nnz-Forum: Informationsveranstaltung im Hospiz am Stadtpark
Heimat für alle
Sonntag, 28. September 2025, 09:30 Uhr
Gestern öffnete das Hospiz am Stadtpark seine Türen zu einem Tag der offenen Tür. In Anlehnung an den internationalen Tag des Hospiz, welcher im Oktober begangen wird, bot man den Besuchern Raum für Information, Begegnung und gemeinsames Innehalten...
Auch ich nutzte die Gelegenheit um mich über das oftmals missverstandene und schwierige Thema zu informieren. Von meinen persönlichen Eindrücken möchte ich hier berichten.
Schon beim Betreten des Station spürte ich sofort ruhige Atmosphäre. Die Pflegerinnen und Pfleger empfingen die Besucher mit offenen Ohren und einem warmen Lächeln. Die freundliche Begrüßung machte deutlich: Hier geht es nicht um Abschied, sondern um Begleitung – in den letzten Phasen des Lebens mit Würde und Respekt.
Die informativen Führungen durch die verschiedenen Räumlichkeiten gaben einen ehrlichen Einblick in die Arbeit des Hospizes. An einzelnen Stationen erläuterten Mitarbeitende die Angebote der palliativen Begleitung, die Rolle der Begleitung durch haupt- und ehrenamtliche Kräfte sowie die Bedeutung empathischer Gespräche. Die Rundgänge ermöglichten es, Fragen zu stellen – von organisatorischen Abläufen über die Atmosphäre bis hin zu den individuellen Bedürfnissen von Angehörigen und Schwerkranken. Die Antworten waren sachlich, klar und von einer spürbaren Wertschätzung für jeden Menschen gekennzeichnet.
Zwischen den Führungen bot das Hospiz eine Kaffee- und Kuchenrunde an. In lockeren Gesprächen ergaben sich angenehme Dialoge mit Mitarbeitenden, Ehrenamtlichen und Besuchern. Die Gespräche waren geprägt von Respekt, Anteilnahme und einer stillen, aber sehr realen Dankbarkeit für die Möglichkeit, mehr über eine sensible Lebensphase zu erfahren. Das Angebot nutzbringender Informationen wurde durch den persönlichen Austausch ergänzt – eine Begegnung, die Vertrauen schafft.
Der Verkauf von gebastelten Dekorationsartikeln für den guten Zweck war eine weitere Stütze des Tages. Die liebevoll hergestellten Stücke zeigten, wie Gemeinschaftsgefühl und Solidarität praktisch sichtbar werden können. Jeder Kauf war nicht nur eine kleine Unterstützung, sondern auch eine stille Geste der Verbundenheit mit Menschen in schweren Zeiten.
Viele Besucher nutzten den Tag, um sich zu informieren, zu reflektieren und zugleich Trost zu finden. Die Gespräche waren meist leise und zeigten, wie wichtig es ist, den Blick auf das Lebensende nicht zu vermeiden, sondern mit Würde, Offenheit und Menschlichkeit zu begegnen. Die Räume des Hospizes boten einen Rahmen, der Ruhe ausstrahlte und zugleich Neugierde zuließ – eine Balance, die an diesem Tag besonders sichtbar wurde.
Der Tag der offenen Tür im Hospiz am Stadtpark war somit mehr als eine Informationsveranstaltung. Er wurde zu einer Atmosphäre des Verständnisses, in der Besucher, Mitarbeitende und Ehrenamtliche gemeinsam Worte fanden – über Ängste, Hoffnungen und die Bedeutung eines würdevollen Lebens bis zuletzt. Es war ein Tag der Begegnung, der die Bedeutung einer ganzheitlichen Begleitung ins Zentrum rückt und mutig zeigt, wie Unterstützung in unserer Gesellschaft konkret aussehen kann.
Andreas Grunwald
Auch ich nutzte die Gelegenheit um mich über das oftmals missverstandene und schwierige Thema zu informieren. Von meinen persönlichen Eindrücken möchte ich hier berichten.
Schon beim Betreten des Station spürte ich sofort ruhige Atmosphäre. Die Pflegerinnen und Pfleger empfingen die Besucher mit offenen Ohren und einem warmen Lächeln. Die freundliche Begrüßung machte deutlich: Hier geht es nicht um Abschied, sondern um Begleitung – in den letzten Phasen des Lebens mit Würde und Respekt.
Die informativen Führungen durch die verschiedenen Räumlichkeiten gaben einen ehrlichen Einblick in die Arbeit des Hospizes. An einzelnen Stationen erläuterten Mitarbeitende die Angebote der palliativen Begleitung, die Rolle der Begleitung durch haupt- und ehrenamtliche Kräfte sowie die Bedeutung empathischer Gespräche. Die Rundgänge ermöglichten es, Fragen zu stellen – von organisatorischen Abläufen über die Atmosphäre bis hin zu den individuellen Bedürfnissen von Angehörigen und Schwerkranken. Die Antworten waren sachlich, klar und von einer spürbaren Wertschätzung für jeden Menschen gekennzeichnet.
Zwischen den Führungen bot das Hospiz eine Kaffee- und Kuchenrunde an. In lockeren Gesprächen ergaben sich angenehme Dialoge mit Mitarbeitenden, Ehrenamtlichen und Besuchern. Die Gespräche waren geprägt von Respekt, Anteilnahme und einer stillen, aber sehr realen Dankbarkeit für die Möglichkeit, mehr über eine sensible Lebensphase zu erfahren. Das Angebot nutzbringender Informationen wurde durch den persönlichen Austausch ergänzt – eine Begegnung, die Vertrauen schafft.
Der Verkauf von gebastelten Dekorationsartikeln für den guten Zweck war eine weitere Stütze des Tages. Die liebevoll hergestellten Stücke zeigten, wie Gemeinschaftsgefühl und Solidarität praktisch sichtbar werden können. Jeder Kauf war nicht nur eine kleine Unterstützung, sondern auch eine stille Geste der Verbundenheit mit Menschen in schweren Zeiten.
Viele Besucher nutzten den Tag, um sich zu informieren, zu reflektieren und zugleich Trost zu finden. Die Gespräche waren meist leise und zeigten, wie wichtig es ist, den Blick auf das Lebensende nicht zu vermeiden, sondern mit Würde, Offenheit und Menschlichkeit zu begegnen. Die Räume des Hospizes boten einen Rahmen, der Ruhe ausstrahlte und zugleich Neugierde zuließ – eine Balance, die an diesem Tag besonders sichtbar wurde.
Der Tag der offenen Tür im Hospiz am Stadtpark war somit mehr als eine Informationsveranstaltung. Er wurde zu einer Atmosphäre des Verständnisses, in der Besucher, Mitarbeitende und Ehrenamtliche gemeinsam Worte fanden – über Ängste, Hoffnungen und die Bedeutung eines würdevollen Lebens bis zuletzt. Es war ein Tag der Begegnung, der die Bedeutung einer ganzheitlichen Begleitung ins Zentrum rückt und mutig zeigt, wie Unterstützung in unserer Gesellschaft konkret aussehen kann.
Andreas Grunwald
Anmerkung der Redaktion:
Die im Forum dargestellten Äußerungen und Meinungen sind nicht unbedingt mit denen der Redaktion identisch. Für den Inhalt ist der Verfasser verantwortlich. Die Redaktion behält sich das Recht auf Kürzungen vor.
Autor: redDie im Forum dargestellten Äußerungen und Meinungen sind nicht unbedingt mit denen der Redaktion identisch. Für den Inhalt ist der Verfasser verantwortlich. Die Redaktion behält sich das Recht auf Kürzungen vor.












