Wintersportwoche am Herder-Gymnasium
Ab auf die Bretter
Sonntag, 01. Februar 2026, 09:00 Uhr
Während andernorts in diesem Januar viel über die Schneemassen geklagt wurde, herrschte im Skilager der siebten Klassen des Herder-Gymnasiums beste Stimmung. Dazu erreichte uns ein Bericht von Philipp Kugelmeier...
Vom 11. bis 17. Januar tauschten unsere insgesamt 41 Wintersportbegeisterten das Klassenzimmer gegen die Skipiste ein und machten sich zusammen mit sieben betreuenden Lehrkräften auf den Weg ins Skigebiet Kreischberg. Die Unterkunft und somit auch das Ski-
Hauptquartier unserer Herderianer war für eine Woche zum wiederholten Male das Olachgut bei Murau, mitten in der steirischen Bergwelt. Begleitet wurde die Gruppe von Frau Kofahl, Frau Rüger und Frau Bauersfeld sowie von Herrn Kube, Herrn Seeber, Herrn Penzler und Herrn Hund.
Das Skigebiet Kreischberg erwies sich einmal mehr als idealer Lernort in Weiß: Breite Pisten, übersichtliche Abfahrten auf fast zweitausend Metern und ein moderner Funpark boten für jedes Können die passende Herausforderung. Um den Spaß zu wahren und niemanden zu überfordern, wurden die Schülerinnen und Schüler entsprechend ihrer Fähigkeiten in kleinere Gruppen unterteilt.
Eine Gruppe verschrieb sich ganz dem Snowboardfahren, während zwei Anfängergruppen die absoluten Grundlagen auf zwei Skiern lernten. Für die etwas erfahreneren Wintersportler und -sportlerinnen gab es noch eine fortgeschrittene Gruppe und eine Profigruppe, um gleich zu Beginn der Woche anspruchsvollere Abfahrten zu wagen und die Zeit im Skiparadies optimal zu nutzen.
Besonders beeindruckend war der Fortschritt der Anfängerinnen und Anfänger: Wer zu Beginn der Woche noch vorsichtig den Hang hinunterrutschte, fuhr am Ende selbstbewusst rote Pisten und wagte sich teilweise sogar an kleine Sprünge im Funpark heran. Dass ein Teil einer schwarzen Piste sitzend auf dem Po überwunden wurde, gehörte zwar nicht zur offiziellen Wintersport-Ausbildung, sorgte aber für viel Gelächter und eine ordentliche Portion Schnee in den Skijacken.
Ein echtes Highlight abseits der normalen Skiroutine war der Besuch eines Pistenraupenfahrers. Bei einer Besichtigung der mächtigen Maschine erfuhren die Schülerinnen und Schüler, wie viel Technik und Erfahrung nötig sind, um perfekte Pisten zu zaubern, oft nachts, bei Kälte und Nebel und zu ungewöhnlichen Arbeitszeiten abseits des Andrangs am Lift. Bei all den Erlebnissen, die man auf der Piste hat, vergisst man wohl oft, dass an anderer Stelle hart gearbeitet wird, damit wir alles so vorfinden und zu unserem Vergnügen nutzen können.
Auch die Abende in der Unterkunft boten reichlich Abwechslung. Beim Kegeln wurde ehrgeizig um jeden Treffer gekämpft, beim Spieleabend mit Tischtennis ging es laut, fair und heiter zu. Das Skilager drehte sich also nicht nur um steile Abfahrten und perfekte Schwünge, sondern konnte durchaus auch drinnen beim abendlichen Beisammensein begeistern.
Zurückblicken können die skifahrenden Herderianer nun auf die Erinnerungen an eine Wintersportwoche, die alles bot, was man sich wünschen kann: Bewegung, Gemeinschaft, neue Erfahrungen und jede Menge Spaß im Schnee. Und ganz nebenbei wohl auch die Erkenntnis,
dass man im Leben und im Schulalltag viele rote Pisten meistern kann, wenn man sich nur traut.
Philipp Kugelmeier
Autor: redVom 11. bis 17. Januar tauschten unsere insgesamt 41 Wintersportbegeisterten das Klassenzimmer gegen die Skipiste ein und machten sich zusammen mit sieben betreuenden Lehrkräften auf den Weg ins Skigebiet Kreischberg. Die Unterkunft und somit auch das Ski-
Hauptquartier unserer Herderianer war für eine Woche zum wiederholten Male das Olachgut bei Murau, mitten in der steirischen Bergwelt. Begleitet wurde die Gruppe von Frau Kofahl, Frau Rüger und Frau Bauersfeld sowie von Herrn Kube, Herrn Seeber, Herrn Penzler und Herrn Hund.
Das Skigebiet Kreischberg erwies sich einmal mehr als idealer Lernort in Weiß: Breite Pisten, übersichtliche Abfahrten auf fast zweitausend Metern und ein moderner Funpark boten für jedes Können die passende Herausforderung. Um den Spaß zu wahren und niemanden zu überfordern, wurden die Schülerinnen und Schüler entsprechend ihrer Fähigkeiten in kleinere Gruppen unterteilt.
Eine Gruppe verschrieb sich ganz dem Snowboardfahren, während zwei Anfängergruppen die absoluten Grundlagen auf zwei Skiern lernten. Für die etwas erfahreneren Wintersportler und -sportlerinnen gab es noch eine fortgeschrittene Gruppe und eine Profigruppe, um gleich zu Beginn der Woche anspruchsvollere Abfahrten zu wagen und die Zeit im Skiparadies optimal zu nutzen.
Besonders beeindruckend war der Fortschritt der Anfängerinnen und Anfänger: Wer zu Beginn der Woche noch vorsichtig den Hang hinunterrutschte, fuhr am Ende selbstbewusst rote Pisten und wagte sich teilweise sogar an kleine Sprünge im Funpark heran. Dass ein Teil einer schwarzen Piste sitzend auf dem Po überwunden wurde, gehörte zwar nicht zur offiziellen Wintersport-Ausbildung, sorgte aber für viel Gelächter und eine ordentliche Portion Schnee in den Skijacken.
Ein echtes Highlight abseits der normalen Skiroutine war der Besuch eines Pistenraupenfahrers. Bei einer Besichtigung der mächtigen Maschine erfuhren die Schülerinnen und Schüler, wie viel Technik und Erfahrung nötig sind, um perfekte Pisten zu zaubern, oft nachts, bei Kälte und Nebel und zu ungewöhnlichen Arbeitszeiten abseits des Andrangs am Lift. Bei all den Erlebnissen, die man auf der Piste hat, vergisst man wohl oft, dass an anderer Stelle hart gearbeitet wird, damit wir alles so vorfinden und zu unserem Vergnügen nutzen können.
Auch die Abende in der Unterkunft boten reichlich Abwechslung. Beim Kegeln wurde ehrgeizig um jeden Treffer gekämpft, beim Spieleabend mit Tischtennis ging es laut, fair und heiter zu. Das Skilager drehte sich also nicht nur um steile Abfahrten und perfekte Schwünge, sondern konnte durchaus auch drinnen beim abendlichen Beisammensein begeistern.
Zurückblicken können die skifahrenden Herderianer nun auf die Erinnerungen an eine Wintersportwoche, die alles bot, was man sich wünschen kann: Bewegung, Gemeinschaft, neue Erfahrungen und jede Menge Spaß im Schnee. Und ganz nebenbei wohl auch die Erkenntnis,
dass man im Leben und im Schulalltag viele rote Pisten meistern kann, wenn man sich nur traut.
Philipp Kugelmeier


