Feuerwehren probten Notfall
Alarm auf Industriegelände in Nordhausen
Mittwoch, 29. April 2026, 15:56 Uhr
Großalarm am Samstagvormittag in Nordhausen: Zahlreiche Einsatzfahrzeuge rasten zum Industriegelände der GWE GmbH in der Rothenburgstraße. Ein schwerer Säureunfall mit zwei Verletzten forderte den kompletten Gefahrgutzug des Landkreises. Doch zum Glück war alles nur Übung...
Bürgerinnen und Bürgern, die am Samstagvormittag in Nordhausen unterwegs waren, bot sich ein besonderes Bild. Eine Vielzahl an Einsatzfahrzeugen – darunter Spezialtechnik der Feuerwehren – befuhren die Straßen im Stadtgebiet. Ihr Einsatzziel war das Industriegelände der GWE GmbH in der Rothenburgstraße. Dort ereignete sich scheinbar ein schwerer Unfall. Glücklicherweise handelte es sich dabei nur um eine Übung – Schäden oder Verletzungen gab es nicht.
Das angenommene Szenario: Bei Arbeiten in der Edelstahl-Beizerei kommt es zu einem lebensgefährlichen Unfall, bei dem zwei Mitarbeiter mit Säure verunreinigt werden. Neben dem betrieblichen Notfallmanagement werden umgehend zuständige Rettungskräfte alarmiert und machen sich auf den Weg nach Nordhausen. Die erforderlichen Spezialkräfte rückten unter anderem aus Uthleben, Niedersachswerfen, Bleicherode, Hesserode, Bielen und Nordhausen an.
Im Mittelpunkt der Übung stand nicht, betroffene Mitarbeiter auf dem schnellsten Weg ins Klinikum zu bringen, sondern alle Komponenten des Gefahrgutzuges des Landkreises zu beüben. Das ruhige und geordnete Zusammenarbeiten, die Kommunikation, der Aufbau der erforderlichen Führungsstruktur – genau darum ging es, sagte Christian Arend, Wehrführer der Feuerwehr Bleicherode in einer Pressemeldung der Stadt Nordhausen.
Mehrere Einsatzabschnitte und Untereinsatzabschnitte wurden gebildet. Deren Aufgabe bestand in der Sicherstellung des Brandschutzes und der Betreuung der Betroffenen, in der Gefahrenabwehr unter Chemieschutzanzug, in der Dekontamination – sowohl von Einsatzkräften als auch von verletzten Betroffenen – sowie in der medizinischen Rettung.
Rund vier Stunden dauerte die Übung. Übungsleiter Pascal Hertel zog ein positives Fazit. Das Übungsziel konnte erreicht werden. Niemand verletzte sich. Wichtige Erkenntnisse und Erfahrungen wurden gesammelt. Insbesondere die komplexe technische Ausstattung der Dekontaminationsfahrzeuge aus Hesserode und Niedersachswerfen wurde aufgebaut, was unbedingt mal unter realitätsnahen Bedingungen passieren sollte, so Hertel.
Auch für die GWE und ihren Werkleiter Marco Holznagel ist die Übung wichtig. Trotz niet- und nagelfester Betriebsabläufe und gut ausgebildeter Kollegen ist es wichtig zu wissen, dass leistungsfähige Feuerwehren bereitstehen, wenn es doch mal nötig sein sollte. Sowohl die internen Abläufe im Ernstfall als auch die Sicherheitsvorkehrungen funktionierten reibungslos.
Der Dank gilt allen eingesetzten Kameraden der Feuerwehren, des Rettungsdienstes, des Betreuungszuges des Landkreises unter Leitung von Dieter Wenzel sowie der Firma GWE mit ihren Mitarbeitern.
Autor: redBürgerinnen und Bürgern, die am Samstagvormittag in Nordhausen unterwegs waren, bot sich ein besonderes Bild. Eine Vielzahl an Einsatzfahrzeugen – darunter Spezialtechnik der Feuerwehren – befuhren die Straßen im Stadtgebiet. Ihr Einsatzziel war das Industriegelände der GWE GmbH in der Rothenburgstraße. Dort ereignete sich scheinbar ein schwerer Unfall. Glücklicherweise handelte es sich dabei nur um eine Übung – Schäden oder Verletzungen gab es nicht.
Das angenommene Szenario: Bei Arbeiten in der Edelstahl-Beizerei kommt es zu einem lebensgefährlichen Unfall, bei dem zwei Mitarbeiter mit Säure verunreinigt werden. Neben dem betrieblichen Notfallmanagement werden umgehend zuständige Rettungskräfte alarmiert und machen sich auf den Weg nach Nordhausen. Die erforderlichen Spezialkräfte rückten unter anderem aus Uthleben, Niedersachswerfen, Bleicherode, Hesserode, Bielen und Nordhausen an.
Im Mittelpunkt der Übung stand nicht, betroffene Mitarbeiter auf dem schnellsten Weg ins Klinikum zu bringen, sondern alle Komponenten des Gefahrgutzuges des Landkreises zu beüben. Das ruhige und geordnete Zusammenarbeiten, die Kommunikation, der Aufbau der erforderlichen Führungsstruktur – genau darum ging es, sagte Christian Arend, Wehrführer der Feuerwehr Bleicherode in einer Pressemeldung der Stadt Nordhausen.
Mehrere Einsatzabschnitte und Untereinsatzabschnitte wurden gebildet. Deren Aufgabe bestand in der Sicherstellung des Brandschutzes und der Betreuung der Betroffenen, in der Gefahrenabwehr unter Chemieschutzanzug, in der Dekontamination – sowohl von Einsatzkräften als auch von verletzten Betroffenen – sowie in der medizinischen Rettung.
Rund vier Stunden dauerte die Übung. Übungsleiter Pascal Hertel zog ein positives Fazit. Das Übungsziel konnte erreicht werden. Niemand verletzte sich. Wichtige Erkenntnisse und Erfahrungen wurden gesammelt. Insbesondere die komplexe technische Ausstattung der Dekontaminationsfahrzeuge aus Hesserode und Niedersachswerfen wurde aufgebaut, was unbedingt mal unter realitätsnahen Bedingungen passieren sollte, so Hertel.
Auch für die GWE und ihren Werkleiter Marco Holznagel ist die Übung wichtig. Trotz niet- und nagelfester Betriebsabläufe und gut ausgebildeter Kollegen ist es wichtig zu wissen, dass leistungsfähige Feuerwehren bereitstehen, wenn es doch mal nötig sein sollte. Sowohl die internen Abläufe im Ernstfall als auch die Sicherheitsvorkehrungen funktionierten reibungslos.
Der Dank gilt allen eingesetzten Kameraden der Feuerwehren, des Rettungsdienstes, des Betreuungszuges des Landkreises unter Leitung von Dieter Wenzel sowie der Firma GWE mit ihren Mitarbeitern.
