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Diebesgut wurde sichergestellt

Beladen bis unters Dach

Mittwoch, 21. Januar 2026, 17:49 Uhr
Am gestrigen Dienstag berichtete die Pressestelle der Landespolizeiinspektion Nordhausen über mehrere Aufbrüche von Transportern, aus denen jeweils Werkzeuge im Wert von mehreren zehntausend Euro entwendet wurden. Zumindest ein Teil der Beute tauchte nun bei der Kontrolle eines Transporters wieder auf...

Polizeieinsatz, Symbolbild (Foto: nnz-Archiv) Polizeieinsatz, Symbolbild (Foto: nnz-Archiv)

Mehrere Vofälle wurden gegenüber der Polizei angezeigt und durch Beamte des Inspektionsdienstes Nordhausen und die Kriminalpolizeiinspektion Nordhausen aufgenommen, an mehreren Punkten in Niedersachswerfen, sowie in Ifeld und Ellrich kam es zu Diebstählen.

Auf der A17 konnten Beamte der Gemeinsamen Fahndungsgruppe Dresden nahe der tschechischen Grenze in der Folge einen Transporter feststellen, bei dessen Kontrolle die Beamten nicht schlecht staunten: das Fahrzeug war bis unter das Dach mit hochwertigen Werkzeugen beladen, die augenscheinlich aus Diebstahlshandlungen stammten.

Bei der Überprüfung des vermeintlichen Beutegutes fanden sich offenbar auch Gegenstände, die in der Nacht von Montag zu Dienstag im Landkreis Nordhausen gestohlen worden waren. Entsprechend des Anfangsverdachtes des bandesmäßigen Diebstahls sowie der Hehlerei wurden die beiden Fahrzeuginsassen - zwei rumänisch stämmige Männer im Alter von 23 Jahren - vorläufig festgenommen.

In enger Zusammenarbeit der beteiligten Polizeidienststellen und den zuständigen Staatsanwaltschaften wurden bereits am Mittwochmorgen Untersuchungshaftanträge gegen die beiden Täter bei dem örtlich zuständigen Amtsgericht gestellt. Ein Ermittlungsrichter entsprach diesem nach Bewertung der vorgelegte Verfahrensakten, sodass beide Männer noch am Mittwoch einer Justizvollzugsanstalt zugeführt wurden.

Im Zuge der weiteren Ermittlungen werden Zeugen, die Angaben zu den vorstehenden Taten machen können sowie weitere Geschädigte gebeten, sich bei der Kriminalpolizei Nordhausen unter der Telefonnummer 03631/960 zu melden. Bezugsaktenzeichen sind der Meldung zu entnehmen.
Autor: red

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