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MDR Doku feiert Premiere am Hexenreich

Im Bann des Hexenbesens

Dienstag, 14. April 2026, 12:38 Uhr
Der Harzer Hexenbesen soll Rothesütte und dem Südharz touristischen Aufschwung verleihen. Der MDR hat in seiner Serie „Der Osten – Entdecke wo du lebst“ dazu eine Doku gedreht, die am Freitag in der Hex-Erlebniswelt in Ellrich Vorpremiere feiert...

Im nördlichsten Zipfel Thüringens, in Rothesütte, wimmelt es vor kleinen Hexen und Zauberern. Aufgeregte Kinder sind auf dem Weg zu den Riesenrutschen am weltgrößten Hexenbesen. Danach soll es in die Hexenküche zum Zaubertränke- Brauen gehen und dann zur Besenflugschule oder in den Schatz-Suche-Tunnel.

Im Bann des Hexenbesens - MDR Doku wird am Harzer Hexenreich gezeigt (Foto: Mitteldeutscher Rundfunk) Im Bann des Hexenbesens - MDR Doku wird am Harzer Hexenreich gezeigt (Foto: Mitteldeutscher Rundfunk)

Bislang lag der Thüringer Harz eher im touristischen Dornröschenschlaf, trotz der schönen Landschaft und den vielen Ausflugsmöglichkeiten. Mit der Erlebniswelt soll sich das ändern. Alles begann mit der alten Grenzkaserne bei Rothesütte nahe der Landesgrenze. Die Stadt Nordhausen wollte das Objekt touristisch nutzen und so entstand die Idee zur Hexen-Erlebniswelt, weil der Harz nun mal für Hexen und Mystik berühmt ist. Wie all die Ideen für das Abenteuerland entstanden und was das alles mit der Geschichte der kleinen Hexe Aelfi zu tun hat, erzählt die Chefin der Erlebniswelt Veronika Töpfer.

Warum der Harz eigentlich ein Hexen-Gebirge ist, wird mit drei Hexensagen erhellt. Im Steinmühlental, nahe der Hex-Erlebniswelt, spielen die Darsteller von der „Schattenwelt Südharz“ sie Sagen nach. Warum das Hexen-Thema so populär geworden ist, wird bei der Kräuterfrau Simone Detto und der Harz-Hexen-Krimi-Autorin Kathrin R. Hotowetz erkundet. Warum die Hexenverfolgung im 17. Jahrhundert in Thüringen trotz der Reformation besonders schlimm wütete, erklärt der Historiker und Hexen-Experte Dr. Kai Lehmann. Was es mit den inzwischen so beliebten „Hexenfesten“ Walpurgis und Halloween ursprünglich auf sich hatte, wird an uralten Opferplätzen gezeigt.

Der Film läuft am 28. April um 21 Uhr im MDR FERNSEHEN und ist bereits ab 17. April um 19 Uhr in der ARD-Mediathek zu sehen. Bereits am Freitag kann man sich die Doku aber ab 16.30 Uhr am HEX ansehen, 100 freie Plätze gibt es, um Voranmeldung unter 0800 - 2181616 (kostenfrei) wird gebeten. Die Moderation übernimmt Peggy Patzschke, mit von der Partie sind auch Protagonisten aus dem Film sowie Autorin Ute Gebhardt und Redakteurin Karin Vollrath.
Autor: red

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