AfD Fraktion im Kreistag
AfD kritisiert "Waldschutz per Windrad"
Montag, 22. Dezember 2025, 17:16 Uhr
Während der Freistaat Thüringen vor der gewaltigen Aufgabe der Wiederbewaldung steht, präsentiert die Brombeerkoalition eine überraschende Lösung: mehr Windenergieanlagen im Wald. Die Entscheidung kritisiert der AfD Abgeordnete Jörg Prophet...
Umgesetzt werden soll das ausgerechnet durch die Landesforstanstalt ThüringenForst. Dass Bau und Betrieb von Windrädern im Landkreis Nordhausen und im Südharz nicht nur Waldflächen schädigen, Böden versiegeln und Landschaften dauerhaft verändern, sondern auch zusätzliche Belastungen für Menschen im ländlichen Raum mit sich bringen – etwa durch Dauerlärm, Infraschall, Schattenwurf und nächtliche Befeuerung – wird dabei offenbar als hinnehmbar betrachtet und kurzerhand als Klimaschutz verkauft. Eine bemerkenswerte Innovationsleistung der Koalition, kritisiert Jörg Prophet, der auch Fraktionsvorsitzender der AfD im Kreistag Nordhausen ist.
Mit dem Gesetzentwurf werden die Aufgaben von ThüringenForst neu interpretiert: weg vom Schutz des Waldes, hin zur wirtschaftlichen Nutzung durch Windenergie. Der rücksichtslose Wettlauf um Windkraftanlagen in Waldgebieten wird so auch Privat- und Kommunalwälder erreichen. Damit wird der Wald zur Verfügungsmasse der Energiepolitik und geht als Erholungsraum verloren.
Besonders auffällig ist der Widerspruch zum Thüringer Waldgesetz, das auch Schadflächen als schützenswerten Wald definiert. Allerdings gilt das scheinbar nur so lange, bis diese Flächen durch den Bau von Windrädern finanziell attraktiver werden.
Zahlreiche Bürgerinnen und Bürger haben dieses Vorgehen bereits klar zurückgewiesen, unter anderem gegenüber dem Landtag Thüringen. Das Vertrauen in eine Politik, die kein Wind im Wald verspricht und anschließend genau das ermöglicht, ist verspielt. Wer Wald retten will, sollte ihn nicht der Brombeerkoalition zur industriellen Nutzung überlassen. Der Gesetzentwurf ist abzulehnen, so Jörg Prophet.
Jörg Prophet, Fraktionsvorsitzender der AfD im Kreistag Nordhausen
Autor: redUmgesetzt werden soll das ausgerechnet durch die Landesforstanstalt ThüringenForst. Dass Bau und Betrieb von Windrädern im Landkreis Nordhausen und im Südharz nicht nur Waldflächen schädigen, Böden versiegeln und Landschaften dauerhaft verändern, sondern auch zusätzliche Belastungen für Menschen im ländlichen Raum mit sich bringen – etwa durch Dauerlärm, Infraschall, Schattenwurf und nächtliche Befeuerung – wird dabei offenbar als hinnehmbar betrachtet und kurzerhand als Klimaschutz verkauft. Eine bemerkenswerte Innovationsleistung der Koalition, kritisiert Jörg Prophet, der auch Fraktionsvorsitzender der AfD im Kreistag Nordhausen ist.
Mit dem Gesetzentwurf werden die Aufgaben von ThüringenForst neu interpretiert: weg vom Schutz des Waldes, hin zur wirtschaftlichen Nutzung durch Windenergie. Der rücksichtslose Wettlauf um Windkraftanlagen in Waldgebieten wird so auch Privat- und Kommunalwälder erreichen. Damit wird der Wald zur Verfügungsmasse der Energiepolitik und geht als Erholungsraum verloren.
Besonders auffällig ist der Widerspruch zum Thüringer Waldgesetz, das auch Schadflächen als schützenswerten Wald definiert. Allerdings gilt das scheinbar nur so lange, bis diese Flächen durch den Bau von Windrädern finanziell attraktiver werden.
Zahlreiche Bürgerinnen und Bürger haben dieses Vorgehen bereits klar zurückgewiesen, unter anderem gegenüber dem Landtag Thüringen. Das Vertrauen in eine Politik, die kein Wind im Wald verspricht und anschließend genau das ermöglicht, ist verspielt. Wer Wald retten will, sollte ihn nicht der Brombeerkoalition zur industriellen Nutzung überlassen. Der Gesetzentwurf ist abzulehnen, so Jörg Prophet.
Jörg Prophet, Fraktionsvorsitzender der AfD im Kreistag Nordhausen
