris und Trump, also Gut gegen Böse, im Bereich der Wirtschaft und im unterschiedlichen Herangehen an Probleme von Minderheiten abspielte. Ich denke, dass all diese zusammen nicht den Ausschlag gegeben haben, wie die Stellung und/oder Haltung der beiden Lager zu den Problemen mit der illegalen Einwanderung, die auch die Vereinigten Staaten zu bewältigen haben.

Nun ist der Trump wieder an der Macht und bei den Amis gilt nicht mehr die Ausrede, dass man nicht genau wusste, was man wählte. Die US-amerikanischen Wählerinnen und Wähler wussten genau, was ihnen mit Blau oder Rot blühen wird. Sie entschieden sich für die Roten. Sie entschieden sich für Amerika, für ihre Heimat, für ihr Land. Insofern gibt es keinen glaubwürdigeren Wahlslogan als das “America first”.

In meinem Heimatland haben die Wählerinnen und Wähler vor rund drei Jahren eine Regierung gewählt, der das Land, die gemeinsame Heimat, denen Deutschland nicht so wichtig ist. Obwohl, sie alle, Bundeskanzler und Minister, haben auf dieses Deutschland einen Eid geschworen. Doch SPD, FDP und vor allem die Grünen überboten sich - nun einmal an der Macht - als Weltretter, Klimaretter, als Europäer. Und wenn dann noch ein wenig Platz war, dann kümmerte man sich um Deutschland, um die Wirtschaft. Das Ergebnis ist bekannt.

Ich will hier keine Hitliste der Themen aufstellen, um die sich die Ampel-Brigade kümmerte, aber das Wohl und Wehe der Menschen, die tagtäglich mit ihrer Arbeit zum Wohlstand beitragen, das stand eher nicht auf den ersten Plätzen. Man konnte das zum Beispiel an der Geschwindigkeit ablesen, in denen Statements zu abscheulichen Ereignissen abgegeben wurden. Mal wurde sich in Bekundungen überboten, mal herrschte langes Schweigen, ehe die PR-Abteilungen der Regierungsparteien doch einen kurzen Tweet abgaben.

Zählte ein illegal Eingereister zu den Opfern, dann war Frau Faeser sofort zur Stelle. War er jedoch als mutmaßlicher Täter ermittelt, dann wurde überlegt, dann war Zurückhaltung angesagt.

Das haben die Menschen in Deutschland nicht vergessen, auch deshalb sind Dreiviertel von ihnen froh, dass diese Ampel abgewirtschaftet hat, wie gestern eine Umfrage von Forsa ergab. Sie wollen sich nicht noch mehr bevormunden lassen. Sie wollen nicht in Angst leben, dass sie von einer der vielen Meldestellen erfasst, ermahnt oder abgestraft werden. Sie wollen die deutsche Sprache so schreiben, wie sie von Gremien der deutschen Sprache vorgegeben wird. Sie wollen in den Abendstunden wieder ohne Angst durch die Stadt oder einen Park spazieren und sie wollen wieder Volksfeste ohne Betonabsperrungen feiern.

Die nächste Bundestagswahl wird die wohl wichtigste Wahl seit der Wiedervereinigung werden. Mit ihr werden Pflöcke in die politische Erde gerammt, die dann nicht so schnell wieder auszuwechseln sind. Sie wird existenziell wichtig für uns als Gemeinwesen. Nicht für Europa oder die Welt, sondern für uns: Deutschland zuerst!
Peter-Stefan Greiner
Autor: psg

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