Landesmeisterschaft Leichtathletik
Drei Meistertitel, vier Podestplätze
Dienstag, 21. Januar 2025, 20:31 Uhr
An den vergangen beiden Wochenenden fanden in Erfurt die Thüringer Hallen-Landesmeisterschaften der Leichtathletik statt. Die HSG Nordhausen nahm insgesamt mit neun Athleten und drei Kampfrichtern daran teil...
Am ersten Wochenende konnten sich die Mehrkämpfer beweisen. Im Fünfkampf, bestehend aus den Disziplinen 60-Meter-Hürdensprint, Hoch- und Weitsprung, Kugelstoß und 800-Meter-Lauf, trafen Nele Marianne Schiek, Mathilde Rammelt und Linnea Kammer auf leistungsstarke Gegner aus den Thüringer Vereinen.
In der Altersklasse 12 konnten Mathilde und Nele ihre gesteckten Ziele erreichen. In einem stark besetzten Teilnehmerfeld wurde Mathilde am Ende des Wettkampftages Fünfte. Bis zum abschließenden 800-Meter-Lauf lag sie nach Bestleistungen im Hochsprung und Hürdenlauf aussichtsreich auf dem dritten Platz, die Silbermedaille zum Greifen nah. Leider habe ich diese Chance nicht genutzt, ich war einfach zu müde und meine Beine nach einem langen Wettkampftag sehr schwer. stellte Mathilde am Ende enttäuscht fest. Nele hingegen konnte mit einem zügigen finalen Lauf einige Plätze gut machen und in der Endabrechnung mit Platz 8 unter die besten 10 vorstoßen.
Linneas Ziel stand von vornherein fest. Nach zwei vierten Plätzen in den Vorjahren sollte diesmal der Sieg nach Nordhausen gehen. Mit persönlichen Bestleistungen im Kugelstoß, Hürdenlauf und Hochsprung schaffte sie dafür die Grundlage. Mit der größten Weite im Sprung und einer soliden 800-Meter-Zeit sicherte Linnea den Sieg und den lang erhofften Mehrkampf-Landesmeistertitel in der Halle.
Einen Tag zuvor konnte sich Alexander Schütz bei den Einzelmeisterschaften der Männer den Titel im Kugelstoßen sichern. Er wuchtete die 7,26 kg schwere Kugel auf 12,79 Meter. Paul-Maximilian Hesse erreichte in der U18 den 5. Platz.
Am darauffolgenden Wochenende fanden die Einzelmeisterschaften in den Altersklassen der U14, U16 und U20 statt. Neele Rimke haderte mit Rückenproblemen und konnte deshalb nicht ihr volles Potential abrufen. Sie blieb mit 10,71 Metern im Kugelstoßen unter ihrer persönlichen Bestleistung und wurde Zweitplatzierte in der Altersklasse 14. Linnea Kammer hatte sich nach dem Titel in der Vorwoche wieder viel vorgenommen. Ich möchte heute meine Bestleistungen steigern und vielleicht reicht es ja am Ende wieder für den Titel. fasste sie am Morgen ihre gesteckten Ziele zusammen. In einem leistungsmäßig starken Teilnehmerfeld traf Sie auf ihre bekannten Konkurrentinnen, die ihr das Leben jedoch schwer machen sollten. Im Hochsprung konnte sie ihre Bestleistung aus der Vorwoche nochmal steigern. Dennoch reichten übersprungene 1,53 Meter diesmal nicht zum Meistertitel aber dafür zu Silber. Lediglich 7 Zentimeter trennten im Weitsprung die Erstplatzierte von Linnea auf Platz 2, die mit 5,04 Meter einmal mehr die in dieser Altersklasse magische Fünfmetermarke übersprang.
Besser lief es an diesem Wochenende für Mathilde Rammelt. Mit neuer Bestleistung im Kugelstoßen und einer Weite von 6,75 Metern konnte Sie mit Platz 3 ihre erste Medaille bei einer Landesmeisterschaft erringen. Entsprechend motiviert ging sie in den finalen 60-Meter-Hürdensprint. In der Vorwoche war sie bereits die zweitschnellste Zeit unter allen Teilnehmerinnen des Mehrkampfes gelaufen. Folglich wollte sie in diesem Rennen siegen. Mit einem starken Finish gewann sie nach 10,72 Sekunden hauchdünn die Goldmedaille und überglücklich den ersten Landesmeistertitel.
Dass Landesmeisterschaften ein anspruchsvolles Pflaster sind, bekamen am vergangenen Wochenende auch Nele Marianne Schiek, Charlotte Becker, Kaydance Schulter und Arthur Schönemann zu spüren. Mit soliden Leistungen und teils persönlichen Bestwerten, konnten sie sich jedoch im vorderen Drittel der leistungsstarken und vollen Teilnehmerfelder etablieren.
Mit drei ausgebildeten Kamprichtern unterstütze die HSG Nordhausen erstmalig auch die Ausrichter der Landesmeisterschaften und trug somit zum erfolgreichen Gelingen bei.
Die Trainer der HSG zeigen sich nach dem Ende der Hallen-Landesmeisterschaften zufrieden. Sie waren ein guter Gradmesser und sie dienten vorrangig der Leistungs- und Standortbestimmung. Bereits nach den Winterferien beginnt die Vorbereitung auf die Freiluftsaison, die Anfang Mai erst so richtig mit den Thüringer Landesmeisterschaften im Blockmehrkampf in Fahrt kommt.
Autor: redAm ersten Wochenende konnten sich die Mehrkämpfer beweisen. Im Fünfkampf, bestehend aus den Disziplinen 60-Meter-Hürdensprint, Hoch- und Weitsprung, Kugelstoß und 800-Meter-Lauf, trafen Nele Marianne Schiek, Mathilde Rammelt und Linnea Kammer auf leistungsstarke Gegner aus den Thüringer Vereinen.
In der Altersklasse 12 konnten Mathilde und Nele ihre gesteckten Ziele erreichen. In einem stark besetzten Teilnehmerfeld wurde Mathilde am Ende des Wettkampftages Fünfte. Bis zum abschließenden 800-Meter-Lauf lag sie nach Bestleistungen im Hochsprung und Hürdenlauf aussichtsreich auf dem dritten Platz, die Silbermedaille zum Greifen nah. Leider habe ich diese Chance nicht genutzt, ich war einfach zu müde und meine Beine nach einem langen Wettkampftag sehr schwer. stellte Mathilde am Ende enttäuscht fest. Nele hingegen konnte mit einem zügigen finalen Lauf einige Plätze gut machen und in der Endabrechnung mit Platz 8 unter die besten 10 vorstoßen.
Linneas Ziel stand von vornherein fest. Nach zwei vierten Plätzen in den Vorjahren sollte diesmal der Sieg nach Nordhausen gehen. Mit persönlichen Bestleistungen im Kugelstoß, Hürdenlauf und Hochsprung schaffte sie dafür die Grundlage. Mit der größten Weite im Sprung und einer soliden 800-Meter-Zeit sicherte Linnea den Sieg und den lang erhofften Mehrkampf-Landesmeistertitel in der Halle.
Einen Tag zuvor konnte sich Alexander Schütz bei den Einzelmeisterschaften der Männer den Titel im Kugelstoßen sichern. Er wuchtete die 7,26 kg schwere Kugel auf 12,79 Meter. Paul-Maximilian Hesse erreichte in der U18 den 5. Platz.
Am darauffolgenden Wochenende fanden die Einzelmeisterschaften in den Altersklassen der U14, U16 und U20 statt. Neele Rimke haderte mit Rückenproblemen und konnte deshalb nicht ihr volles Potential abrufen. Sie blieb mit 10,71 Metern im Kugelstoßen unter ihrer persönlichen Bestleistung und wurde Zweitplatzierte in der Altersklasse 14. Linnea Kammer hatte sich nach dem Titel in der Vorwoche wieder viel vorgenommen. Ich möchte heute meine Bestleistungen steigern und vielleicht reicht es ja am Ende wieder für den Titel. fasste sie am Morgen ihre gesteckten Ziele zusammen. In einem leistungsmäßig starken Teilnehmerfeld traf Sie auf ihre bekannten Konkurrentinnen, die ihr das Leben jedoch schwer machen sollten. Im Hochsprung konnte sie ihre Bestleistung aus der Vorwoche nochmal steigern. Dennoch reichten übersprungene 1,53 Meter diesmal nicht zum Meistertitel aber dafür zu Silber. Lediglich 7 Zentimeter trennten im Weitsprung die Erstplatzierte von Linnea auf Platz 2, die mit 5,04 Meter einmal mehr die in dieser Altersklasse magische Fünfmetermarke übersprang.
Besser lief es an diesem Wochenende für Mathilde Rammelt. Mit neuer Bestleistung im Kugelstoßen und einer Weite von 6,75 Metern konnte Sie mit Platz 3 ihre erste Medaille bei einer Landesmeisterschaft erringen. Entsprechend motiviert ging sie in den finalen 60-Meter-Hürdensprint. In der Vorwoche war sie bereits die zweitschnellste Zeit unter allen Teilnehmerinnen des Mehrkampfes gelaufen. Folglich wollte sie in diesem Rennen siegen. Mit einem starken Finish gewann sie nach 10,72 Sekunden hauchdünn die Goldmedaille und überglücklich den ersten Landesmeistertitel.
Dass Landesmeisterschaften ein anspruchsvolles Pflaster sind, bekamen am vergangenen Wochenende auch Nele Marianne Schiek, Charlotte Becker, Kaydance Schulter und Arthur Schönemann zu spüren. Mit soliden Leistungen und teils persönlichen Bestwerten, konnten sie sich jedoch im vorderen Drittel der leistungsstarken und vollen Teilnehmerfelder etablieren.
Mit drei ausgebildeten Kamprichtern unterstütze die HSG Nordhausen erstmalig auch die Ausrichter der Landesmeisterschaften und trug somit zum erfolgreichen Gelingen bei.
Die Trainer der HSG zeigen sich nach dem Ende der Hallen-Landesmeisterschaften zufrieden. Sie waren ein guter Gradmesser und sie dienten vorrangig der Leistungs- und Standortbestimmung. Bereits nach den Winterferien beginnt die Vorbereitung auf die Freiluftsaison, die Anfang Mai erst so richtig mit den Thüringer Landesmeisterschaften im Blockmehrkampf in Fahrt kommt.

