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HSB Delegation reist nach Wales

Internationale Eisenbahnfreundschaft

Samstag, 18. April 2026, 13:03 Uhr
Eine elfköpfige Delegation der Harzer Schmalspurbahnen reist im April nach Wales, um die traditionsreichen "Ffestiniog & Welsh Highland Railways" zu besuchen. Mit großer Vorfreude knüpft die HSB damit an eine langjährige und bewährte Partnerschaft an, die während der Corona-Pandemie vorübergehend pausieren musste...

Die Delegation setzt sich aus Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern unterschiedlicher Unternehmensbereiche zusammen. Vor Ort werden sie aktiv in den Betriebsalltag der walisischen Partnerbahn eingebunden und unter anderem als Dampflokführer, Zugbegleiter oder Gleisbauer eingesetzt. Dieser praxisnahe Austausch ermöglicht wertvolle Einblicke und stärkt das gegenseitige Verständnis für die jeweiligen Arbeitsweisen.

Die Verbindung zwischen der HSB und der F&WHR reicht bis in die frühen 2000er Jahre zurück. Aus zunächst privaten Kontakten entwickelte sich ein intensiver fachlicher Austausch. Seit 2006 besteht eine offizielle Partnerschaft mit dem Ziel, Wissen und Erfahrungen in den Bereichen Eisenbahn und Tourismus zum beiderseitigen Nutzen zu teilen.

„The Snowdonian“ im Harz: Im April 2015 war eine Delegation der der Ffestiniog & Welsh Highland Railways bei der HSB zu Besuch. Geschmückt mit dem markanten blauen Waliser Lokschild ging es auf Erkundungsfahrt durch den Harz. (Foto: HSB/Dirk Bahnsen) „The Snowdonian“ im Harz: Im April 2015 war eine Delegation der der Ffestiniog & Welsh Highland Railways bei der HSB zu Besuch. Geschmückt mit dem markanten blauen Waliser Lokschild ging es auf Erkundungsfahrt durch den Harz. (Foto: HSB/Dirk Bahnsen)

Einige gegenseitige Besuche unterstreichen die erfolgreiche und lebendige Zusammenarbeit. Die F&WHR, gegründet im Jahr 1832 und damit die älteste Eisenbahngesellschaft der Welt, bietet dabei einen besonders traditionsreichen Rahmen für den Austausch. Die Wiederaufnahme der Besuche ist ein starkes Zeichen dafür, dass diese besondere Verbindung weiterhin gepflegt und ausgebaut wird.

„Mit unserem Besuch möchten wir die Partnerschaft neu beleben und gemeinsam in die Zukunft blicken“, so HSB-Geschäftsführerin Katrin Müller. „Der persönliche Austausch – direkt auf und neben dem Führerstand – ist dabei von unschätzbarem Wert.“ Die Reise steht somit ganz im Zeichen gelebter internationaler Eisenbahnfreundschaft – verbindend, inspirierend und zukunftsorientiert.
Autor: red

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