3. Sinfoniekonzert
Schillerndes Frankreich
Montag, 12. Januar 2026, 12:31 Uhr
Am kommenden Wochenende erklingt das 3. Sinfoniekonzert mit dem Loh-Orchester Sondershausen unter der musikalischen Leitung von Generalmusikdirektor Gábor Hontvári – im Haus der Kunst in Sondershausen am Samstag, und am Sonntag in Nordhausen, im Theater im Anbau...
Auf dem Programm stehen unter dem Motto »Schillerndes Frankreich« Werke von Erik Satie, Arthur Honegger, Maurice Ravel und Francis Poulenc. Gesangssolistin ist die Sopranistin Julia Ermakova, die seit der Spielzeit 2024/25 Mitglied im Solistenensemble am TN LOS! ist.
Eröffnet wird das Konzert mit Erik Saties »Gymnopédie Nr. 3«. Durch Debussys Instrumentation wird dieses ursprüngliche Klaviervierwerk Saties in typisch impressionistische Klangfarben getaucht – melancholisch schwebend.
Arthur Honeggers Vorspiel zu »La tempête« (H.48) zeichnet eindrucksvoll die dramatische Atmosphäre von Shakespeares »Der Sturm« nach. Kraftvolle Orchesterfarben lassen die Naturgewalten und die innere Unruhe der Handlung lebendig werden. Geheimnisvolle Passagen spiegeln das Magische und Unheimliche der Inselwelt wider.
Der farbenreiche Liederzyklus »Shéhérazade« von Maurice Ravel beschwört exotische und sinnliche Traumwelten herauf. Die symbolistischen Texte von Tristan Klingsor hat Ravel mit einer raffinierten, schillernden Orchestrierung und einer weit ausschwingenden Gesangslinie vertont.
Francis Poulencs »Sinfonietta«, ein heiteres und zugleich elegantes Orchesterwerk, verbindet Leichtigkeit mit feinsinnigem Witz.
Maurice Ravels »La Valse« ist eine eindrucksvolle musikalische Apotheose des Wiener Walzers, die zugleich dessen Zerfall und Abgründigkeit offenlegt. Ein Tanz am Abgrund – auch das ist das Paris rund um den 1. Weltkrieg.
Termine:
Autor: redAuf dem Programm stehen unter dem Motto »Schillerndes Frankreich« Werke von Erik Satie, Arthur Honegger, Maurice Ravel und Francis Poulenc. Gesangssolistin ist die Sopranistin Julia Ermakova, die seit der Spielzeit 2024/25 Mitglied im Solistenensemble am TN LOS! ist.
Eröffnet wird das Konzert mit Erik Saties »Gymnopédie Nr. 3«. Durch Debussys Instrumentation wird dieses ursprüngliche Klaviervierwerk Saties in typisch impressionistische Klangfarben getaucht – melancholisch schwebend.
Arthur Honeggers Vorspiel zu »La tempête« (H.48) zeichnet eindrucksvoll die dramatische Atmosphäre von Shakespeares »Der Sturm« nach. Kraftvolle Orchesterfarben lassen die Naturgewalten und die innere Unruhe der Handlung lebendig werden. Geheimnisvolle Passagen spiegeln das Magische und Unheimliche der Inselwelt wider.
Der farbenreiche Liederzyklus »Shéhérazade« von Maurice Ravel beschwört exotische und sinnliche Traumwelten herauf. Die symbolistischen Texte von Tristan Klingsor hat Ravel mit einer raffinierten, schillernden Orchestrierung und einer weit ausschwingenden Gesangslinie vertont.
Francis Poulencs »Sinfonietta«, ein heiteres und zugleich elegantes Orchesterwerk, verbindet Leichtigkeit mit feinsinnigem Witz.
Maurice Ravels »La Valse« ist eine eindrucksvolle musikalische Apotheose des Wiener Walzers, die zugleich dessen Zerfall und Abgründigkeit offenlegt. Ein Tanz am Abgrund – auch das ist das Paris rund um den 1. Weltkrieg.
Termine:
- 17. Januar 2026, 18:00 Uhr, Haus der Kunst, Sondershausen
- 18. Januar 2026, 18:00 Uhr, Theater Nordhausen, Theater im Anbau

