Thüringer Landesamt für Statistik
Unfälle mit wassergefährdenden Stoffen in Thüringen
Samstag, 22. November 2025, 14:53 Uhr
In Thüringen wurden im Jahr 2024 insgesamt 51 Unfälle mit wassergefährdenden Stoffen1) gemeldet. Nach Mitteilung des Thüringer Landesamtes für Statistik ereigneten sich 31 Unfälle bei der Beförderung von wassergefährdenden Stoffen und weitere 20 Unfälle beim Umgang damit (Lagern, Abfüllen, Umschlagen)...
Unfälle sind plötzlich auftretende, unvorhersehbare Ereignisse, deren Häufung und Auswirkungen nicht absehbar sind und von Jahr zu Jahr größeren Schwankungen unterliegen können. Bei diesen Ereignissen wurden 2024 nach Angaben der zuständigen Behörden insgesamt 227,9 Kubikmeter wassergefährdende Substanzen freigesetzt.
Durch entsprechende Sofort- bzw. Folgemaßnahmen (z. B. Aufbringen von Bindemitteln, Umladen oder Umpumpen in andere Behälter) konnten 98,2 Kubikmeter der freigesetzten Menge von den Un- fallorten entfernt und einer Wiederverwendung oder geordneten Entsorgung zugeführt werden.
Gut 78,2 Prozent aller freigesetzten wassergefährdenden Substanzen beim Umgang und bei der Be- förderung kamen im Jahr 2024 aus der Rubrik sonstige Stoffe”, zu denen auch Jauche, Gülle, Gär- reste oder Gärsubstrate zählen. Diese Stoffe sind keiner Wassergefährdungsklasse zugeordnet, aber auf Grund der bei einem Unfall austretenden großen Mengen bergen sie dennoch ein Gefahrenpotential. 47,9 Kubikmeter (21 Prozent) aller freigesetzten wassergefährdenden Substanzen beim Umgang und bei der Beförderung im Jahr 2024 waren Mineralölprodukte.
Alle 31 Beförderungsunfälle in Thüringen ereigneten sich 2024 beim Transport wassergefährdender Stoffe mit Straßenfahrzeugen. Darunter waren 29 Unfälle, bei denen Wassergefährdungen von Mineralölprodukten ausgingen. Knapp die Hälfte davon war auf menschliches Fehlverhalten zurückzuführen.
1) Wassergefährdende Stoffe sind in unserem Alltag allgegenwärtig, sowohl im gewerblichen als auch im privaten Bereich. Sie sind nach Art und Menge geeignet, die physikalische, chemische oder biologische Beschaffenheit des Wassers nachteilig zu verändern.
Autor: redUnfälle sind plötzlich auftretende, unvorhersehbare Ereignisse, deren Häufung und Auswirkungen nicht absehbar sind und von Jahr zu Jahr größeren Schwankungen unterliegen können. Bei diesen Ereignissen wurden 2024 nach Angaben der zuständigen Behörden insgesamt 227,9 Kubikmeter wassergefährdende Substanzen freigesetzt.
Durch entsprechende Sofort- bzw. Folgemaßnahmen (z. B. Aufbringen von Bindemitteln, Umladen oder Umpumpen in andere Behälter) konnten 98,2 Kubikmeter der freigesetzten Menge von den Un- fallorten entfernt und einer Wiederverwendung oder geordneten Entsorgung zugeführt werden.
Gut 78,2 Prozent aller freigesetzten wassergefährdenden Substanzen beim Umgang und bei der Be- förderung kamen im Jahr 2024 aus der Rubrik sonstige Stoffe”, zu denen auch Jauche, Gülle, Gär- reste oder Gärsubstrate zählen. Diese Stoffe sind keiner Wassergefährdungsklasse zugeordnet, aber auf Grund der bei einem Unfall austretenden großen Mengen bergen sie dennoch ein Gefahrenpotential. 47,9 Kubikmeter (21 Prozent) aller freigesetzten wassergefährdenden Substanzen beim Umgang und bei der Beförderung im Jahr 2024 waren Mineralölprodukte.
Alle 31 Beförderungsunfälle in Thüringen ereigneten sich 2024 beim Transport wassergefährdender Stoffe mit Straßenfahrzeugen. Darunter waren 29 Unfälle, bei denen Wassergefährdungen von Mineralölprodukten ausgingen. Knapp die Hälfte davon war auf menschliches Fehlverhalten zurückzuführen.
1) Wassergefährdende Stoffe sind in unserem Alltag allgegenwärtig, sowohl im gewerblichen als auch im privaten Bereich. Sie sind nach Art und Menge geeignet, die physikalische, chemische oder biologische Beschaffenheit des Wassers nachteilig zu verändern.
