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Wacker Präsident stellt sich nicht zur Wiederwahl

Klaus ist raus

Dienstag, 12. Mai 2026, 14:58 Uhr
Der FSV Wacker 90 Nordhausen informiert darüber, dass Präsident Torsten Klaus nach der Mitgliederversammlung am 27. Mai nicht mehr als Präsident zur Verfügung stehen werde und somit nicht für eine weitere Wahlperiode kandidiert...

Diese Entscheidung habe er den Aktiven Mitgliedern vor einiger Zeit mitgeteilt. Der Verein bedanke sich bereits jetzt für sein Engagement, seinen Einsatz sowie die geleistete Arbeit in den vergangenen Jahren zum Wohle des Vereins.

In den vergangenen Jahren sei es das gemeinsame Ziel gewesen, den Verein "mit Stabilität, Geduld und Augenmaß neu aufzubauen". Auch der aktuelle Vorstand habe in diesem Jahr alles dafür getan, diesen Weg fortzuführen.

Aufgrund der "anhaltenden Unruhen in der Öffentlichkeit" möchte der Verein nochmals ausdrücklich darauf hinweisen, dass die anstehende Mitgliederversammlung allen Mitgliedern bekannt war, da der Vorstand am 17. Juni 2025 lediglich für ein Jahr gewählt wurde. Bereits zu diesem Zeitpunkt habe man deutlich kommuniziert, dass weiterhin Einsparungen notwendig seien und die sportliche Ausrichtung der 1. Männermannschaft voraussichtlich auf den Kampf um den Klassenerhalt hinauslaufen werde.

Wacker Präsident Torsten Klaus wird nicht zur Wiederwahl antreten (Foto: nnz-Archiv) Wacker Präsident Torsten Klaus wird nicht zur Wiederwahl antreten (Foto: nnz-Archiv)

"Leider ist genau diese Situation eingetreten. Niemand im Verein ist darüber glücklich. Dennoch ist der gesamte Verein fest davon überzeugt, dass unsere 1. Männermannschaft den Klassenerhalt schaffen kann. Trotz der schwierigen Rahmenbedingungen ist unser Verein auch in diesem Jahr weiter gewachsen. Wir können stolz darauf sein, was mit begrenzten finanziellen Mitteln und großem ehrenamtlichem Engagement erreicht wurde.", heißt es weiter in der Mitteilung des Vereins. Zwischen dem 24. April 2025 und der Neuwahl des Vorstandes auf ein Jahr sei man "leider handlungsunfähig" gewesen. Ein regulärer wirtschaftlicher Geschäftsbetrieb sei in diesem Zeitraum nicht möglich gewesen, aber dennoch seien Kosten entstanden, die man im Nachgang habe auf- und bearbeiten müssen.

Die Situation sowie den aktuellen Stand werde der Vorstand den Mitgliedern auf der Mitgliederversammlung am 27. Mai ausführlich darstellen.

Weiterhin bittet der Verein darum, dass "Öffentlichkeit und Presse nicht auf Grundlage von Vermutungen oder Unwahrheiten berichten". Ebenso dürfe die in den Medien thematisierten Verfahren eines ehemaligen Vorstandsmitgliedes - gemeint ist Ex-Präsident Nico Kleofas - nicht mit der aktuellen Situation des Vereins vermischt oder in Verbindung gebracht werden. Eine "teilweise nicht der Wahrheit entsprechende Berichterstattung" schade dem Ansehen des Vereins und der Arbeit aller Beteiligten.

"Unser FSV und die Vorstandsarbeit sollen weiterhin auf bodenständige, ehrliche und geduldige Weise neu aufgebaut werden. Aus diesem Grund bitten wir darum, persönliche, wirtschaftliche oder politische Interessen nicht auf den Schultern unseres FSV auszutragen.", heißt es in der Mitteilung abschließend.

Bewerbungen für den Vorstand können noch bis zum 24. Mai per Post oder E-Mail eingereicht werden.
Autor: red

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