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Düben-Schaumann zu Dorfgemeinschaftshäusern

Kritik an Rathaus-Plänen

Montag, 26. Januar 2026, 12:55 Uhr
Kritik an den Plänen der Stadtverwaltung, von Ehrenamtlichen zukünftig Nutzungsgebühren für Dorfgemeinschaftshäuser zu erheben, übt Kerstin Düben-Schaumann, Stadträtin und AfD-Mitglied im Thüringer Landtag...

Sie wirft Oberbürgermeister Kai Buchmann (parteilos) vor, die angespannte Haushaltslage der Stadt auf dem Rücken kleiner Vereine und ehrenamtlich Engagierter sanieren zu wollen. Viele kleine Sport-, Gesangs- und Brauchtumsvereine kämpften ums Überleben. Diese könnten sich häufig ausschließlich über Mitgliedsbeiträge finanzieren und gingen, so Düben-Schaumann, bei Förderanträgen oftmals leer aus. Gleichzeitig leisteten sie unverzichtbare ehrenamtliche Arbeit für die Kommunen.

Unverständnis äußert die Politikerin darüber, dass Vereine künftig Miete zahlen sollen, wenn sie Dorfgemeinschaftshäuser nutzen. Statt neue Einnahmen zu generieren, müsse sich die Stadtspitze intensiver mit der Ausgabenseite des Haushalts befassen.

Eine neue Nutzungsordnung der Stadt sorgt für Unmut in den 13 Nordhäuser Ortsteilen (die nnz berichtete). Künftig sollen auch Vereine und Ehrenamtliche für Dorfgemeinschaftshäuser zahlen. Die Ortteilbürgermeister wollen hingegen, dass weiterhin nur Privatleute zahlen, wenn sie sich in die Dorfgemeinschaftshäuser einmieten.
Autor: red

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