Neugestaltung des Blasiikirchplatzes
Warum eine Linde gefällt wurde
Mittwoch, 28. Januar 2026, 11:00 Uhr
Am Blasiikirchplatz in Nordhausen gab es am Dienstag kurz Aufregung. Eine Baufirma war angerückt und fällte einen Baum. Eine Leserin befürchtete daraufhin, die Stadt wolle nun doch die acht Linden vor der Kirche kurzfristig fällen. Doch es gibt Entwarnung...
Bei dem Einsatz habe es sich um die geplante Fällung einer einzelnen Linde gehandelt, teilte Stadtsprecher Lutz Fischer auf Nachfrage mit. Der Baum stand auf einer Art Hochbeet, das im Zuge der Neugestaltung des Platzes zurückgebaut werden muss. Mit dem Hochbeet wurden auch der Baum sowie das umgebende Gestrüpp entfernt.
Zudem informierte Fischer darüber, dass am Dienstag die Bauanlaufberatung für den zweiten Teilabschnitt des dritten Bauabschnitts der Blasiikirchplatz-Umgestaltung stattgefunden hat. Wenn es das Wetter zulässt, ist der Baubeginn für den 16. Februar geplant, konkretisierte Mario Manolow vom Amt für Stadtentwicklung.
Bis September dieses Jahres soll der Platz eine neue Oberfläche erhalten. Die alten Betonplatten werden vollständig entfernt und durch Granitpflaster ersetzt – angelehnt an den bereits fertiggestellten Bereich nördlich der Kirche. Zudem werden neue Schmutz- und Regenwasserleitungen verlegt. Für die Arbeiten werden erneut Sperrungen notwendig sein.
Zuletzt war erneut eine Diskussion um die acht Linden entbrannt. Die bauausführende Firma Granitbau Nordhausen hatte vorgeschlagen, die rund 100 Jahre alten Bäume zu fällen und durch Neupflanzungen zu ersetzen. Manolow betonte jedoch, dass die Maßnahme mit dem Ziel des Baumerhalts ausgeschrieben sei. Das ist auch unser Ziel, sagte er.
Die Linden sollen in einem aufwendigen Verfahren erhalten werden. Geplant sind unter anderem Wurzelbrücken; außerdem sollen die Bäume künftig über spezielle Leitungen mit Regenwasser vom Kirchendach bewässert werden. Die Bäume werden danach bessere Standortbedingungen haben als derzeit, so Manolow. Die Bauarbeiten werden zudem von einer Baumgutachterin begleitet. Ein erstes Gutachten habe allerdings ergeben, dass die Linden nicht mehr ganz so vital seien wie noch vor 15 Jahren – das sei auch der Auslöser für die erneute Diskussion um ihre Zukunft gewesen.
Wir wollen die Bäume während der Bauarbeiten erhalten. Es ist aber derzeit nicht absehbar, ob am Ende der eine oder andere Baum doch gefällt werden muss, so Manolow. Das werde sich erst im Verlauf der Arbeiten zeigen.
Im letzten Bauabschnitt ist die Umgestaltung des Platzes an der Westseite der Kranichstraße bis zur Barfüßerstraße geplant. Die Arbeiten sollen auch in diesem Jahr ausgeschrieben werden.
Susanne Schedwill
Autor: sscBei dem Einsatz habe es sich um die geplante Fällung einer einzelnen Linde gehandelt, teilte Stadtsprecher Lutz Fischer auf Nachfrage mit. Der Baum stand auf einer Art Hochbeet, das im Zuge der Neugestaltung des Platzes zurückgebaut werden muss. Mit dem Hochbeet wurden auch der Baum sowie das umgebende Gestrüpp entfernt.
Zudem informierte Fischer darüber, dass am Dienstag die Bauanlaufberatung für den zweiten Teilabschnitt des dritten Bauabschnitts der Blasiikirchplatz-Umgestaltung stattgefunden hat. Wenn es das Wetter zulässt, ist der Baubeginn für den 16. Februar geplant, konkretisierte Mario Manolow vom Amt für Stadtentwicklung.
Bis September dieses Jahres soll der Platz eine neue Oberfläche erhalten. Die alten Betonplatten werden vollständig entfernt und durch Granitpflaster ersetzt – angelehnt an den bereits fertiggestellten Bereich nördlich der Kirche. Zudem werden neue Schmutz- und Regenwasserleitungen verlegt. Für die Arbeiten werden erneut Sperrungen notwendig sein.
Zuletzt war erneut eine Diskussion um die acht Linden entbrannt. Die bauausführende Firma Granitbau Nordhausen hatte vorgeschlagen, die rund 100 Jahre alten Bäume zu fällen und durch Neupflanzungen zu ersetzen. Manolow betonte jedoch, dass die Maßnahme mit dem Ziel des Baumerhalts ausgeschrieben sei. Das ist auch unser Ziel, sagte er.
Die Linden sollen in einem aufwendigen Verfahren erhalten werden. Geplant sind unter anderem Wurzelbrücken; außerdem sollen die Bäume künftig über spezielle Leitungen mit Regenwasser vom Kirchendach bewässert werden. Die Bäume werden danach bessere Standortbedingungen haben als derzeit, so Manolow. Die Bauarbeiten werden zudem von einer Baumgutachterin begleitet. Ein erstes Gutachten habe allerdings ergeben, dass die Linden nicht mehr ganz so vital seien wie noch vor 15 Jahren – das sei auch der Auslöser für die erneute Diskussion um ihre Zukunft gewesen.
Wir wollen die Bäume während der Bauarbeiten erhalten. Es ist aber derzeit nicht absehbar, ob am Ende der eine oder andere Baum doch gefällt werden muss, so Manolow. Das werde sich erst im Verlauf der Arbeiten zeigen.
Im letzten Bauabschnitt ist die Umgestaltung des Platzes an der Westseite der Kranichstraße bis zur Barfüßerstraße geplant. Die Arbeiten sollen auch in diesem Jahr ausgeschrieben werden.
Susanne Schedwill

