Offener Brief und Abschied vom Klinikum
Wenn ich geh, dann geht nur ein Teil von mir
Samstag, 21. März 2026, 16:00 Uhr
Wenn ich geh, dann geht nur ein Teil von mir, heißt es in einem bekannten Lied. Diese Zeilen treffen auch au fMario Gießler persönlich zu, der sich mit einem offenen Brief nach knapp 25 Jahren vom Südharz Klinikum Nordhausen verabschiedet...
Mit großer Dankbarkeit blicke ich auf die vielen Jahre im Klinikum zurück auf all die Möglichkeiten, die Herausforderungen und vor allem auf die wunderbaren Menschen, mit denen ich gemeinsam arbeiten und wachsen durfte.
Ich werde nach knapp 25 Jahren einen neuen beruflichen Weg einschlagen und mich künftig den Aufgaben der Akademie für Kompetenz im Gesundheitswesen/Akademie für Wundversorgung GmbH widmen. Eine spannende neue Aufgabe, die viele noch unbekannte Herausforderungen mit sich bringt.
Nach meiner Ausbildung begann mein beruflicher Weg auf der internistischen Intensivstation. Dort habe ich sehr viel gelernt, mich fachlich und persönlich weiterentwickelt und schließlich im Jahr 2008 meinen Weg in die Versorgung von Menschen mit Wundheilungsstörungen und chronischen Wunden gefunden.
Mit den Weiterbildungen zum Wundexperten ICW und später zum Pflegetherapeuten Wunde ICW begann meine Reise in das Wund- und Überleitmanagement am Südharz Klinikum Nordhausen. Im Jahr 2012 wurde das Wundmanagement als damals vollkommen neue Institution am Klinikum ins Leben gerufen. Schnell entwickelte sich eine enge und vertrauensvolle Zusammenarbeit mit allen an der Versorgung beteiligten Bereichen sowohl im stationären als auch im ambulanten Setting.
Regionale Pflegedienste, Einrichtungen der Langzeitpflege sowie niedergelassene Ärzte haben mich über all die Jahre begleitet. Auf dieses gewachsene Netzwerk bin ich besonders stolz. Mit dem jährlichen Wundsymposium am Südharz Klinikum feiern und pflegen wir dieses Netzwerk bis heute und schaffen gleichzeitig eine Plattform für hochkarätige Wissensvermittlung und fachlichen Austausch.
In all den Jahren haben mich zahlreiche Menschen unterstützt und bei der Weiterentwicklung begleitet. Ich kann hier gar nicht alle aufzählen. Stellvertretend möchte ich mich jedoch ganz besonders bei Angela Fricke, Mona Eisenschmidt und Susann Howorka bedanken.
Das Wundmanagement am Südharz Klinikum hat heute eine sehr hohe Qualität erreicht, die weit über die Landesgrenzen hinaus bekannt und geschätzt wird. Und daran wird sich auch in Zukunft nichts ändern denn die Weiterentwicklung liegt nun in den Händen meiner Kolleginnen, die diese Arbeit mit großem Engagement fortführen werden.
Es erfüllt mich mit Stolz sagen zu können: Mein Kind hat laufen gelernt und ich kann es nun loslassen. Ich verabschiede mich mit Dankbarkeit und auch mit ein wenig Wehmut. Ganz gehen werde ich jedoch nie. Die ersten gemeinsamen Termine für Weiterbildungen am Südharz Klinikum dann mit mir als Referent sind bereits vereinbart. Ich freue mich darauf, das Klinikum künftig als Besucher zu betreten und viele Freunde und Wegbegleiter wiederzusehen.
Mein besonderer Dank gilt allen Patientinnen und Patienten, Kolleginnen und Kollegen sowie allen, die mich auf diesem Weg unterstützt haben.
Mario Gießler
Autor: redMit großer Dankbarkeit blicke ich auf die vielen Jahre im Klinikum zurück auf all die Möglichkeiten, die Herausforderungen und vor allem auf die wunderbaren Menschen, mit denen ich gemeinsam arbeiten und wachsen durfte.
Ich werde nach knapp 25 Jahren einen neuen beruflichen Weg einschlagen und mich künftig den Aufgaben der Akademie für Kompetenz im Gesundheitswesen/Akademie für Wundversorgung GmbH widmen. Eine spannende neue Aufgabe, die viele noch unbekannte Herausforderungen mit sich bringt.
Nach meiner Ausbildung begann mein beruflicher Weg auf der internistischen Intensivstation. Dort habe ich sehr viel gelernt, mich fachlich und persönlich weiterentwickelt und schließlich im Jahr 2008 meinen Weg in die Versorgung von Menschen mit Wundheilungsstörungen und chronischen Wunden gefunden.
Mit den Weiterbildungen zum Wundexperten ICW und später zum Pflegetherapeuten Wunde ICW begann meine Reise in das Wund- und Überleitmanagement am Südharz Klinikum Nordhausen. Im Jahr 2012 wurde das Wundmanagement als damals vollkommen neue Institution am Klinikum ins Leben gerufen. Schnell entwickelte sich eine enge und vertrauensvolle Zusammenarbeit mit allen an der Versorgung beteiligten Bereichen sowohl im stationären als auch im ambulanten Setting.
Regionale Pflegedienste, Einrichtungen der Langzeitpflege sowie niedergelassene Ärzte haben mich über all die Jahre begleitet. Auf dieses gewachsene Netzwerk bin ich besonders stolz. Mit dem jährlichen Wundsymposium am Südharz Klinikum feiern und pflegen wir dieses Netzwerk bis heute und schaffen gleichzeitig eine Plattform für hochkarätige Wissensvermittlung und fachlichen Austausch.
In all den Jahren haben mich zahlreiche Menschen unterstützt und bei der Weiterentwicklung begleitet. Ich kann hier gar nicht alle aufzählen. Stellvertretend möchte ich mich jedoch ganz besonders bei Angela Fricke, Mona Eisenschmidt und Susann Howorka bedanken.
Das Wundmanagement am Südharz Klinikum hat heute eine sehr hohe Qualität erreicht, die weit über die Landesgrenzen hinaus bekannt und geschätzt wird. Und daran wird sich auch in Zukunft nichts ändern denn die Weiterentwicklung liegt nun in den Händen meiner Kolleginnen, die diese Arbeit mit großem Engagement fortführen werden.
Es erfüllt mich mit Stolz sagen zu können: Mein Kind hat laufen gelernt und ich kann es nun loslassen. Ich verabschiede mich mit Dankbarkeit und auch mit ein wenig Wehmut. Ganz gehen werde ich jedoch nie. Die ersten gemeinsamen Termine für Weiterbildungen am Südharz Klinikum dann mit mir als Referent sind bereits vereinbart. Ich freue mich darauf, das Klinikum künftig als Besucher zu betreten und viele Freunde und Wegbegleiter wiederzusehen.
Mein besonderer Dank gilt allen Patientinnen und Patienten, Kolleginnen und Kollegen sowie allen, die mich auf diesem Weg unterstützt haben.
Mario Gießler
