Demokratiefest auf dem Rathausplatz
Zusammen ist man weniger allein
Samstag, 13. September 2025, 16:06 Uhr
"Fest.Zusammen" – unter diesem Titel lädt das Bündnis Nordhausen Zusammen heute wieder auf den Rathausplatz um für Demokratie und eine offene Gesellschaft einzustehen. Und um zu zeigen, dass man nicht alleine ist...
Auf der anderen Seite des Atlantik rutscht die älteste Demokratie der Moderne zusehends ins autokratische ab, nur wenige hundert Kilometer Luftlinie im Osten tobt blutiger Krieg, im nahen Osten schickt sich die israelische Regierung an, ganze Bevölkerungsgruppen zu vertreiben und auch vor der eigenen Haustür haben rechte und rechtsextreme Diskurse und Parteien Oberwasser.
Die Autokraten dieser Welt und die, die es gerne wären, geben sich die Hand, während sich die Demokratien schwer tun und sich von den extremen Kräften im eigenen Land treiben lassen, so das Resümee der Weltlage, das Sebastian Hammer, der stellvertretende Leiter der Gedenkstätte Mittelbau-Dora am Nachmittag auf dem Rathausplatz gibt.
Schwere Zeiten seien es, wenn man für Menschenrecht unter Polizeischutz auf die Straße gehen müsse und die Positionen der extremen Rechten zunehmend salonfähig werden. Wenn keiner da ist, um die Demokratie zu verteidigen, könne sie schnell zur Diktatur werden, sagt Hammer, man müsse Lehren aus der Geschichte ziehen, sowohl der deutschen Geschichte wie auch aus der, der Stadt Nordhausen.
Es brauche Menschen, die für die offene Gesellschaft aufstehen, die sich für ein Land einsetzen, in dem jeder so sein darf wie er oder sie das will. Und das es sie gibt, soll das Demokratiefest auf dem Rathausplatz zeigen, ein Zeichen dafür, dass man nicht alleine ist mit der Sorge um die Welt und ihr Geschehen.
Mit Musik, gutem Essen, Spiel- und Spaß für die Kleinen und Redebeiträgen wie dem Hammers sichert man sich ab gegen die Einsamkeit der Sorge und will frohen Mutes feiern. Auf der Bühne stehen Menschen aus Nordhausen, etwa der Chor der pro vita der eine Ode an den Frieden zum Besten gab, wie auch Menschen die es hierher verschlagen hat, wie vier junge Mädchen aus der Gemeinschaftsunterkunft in Sülzhayn, die sich zum tanzen auf die Bühne getraut haben.
Seit dem Nachmittag wird so gefeiert und so soll es weitergehen, noch bis Mitternacht.
Angelo Glashagel
Autor: redAuf der anderen Seite des Atlantik rutscht die älteste Demokratie der Moderne zusehends ins autokratische ab, nur wenige hundert Kilometer Luftlinie im Osten tobt blutiger Krieg, im nahen Osten schickt sich die israelische Regierung an, ganze Bevölkerungsgruppen zu vertreiben und auch vor der eigenen Haustür haben rechte und rechtsextreme Diskurse und Parteien Oberwasser.
Die Autokraten dieser Welt und die, die es gerne wären, geben sich die Hand, während sich die Demokratien schwer tun und sich von den extremen Kräften im eigenen Land treiben lassen, so das Resümee der Weltlage, das Sebastian Hammer, der stellvertretende Leiter der Gedenkstätte Mittelbau-Dora am Nachmittag auf dem Rathausplatz gibt.
Schwere Zeiten seien es, wenn man für Menschenrecht unter Polizeischutz auf die Straße gehen müsse und die Positionen der extremen Rechten zunehmend salonfähig werden. Wenn keiner da ist, um die Demokratie zu verteidigen, könne sie schnell zur Diktatur werden, sagt Hammer, man müsse Lehren aus der Geschichte ziehen, sowohl der deutschen Geschichte wie auch aus der, der Stadt Nordhausen.
Es brauche Menschen, die für die offene Gesellschaft aufstehen, die sich für ein Land einsetzen, in dem jeder so sein darf wie er oder sie das will. Und das es sie gibt, soll das Demokratiefest auf dem Rathausplatz zeigen, ein Zeichen dafür, dass man nicht alleine ist mit der Sorge um die Welt und ihr Geschehen.
Mit Musik, gutem Essen, Spiel- und Spaß für die Kleinen und Redebeiträgen wie dem Hammers sichert man sich ab gegen die Einsamkeit der Sorge und will frohen Mutes feiern. Auf der Bühne stehen Menschen aus Nordhausen, etwa der Chor der pro vita der eine Ode an den Frieden zum Besten gab, wie auch Menschen die es hierher verschlagen hat, wie vier junge Mädchen aus der Gemeinschaftsunterkunft in Sülzhayn, die sich zum tanzen auf die Bühne getraut haben.
Seit dem Nachmittag wird so gefeiert und so soll es weitergehen, noch bis Mitternacht.
Angelo Glashagel










































